PolitikTränenreiche Wiedersehen – Geiseln zurück in Israel
SDA
30.1.2025 - 17:59
Kämpfer des Islamischen Dschihad und der Qassam-Brigaden, des militärischen Flügels der Hamas, treffen vor dem Haus des getöteten Hamas-Chefs in Gaza, Jihia al-Sinwar, ein, um die israelischen und thailändischen Geiseln an die Teams des Roten Kreuzes zu übergeben. Foto: Abed Rahim Khatib/dpa
Keystone
Nach der Rückkehr von acht freigelassenen Geiseln aus dem Gazastreifen ist der Jubel von Angehörigen in Israel gross. Die Regierung veröffentliche Aufnahmen der jungen Soldatin Agam Berger, auf denen sie in tränenreichen Umarmungen mit ihren Eltern und später auch mit ihren Geschwistern zu sehen. Berger zeigt sich darin scherzhaft entsetzt darüber, wie sehr ihr jüngerer Bruder gewachsen ist. Der Jugendliche ist ihren Worten nach inzwischen so gross wie ihr Vater. Die 20-Jährige war fast 16 Monate lang in Geiselhaft.
Keystone-SDA
30.01.2025, 17:59
SDA
Fotos und Videos zeigen sie auch bei einem tränenreichen Wiedersehen mit den vier am vergangenen Samstag freigelassenen Soldatinnen, mit denen sie zusammen am 7. Oktober 2023 entführt wurde. Die fünf jungen Frauen sind zunächst in einer Gruppenumarmung zu sehen, anschliessend drücken sie Agam Berger noch einmal alle einzeln.
Der Angriff von Terroristen auf die Soldatinnen, bei dem mehrere getötet worden waren, sorgte in Israel für besonderes Entsetzen. Auf Aufnahmen der Hamas waren damals die jungen Israelinnen, teils noch mit Schlafanzügen bekleidet, blutüberströmt zu sehen.
Israels Regierung verbreitete zudem ein Video des 80 Jahre alten Deutsch-Israelis Gadi Moses, das ihn unter anderem in den Armen seiner schluchzenden Kinder beim Wiedersehen der Familie zeigt. Er sagt darin auch, dass er alles dafür tun werde, um seinen Heimatort wieder aufzubauen. Terroristen hatten den Kibbuz Nir Oz am 7. Oktober verwüstet.
Die israelische Regierung veröffentlichte ausserdem Fotos der 29-jährigen Deutsch-Israelin Arbel Yehud. Eins zeigt sie nach ihrer Freilassung mit ihren Eltern, ihrem Bruder und ihrer Schwägerin in einem Helikopter, ein anderes in einer festen Umarmung mit ihnen.
Zudem verbreitete Israel auch Fotos und Videos der fünf freigelassenen Thailänder, die sie teils lächelnd bei ihrer Ankunft in einer israelischen Militäranlage sowie in einem Helikopter zeigen.
Kein Zeichen für Frieden im Iran: Sorgen um Energiesicherheit wachsen
Kein Zeichen für Frieden im Iran: Während US-Präsident Donald Trump ein baldiges Ende des Kriegs im Iran in Aussicht stellt, gehen die Angriffe in der Region in unverminderter Härte weiter. Auch Israel macht keine Anstalten, seine Attacken einzudämmen. Berichte über angeblich vom Iran in der Strasse von Hormus verlegte Seeminen befeuern derweil die Sorge um die Sicherheit der internationalen Energieversorgung.
11.03.2026
Iran-Krieg: Wadephul skeptisch zu raschem Ende
Nikosia, 10.03.26: Wie lange dauert der Iran-Krieg? Aussenminister Johann Wadephul geht zumindest von keinem raschen Ende aus.
Bei einem Besuch in Zypern am Dienstag verweist er auf das Ziel der USA, die militärischen Möglichkeiten des Iran einzuschränken.
O-TON Wadephul
«Ich denke, dass diese Angriffe so lange weitergehen werden, bis dieses Ziel erreicht ist oder die iranische Seite eine ernsthafte Bereitschaft gezeigt hat, zu verhandeln.»
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor ein baldiges Ende des Krieges ins Spiel gebracht, ohne aber einen konkreten Zeitpunkt zu nennen.
11.03.2026
Trump verteidigt Begnadigung von Kapitol-Stürmern
In seinem ersten TV-Interview seit der Amtseinführung am Montag wiederholte der US-Präsident die Behauptung, die Wahl 2020 sei manipuliert worden. Die Freilassung der Aufrührer vom 6. Januar 2021 sorgt bei einem Polizisten, der sich dem Mob damals
23.01.2025
Kein Zeichen für Frieden im Iran: Sorgen um Energiesicherheit wachsen