USATrump kritisiert Nato: Brauchen die Hilfe nicht mehr
SDA
17.3.2026 - 17:46
US-Präsident Donald Trump spricht im Oval Office des Weißen Hauses. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
Keystone
US-Präsident Donald Trump hat die Nato für ausbleibende Hilfe bei der Sicherung des Öltransports durch die Strasse von Hormus kritisiert. Er sei von den Alliierten enttäuscht, sagte Trump im Weissen Haus. Er glaube, sie begingen einen «törichten Fehler». Zuvor hatte er auf Truth Social geschrieben, dass die Vereinigten Staaten von den meisten Nato-Verbündeten darüber informiert worden seien, dass sie nicht in den US-Militäreinsatz gegen Iran involviert werden wollten. Das Wort Verbündete setzte er dabei in Anführungsstriche.
Keystone-SDA
17.03.2026, 17:46
SDA
Trump: USA hatte wegen eigener Stärke Hilfe nie gebraucht
Trump schrieb, er wolle nun auf Hilfe der Partner für die Sicherung der Schifffahrt durch die Strasse von Hormus verzichten. «Weil wir solche militärischen Erfolge erzielt haben, «brauchen» oder wünschen wir uns die Unterstützung der NATO-Staaten nicht mehr – DAS HABEN WIR NIE GETAN!». Gleiches gelte für Japan, Australien oder Südkorea, ergänzte er.
Trump hatte Tage zuvor mit konfrontativen Worten Nato-Verbündete aufgefordert, bei der Sicherung von Öltransporten durch die Meerenge vor Iran zu helfen. Im Iran-Krieg ist die Durchfahrt praktisch zum Erliegen gekommen. Die Ölpreise stiegen auf das höchste Niveau seit Jahren.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
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