PolitikTrump spielt Spannungen mit China im Iran-Krieg herunter
SDA
12.5.2026 - 23:50
dpatopbilder – Präsident Donald Trump besteigt die Air Force One für eine Reise nach China. Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa
Keystone
US-Präsident Donald Trump hat vor seiner Reise nach Peking Differenzen mit Staatschef Xi Jinping in Bezug auf den Iran-Krieg heruntergespielt.
Keystone-SDA
12.05.2026, 23:50
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Der chinesische Staatsführer habe seine Sache ziemlich gut gemacht, sagte Trump auf eine Journalistenfrage nach Chinas Rolle im Iran. «Schauen sie auf die Seeblockade – keine Probleme», sagte Trump.
Tatsächlich ist die Unterstützung aus China für den Iran ein Spannungspunkt im Verhältnis zwischen Washington und Peking. So hatte das US-Finanzministerium zuletzt mehrfach Sanktionen gegen chinesische Firmen verhängt, die den USA zufolge unerlaubten Handel mit dem Iran treiben. Dabei ging es unter anderem um Raffinerien, die die für Teheran wichtigen Ölexporte abnehmen. China ist der mit Abstand wichtigste Abnehmer iranischen Öls. Die USA versuchen hingegen, mit einer Seeblockade den Druck auf die iranische Führung zu erhöhen.
Xi sei jemand, mit dem er sehr gut auskomme, sagte Trump. «Das wird eine sehr spannende Reise. Es werden viele grossartige Dinge passieren», sagte er. Danach gefragt, ob Xi im Iran-Krieg hilfreich sein könne, sagte Trump: «Ich denke, wir brauchen im Iran überhaupt keine Hilfe.»
Trump gibt sich zuversichtlich mit Blick auf Irans Urananreicherung
In dem seit über zwei Monaten andauernden Krieg mit dem Iran sind die diplomatischen Bemühungen für ein Friedensabkommen ins Stocken geraten. Ein zentraler Streitpunkt zwischen den Kriegsparteien ist der Umgang mit Irans umstrittenem Atomprogramm und dessen Beständen von rund 440 Kilogramm Uran, das auf 60 Prozent angereichert wurde und bei Weiterverarbeitung für den Bau mehrerer Atomwaffen dienen könnte.
In einem Interview mit dem Radiosender 77 WABC äusserte sich Trump dazu nun zuversichtlich. Auf die Frage, ob er überzeugt sei, den Iran davon abhalten zu können, Uran anzureichern, und dafür zu sorgen, dass Teheran niemals eine Atomwaffe bekomme, sagte Trump: «Zu 100 Prozent. Sie werden damit aufhören». Der US-Präsident bekräftigte zudem, dass man die hochangereicherten Uran-Vorräte Teherans bekommen werde. Auf welchem Wege liess er dabei offen.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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