US-Präsident Donald Trump spricht mit Journalisten bevor er mit Marine One vom South Lawn des Weißen Hauses abfliegt. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
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US-Präsident Donald Trump hat sich unzufrieden über die bisherigen Gespräche mit dem Iran über dessen Atomprogramm geäussert. «Ich bin nicht glücklich darüber, wie sie sich verhalten», sagte Trump in Washington über die Iraner. «Sie sollten ein Abkommen abschliessen, das wäre klug von ihnen.» Der Iran habe bislang nicht eingewilligt, auf den Besitz und den Erwerb von Atomwaffen zu verzichten. «Wir wollen, dass der Iran keine nuklearen Waffen besitzt, und genau diese wichtigen Worte sagen sie nicht».
Keystone-SDA
28.02.2026, 00:05
28.02.2026, 14:15
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Stunden später kritisierte er bei einem Besuch im US-Bundesstaat Texas zudem, dass der Iran nicht auf die Anreicherung von Uran verzichten wolle. Das Land wolle «ein bisschen anreichern», auch wenn es dafür keine Notwendigkeit gebe. «Ich sage: keine Anreicherung, nicht 20 Prozent, 30 Prozent», was der Iran für zivile Zwecke wolle. Er sei damit nicht zufrieden.
Vor seinem Abflug nach Texas hatte Trump sich in Washington zudem mit Blick auf ein mögliches militärisches Vorgehen geäussert: Es wäre netter, wenn ein Militäreinsatz nicht nötig sei – «aber manchmal muss man es auf diesem Weg machen», sagte er. Trump betonte, dass er das «stärkste Militär der Welt» gerne nicht einsetzen wolle. Er verwies zudem darauf, dass er durchaus ein Risiko für einen länger währenden Konflikt im Nahen Osten infolge eines US-Angriffs sehe. «Krieg birgt immer Risiken, sowohl positive als auch negative.» Eine abschliessende Entscheidung über den weiteren Kurs habe er bislang nicht gefällt.
Mitte des Monats hatte Trump noch eine Frist für einen Deal genannt. Vor Journalisten sagte er auf einem Flug mit der Air Force One, dass 10 bis 15 Tage ausreichend seien. Das sei «so ziemlich das Maximum».
Am Montag Gespräche in Wien
Zuletzt hatten die USA und der Iran am Donnerstag miteinander verhandelt. Am Montag wollen sie erneut zusammenkommen. Nach Angaben des iranischen Aussenministers Abbas Araghtschi sind «technische Gespräche» in Wien geplant. In der österreichischen Hauptstadt ist die Zentrale der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA).
Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um das umstrittene iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen entwickelt. Irans Regierung bestreitet entsprechende Absichten, zeigt sich jedoch bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen.
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Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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