«Dummes Geschwafel» Top-Republikaner lästert bei Trump-Rede – dann merkt er, dass das Mikrofon offen ist

Sven Ziegler

5.3.2025

Hier lästern Johnson und Vance

Hier lästern Johnson und Vance

Während der Kongressansprache von US-Präsident Donald Trump wurden Vizepräsident JD Vance und Sprecher des Repräsentantenhauses Mike Johnson ungewollt von einem offenen Mikrofon erfasst.

05.03.2025

Während der Kongressansprache von US-Präsident Donald Trump wurden Vizepräsident JD Vance und Sprecher des Repräsentantenhauses Mike Johnson ungewollt von einem offenen Mikrofon erfasst.

Sven Ziegler

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Vizepräsident JD Vance und Sprecher Mike Johnson wurden durch ein offenes Mikrofon blossgestellt.
  • Johnson kritisierte Bidens frühere Rede als «stupid campaign speech».
  • Die Panne ereignete sich kurz vor Trumps Ansprache an den Kongress.

Eine ungewollte Mikrofon-Panne sorgt in Washington für Gesprächsstoff: US-Vizepräsident JD Vance und Sprecher des Repräsentantenhauses Mike Johnson wurden am Dienstagabend ungewollt belauscht, als sie sich über die Reden von Präsidenten äusserten. Während sie sich vor Beginn von Donald Trumps Ansprache im Plenarsaal unterhielten, erfasste ein offenes Mikrofon Teile ihres Gesprächs.

«Ich denke, die Rede wird grossartig, aber ich weiss nicht, wie man das 90 Minuten lang durchhält», sagte Vance laut der Tonaufnahme zu Johnson. Dieser entgegnete: «Das Schwierigste war es, das während Biden zu tun, als der seine dumme Wahlkampfrede hielt.»

Als Johnson bemerkte, dass ein Mikrofon live war, bewegte er es unauffällig zur Seite, bevor die Unterhaltung weiterging.

Ein Seitenhieb auf Biden?

Johnsons Kommentar bezieht sich offenbar auf Joe Bidens Ansprache an den Kongress im Jahr 2024, die viele als stark wahlkampforientiert wahrnahmen. Damals bemühte sich Biden, Zuversicht zu verbreiten, während in den eigenen Reihen Sorgen über seine Wiederwahlfähigkeit laut wurden.

In seiner Rede konzentrierte sich Trump auf das, was er als «Wiedergeburt des amerikanischen Traums» bezeichnete. Zudem verteidigte er seine Entscheidung, die militärische und finanzielle Unterstützung für die Ukraine einzustellen, und sprach über seine Strategie für den Nahen Osten und Südostasien.

Auch seine strikten Migrationsmassnahmen fanden Erwähnung. Trump behauptete, dass seine harten Worte gegen illegale Einwanderung Wirkung gezeigt hätten: «Sie haben meine Worte gehört und beschlossen, nicht zu kommen.» Seinen harten Kurs verteidigte er als «die umfassendste Grenzschutzmassnahme in der Geschichte der USA» und lobte den verstärkten Einsatz von Militär und Grenzschutz.

Für Aufsehen sorgte auch Trumps Äusserung zur Bekämpfung des islamistischen Terrorismus während des Ramadans. In einem Seitenhieb auf frühere Regierungen erklärte er: «Amerika steht wieder entschlossen gegen die Kräfte des radikalen islamischen Terrorismus.»