PolitikTrump: Luftraum über Venezuela wird geöffnet
SDA
29.1.2026 - 20:30
ARCHIV - Ein Flugzeug der venezolanischen Fluggesellschaft Estelar auf dem internationalen Flughafen Simon Bolivar. Foto: Pedro Mattey/dpa/Symbolbild
Keystone
Knapp einen Monat nach dem militärischen Einsatz der USA in Venezuela hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, den Luftraum des südamerikanischen Landes für den kommerziellen Luftverkehr freizugeben. Er habe Verkehrsminister Sean Duffy sowie das US-Militär angewiesen, bereits vor diesem Freitag die Flüge nach Venezuela wieder zuzulassen, sagte Trump.
Keystone-SDA
29.01.2026, 20:30
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Angesichts des US-Angriffs vom 3. Januar in Venezuela zur Festnahme des autoritären Machthabers Nicolás Maduro hatte die US-Luftfahrtbehörde FAA den Betrieb von kommerziellen und privaten US-Flügen in bestimmten venezolanischen Gebieten verboten. Bei dem Einsatz wurde Maduro gefangen genommen und nach New York gebracht, verschiedene Ziele wurden zuvor bombardiert. Die Warnungen der US-Behörde führten auch dazu, dass zahlreiche internationale Fluggesellschaften ihre Flüge nach Venezuela einstellten.
Trump: Venezolaner und US-Bürger werden nun ins Land reisen können
Trump sagte, er habe der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez in einem Telefonat seine Entscheidung angekündigt. «Amerikanische Staatsbürger werden in Kürze nach Venezuela reisen können, und sie werden dort sicher sein», sagte Trump. Auch ausgewanderte Venezolaner, die in ihr Land zurückkehren oder es besuchen wollten, würden es nun machen können.
Nach Maduros Gefangennahme ist Rodríguez die Figur innerhalb der venezolanischen Regierung, mit der Washington direkt verhandelt – vor allem über die Verwaltung der grossen Ölvorkommen des Landes. Maduro sitzt in New York im Gefängnis. Ihm soll wegen mutmasslicher Drogendelikte der Prozess gemacht werden.
Umstrittenes Atomwaffenprogramm: USA und Iran verhandeln erneut
USA und Iran wollen verhandeln: Für Freitag sind neue Gespräche der beiden Staaten im Oman geplant. Für die USA sollen der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, teilnehmen. Unklar bleibt die Tagesordnung.
Der Iran möchte laut Aussenminister Abbas Araghtschi nur über sein Atomprogramm und eine mögliche Lockerung von Sanktionen sprechen. Die USA drängen hingegen darauf, dass auch Irans Raketenprogramm sowie die Unterstützung von Irans Verbündeten Themen sein müssten.
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