«Ich darf nicht darüber sprechen»Trump plaudert Einsatz von Geheimwaffe in Venezuela aus
Philipp Fischer
24.1.2026
US-Präsident Donald Trump erklärte, dass eine neue Geheimwaffe beim Angriff auf Caracas am 3. Januar zum Einsatz kam.
Keystone/AP Photo/Julia Demaree Nikhinson
Donald Trump ist einmal mehr über seine Redseligkeit gestolpert. In einem Interview mit der «New York Post» rühmt der US-Präsident eine neue Superwaffe namens «Discombobulator».
Philipp Fischer
24.01.2026, 19:14
24.01.2026, 23:22
Philipp Fischer
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
In einem Interview mit der «New York Post» hat US-Präsident Donald Trump über eine neue Geheimwaffe gesprochen.
Trump schwärmt von der Effektivität des «Discombobulators».
Er soll beim US-Angriff auf Venezuela zum Einsatz gekommen sein.
Die USA verfügen angeblich über eine neue Geheimwaffe. Gegenüber der «New York Post» preist US-Präsident den Einsatz des «Discombobulators» (Verwirrer) beim Angriff auf Venezuela am 3. Januar 2026.
Trump erklärte, dass die mysteriöse Waffe «die Ausrüstung des Feindes ausser Gefecht gesetzt» habe, als die US-Helikopter in Caracas eintrafen, um Venezuelas Präsident Maduro und seine Frau Cilia Flores zu verhaften. Durch den Einsatz des Systems konnte Maduro gefasst werden, ohne dass dabei ein einziges amerikanisches Leben zu Schaden gekommen sei, sagte Trump.
So geheim, dass es Trump verrät
Er dürfe über den «Discombobulator» jedoch nicht öffentlich sprechen, erklärte der US-Präsident im Oval Office. «Das würde ich sehr gerne tun», so Trump.
Gesagt – nicht getan: «Ja, die Waffe sei eingesetzt worden», bestätigte er. «Sie haben ihre Raketen nie gestartet. Sie hatten russische und chinesische Raketen, und keine einzige konnte abgefeuert werden», schwärmt der Präsident. «Sie drückten Knöpfe, aber nichts funktionierte», lobte Trump.
Waffensysteme ausser Gefecht gesetzt
Trumps Beschreibung der Störwaffe «Discombobulator» deckt sich mit Augenzeugenberichten am Tag des US-Angriffs auf Venezuela. Ein Mitglied des Leibwächterteams des gestürzten Machthabers Maduro berichtete später: «Plötzlich fielen alle unsere Radarsysteme ohne jede Erklärung aus.»
Kurz danach hätten zahlreiche Drohnen ihre Stellungen überflogen. Anschliessend seien Helikopter mit etwa 20 US-Soldaten an Bord aufgetaucht. Der Mann erklärt weiter: «Irgendwann starteten sie etwas. Ich weiss nicht, wie ich es beschreiben soll.» Es habe sich wie eine intensive Schallwelle angefühlt, so der Zeuge. Sein Kopf habe sich angefühlt, als würde er explodieren.
«Wir alle fingen an, aus der Nase zu bluten. Einige erbrachen Blut. Wir fielen zu Boden und konnten uns nicht mehr bewegen», berichtete der Mann. Nach dem Einsatz der «Schallwaffe», wie er vermutet, hätte er nicht einmal mehr aufstehen können.
USA greifen Venezuela an – Maduro gefasst und ausgeflogen
Neue Eskalationsstufe in Venezuela: Die USA haben in der Nacht zu Samstag nach Angaben von Präsident Donald Trump Venezuela angegriffen und Staatschef Nicolás Maduro und dessen Ehefrau gefasst.