JemenTrump steht zur Signal-Gruppe – Intern wohl Ärger angedeutet
SDA
30.3.2025 - 16:01
US-Präsident Donald Trump winkt seinen Anhängern aus seiner Limousine zu, als er beim Trump International Golf Club ankommt. Foto: Manuel Balce Ceneta/AP/dpa
Keystone
US-Präsident Donald Trump will wegen der sogenannten Signal-Affäre niemanden entlassen. «Ich feuere keine Leute wegen Fake News und Hexenjagden», sagte Trump in einem NBC-Interview am Samstag. Auf die Frage, ob er noch Vertrauen in seinen Nationalen Sicherheitsberater Mike Waltz habe, sagte Trump, das habe er. Das gelte auch für Verteidigungsminister Pete Hegseth.
Keystone-SDA
30.03.2025, 16:01
SDA
Waltz hatte vermutlich versehentlich in der App Signal einen Journalisten, «Atlantic»-Chefredakteur Jeffrey Goldberg, in eine Chatgruppe über einen bevorstehenden Angriff auf die Huthi-Miliz im Jemen eingeladen. Hegseth machte in dem Chat detaillierte Angaben über Waffen und Angriffszeiten. Waltz erklärte nach der Veröffentlichung des Chats durch den «Atlantic», er habe keinerlei Kontakt zu Goldberg und wisse auch nicht, wie dessen Nummer in sein Adressbuch gekommen sei.
Die «New York Times» berichtete unterdessen, dass Trump nicht so fest zu seinem Sicherheitsberater stehe, wie er öffentlich behaupte. «Soll ich ihn feuern?», soll er seine Berater gefragt haben. Er habe Vertrauten auch gesagt, dass er unzufrieden sei mit der ganzen Berichterstattung über die Chat-Affäre, aber er wolle nicht den Eindruck erwecken, er gebe dem Druck der Medien nach.
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O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
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