BundesratswahlTessiner Mitte-Ständerat Regazzi will auch nicht in den Bundesrat
trm, sda
21.1.2025 - 14:03
Der Tessiner Mitte-Ständerat Fabio Regazzi will nicht in den Bundesrat. (Archivbild)
Keystone
Wieder eine Absage: Auch der Tessiner Mitte-Ständerat Fabio Regazzi will nicht in die Regierung. Er habe keine Ambitionen, Bundesrat zu werden, sagte er.
Keystone-SDA, trm, sda
21.01.2025, 14:03
SDA
Er sei im gleichen Alter wie die abtretende Bundesrätin Viola Amherd und der scheidende Mitte-Präsident Gerhard Pfister, so der 62-Jährige. In seinem Alter müsse er sich eher Gedanken darüber machen, wie er die Last der Verpflichtungen, die auf seinen Schultern laste, reduzieren könne, sagte Regazzi auf Anfrage des Newsportals Ticinonews.ch
Jemand habe ihn auf die Möglichkeit hingewiesen, sich zur Verfügung zu stellen.» Doch er fühle sich wohl, wo er sich momentan befinde – in seinem Unternehmen und als Präsident der Schweizerischen Gewerbeverbandes.
Der Tessiner Ständerat sagte weiter, nicht jeder sei bereit, einen guten Teil seines Privatlebens zu opfern. Regazzi hält es zudem nach eigener Aussage für eher unwahrscheinlich, dass es zwei italienischsprachige Bundesräte geben könnte.
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
27.04.2026
Pete Hegseths «Pulp Fiction»-Gebet
Verteidigungsminister Pete Hegseth zitiert am 16. April auf einer Pressekonferenz in Washington ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei.
«Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos. Hegseth zitiert ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei. «Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos.
Im Video siehst du jedoch, dass es sich um ein abgewandeltes Zitat aus dem Kultfilm «Pulp Fiction» von 1994 handelt, das nur an den Bibelvers angelehnt ist.
17.04.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt