USATrump erneuert Klage gegen «Wall Street Journal»
SDA
28.5.2026 - 10:11
ARCHIV – US-Präsident Donald Trump spricht zur Presse, nachdem er am Mittwoch auf der Joint Base Andrews, Md. aus der Air Force One ausgestiegen ist. Foto: Jacquelyn Martin/AP/dpa
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Der juristische Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem «Wall Street Journal» geht in die nächste Runde. Nach einer ersten Schlappe für Trump vor Gericht im April reichte der Republikaner am Mittwoch eine überarbeitete Klage gegen die Herausgeber der Zeitung ein, wie das «WSJ» berichtet.
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28.05.2026, 10:11
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Im Kern geht es dabei um die Veröffentlichung eines Gratulationsschreibens an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Trump behauptet, dadurch verleumdet worden zu sein. Vor wenigen Wochen war die Klage von einem Bezirksgericht im US-Bundesstaat Florida vorläufig abgewiesen worden.
Richter Darrin P. Gayles urteilte, Trump habe nicht plausibel darlegen können, dass die Zeitung mit der Veröffentlichung des Schreibens an Epstein in «böswilliger Absicht» gehandelt habe. Bestimmte Kriterien seien zudem «bei weitem» nicht erfüllt worden.
Trump fordert Milliarden
In der nun überarbeiteten Klage heisst es den Angaben nach, das «Wall Street Journal» habe in mehreren Punkten in böswilliger Manier gehandelt. Zudem wird darauf verwiesen, dass der US-Präsident eine Beteiligung an dem Brief mehrfach dementierte. In der Klage fordert Trump wie auch zuvor einen Schadenersatz in Milliardenhöhe.
Die US-Zeitung hatte 2025 von einem Glückwunschschreiben an Epstein zu dessen 50. Geburtstag im Jahr 2003 berichtet, das den Namen Trumps trägt. Die Zeitung stellt so eine weitere Verbindung zwischen Trump und dem US-Finanzier her. Der 2019 in Haft gestorbene Epstein betrieb über Jahre einen Missbrauchsring, dem eine bis heute unbekannte Zahl von Frauen und Mädchen zum Opfer fielen.
In dem Brief mit anzüglichem Inhalt sollen mit einem Marker die Umrisse eines Frauenkörpers gezeichnet worden sein – die Zeitung berief sich auf Einblick in Dokumente. Trump bestreitet, Urheber gewesen zu sein. Das WSJ zählt zum Portfolio des Medienmoguls Rupert Murdoch.
Trumps Feldzug gegen Medien
Immer wieder geht Trump rechtlich gegen ihm unliebsame Medien vor. Die britische Rundfunkanstalt BBC verklagte er zuletzt auf insgesamt zehn Milliarden US-Dollar. Auch gegen die «New York Times» reichte Trump bereits mehrfach Klagen ein.
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Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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