PolitikTrump nach China-Besuch auf Rückweg in die USA
SDA
15.5.2026 - 09:31
US-Präsident Donald Trump mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping während eines Besuchs im Zhongnanhai-Garten. Foto: Evan Vucci/Pool Reuters/AP/dpa
Keystone
US-Präsident Donald Trump ist nach seinem mehrtägigen Staatsbesuch in China wieder auf dem Rückweg in die USA. Der Republikaner stieg auf dem Hauptstadtflughafen in Peking in die Air Force One und reckte zur Verabschiedung noch eine geballte Faust in die Luft.
Keystone-SDA
15.05.2026, 09:31
SDA
Es war nach 2017 bereits der zweite Staatsbesuch Trumps in China. Nach seiner Ankunft am Mittwochabend (Ortszeit) kam er bis Freitag auch mehrfach zu Gesprächen mit Staatschef Xi Jinping zusammen. Nach US-Angaben sollen bei den Treffen Verabredungen in der Wirtschaft sowie im Flugzeug- und Agrarbereich getroffen worden sein. Konkrete Informationen zum Stand dieser Verabredungen gab es noch nicht. Trump sprach von «fantastischen Handelsdeals», ohne ins Detail zu gehen.
Die beiden grössten Volkswirtschaften tauschten sich auch über den Taiwan-Konflikt und den Iran-Krieg aus. China warnte Washington, sich zu sehr bei Taiwan einzumischen. Das Land erhebt einen Anspruch auf die unabhängige Insel.
Beim Iran-Krieg soll Peking nach Angaben Trumps ein nicht näher ausgeführtes Hilfsangebot unterbreitet haben. China erneuerte indes die Forderung nach einer dauerhaften Waffenruhe.
Wenn Xi Trumps Einladung für einen Gegenbesuch annimmt, wird es am 24. September ein Treffen im Weissen Haus in der US-Hauptstadt geben.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
11.06.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan