USATrump bietet Bundesbediensteten freiwillige Kündigungen an
SDA
29.1.2025 - 13:29
US-Präsident Donald Trump. Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa
Keystone
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump bietet Millionen Bundesbediensteten eine Abfindung an, wenn sie ihre Jobs kündigen.
Keystone-SDA
29.01.2025, 13:29
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Mitarbeiter von Ministerien und Behörden, die bis zum 6. Februar auf eine entsprechende E-Mail mit dem Wort «resign» ("kündigen") antworten, erhalten bis Ende September volles Gehalt, wie aus einer Mitteilung der Bundespersonalbehörde OPM hervorgeht.
Die E-Mail sei am Dienstag an etwa 2,3 Millionen Beschäftigte verschickt worden, berichtete die «Washington Post». Es handle sich um den bisher umfassendsten Versuch, den Staatsapparat zu verkleinern. Das Angebot gelte nicht für Mitarbeiter einzelner Bereiche wie Post, Militär, Migration und nationale Sicherheit, hiess es nach Regierungsangaben. Wer das Angebot nicht annehme, erhalte keine Garantie dafür, dass seine Stelle erhalten bleibe.
Trump will Staatsapparat umkrempeln
Die E-Mail mit dem Betreff «Fork in the Road» ("Weggabelung") erinnert an ein Ultimatum, das Tech-Milliardär Elon Musk 2022 den Mitarbeitern seiner Plattform X (damals noch Twitter) stellte. Wer nicht über einen Link bestätige, seine Vision des «neuen Twitter» umsetzen zu wollen, werde gekündigt und erhalte eine Abfindung, hiess es damals. Musk gilt als enger Vertrauter von Trump und wurde von ihm beauftragt, in einem neu geschaffenen Gremium namens DOGE ("Department of Government Efficiency") Vorschläge zur Kürzung der Regierungsausgaben zu erarbeiten.
Trump hat nach seiner Vereidigung sofort damit begonnen, den Staatsapparat umzukrempeln. Der Republikaner will mit mehreren Anordnungen seine Optionen ausweiten, Stellen mit Personen zu besetzen, die seine Politik loyal vertreten. Er unterzeichnete unter anderem ein Dekret, das die sofortige Rückkehr der Angestellten ins Büro vorsieht. Ausserdem beurlaubte er Diversitätsbeauftragte bei den Bundesbehörden und will deren Stellen im nächsten Schritt ganz abschaffen.
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
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