HandelTrump: Geplante Zölle sollen alle Länder treffen
SDA
31.3.2025 - 08:53
Von den geplanten Zöllen der USA soll nach Angaben von US-Präsident Donald Trump kein Staat verschont bleiben. (Archivbild)
Keystone
Von den geplanten Zöllen der USA soll nach Angaben von Präsident Donald Trump kein Staat verschont bleiben. «Man würde mit allen Ländern anfangen», sagte er während eines Flugs mit der Präsidentenmaschine Air Force One. «Wir würden von allen Ländern sprechen.»
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31.03.2025, 08:53
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Der sich wegen der US-Zollpolitik zunehmend abzeichnende globale Handelskonflikt belastete die Börsen Asiens zum Wochenstart. Der japanische Leitindex Nikkei 225 fiel zuletzt um rund 4 Prozent. Für den Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong ging es zuletzt um 1,7 Prozent nach unten und der CSI-300-Index mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien sank um rund ein Prozent.
«Befreiungstag» steht bevor
Zuvor hatte Trumps Wirtschaftsberater Kevin Hassett dem Sender Fox Business gesagt, die US-Regierung werde sich auf die 10 bis 15 Staaten konzentrieren, mit denen die grössten Handelsungleichgewichte bestehen. Trump will am kommenden Mittwoch ein grosses Zollpaket verkünden. Er rief für das Datum den «Liberation Day» (Befreiungstag) für die Vereinigten Staaten aus.
Für den Tag kündigte Trump kürzlich auch Zusatzzölle in Höhe von 25 Prozent auf alle Autoimporte an. Nach einem Bericht des Senders NBC von Sonntag drohte Trump ausserdem damit, die Käufer russischen Öls mit Strafzöllen zu belegen. Diese würden demnach 25 Prozent betragen und könnten jederzeit kommen.
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
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Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
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