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sda
Im Zollstreit mit den USA kommen überraschend versöhnliche Töne aus Washington. Donald Trumps Handelsbeauftragter Jamieson Greer lobt die Schweiz – wenige Tage vor einer entscheidenden Frist.
Im festgefahrenen Zollstreit zwischen der Schweiz und den USA zeichnet sich überraschend etwas Optimismus ab. Ausgerechnet aus dem Umfeld von US-Präsident Donald Trump kommen ungewohnt positive Signale.
Der amerikanische Handelsbeauftragte Jamieson Greer zeigte sich in einem Interview mit Bloomberg Television zufrieden mit den laufenden Gesprächen. «Die Schweizer machen viele der Dinge richtig, die sie tun müssen, um mit den USA klarzukommen», sagte Greer. Zwar könne er «nichts garantieren», die Entwicklung gehe aber «in eine positive Richtung».
Die Aussagen dürften in Bern aufmerksam registriert werden. Denn schon am 24. Juli läuft die Frist für die befristeten US-Übergangszölle aus. Bis dahin versuchen beide Seiten, eine dauerhafte Lösung im Handelsstreit zu finden.
Greer verwies dabei auf eine Entwicklung, die in Washington zuletzt für Zufriedenheit sorgte: Im Warenhandel hätten die USA in den vergangenen sechs bis sieben Monaten gegenüber der Schweiz einen Überschuss erzielt.
«Das ist eine wirklich positive Entwicklung», sagte der Handelsbeauftragte. Zudem hob er hervor, dass Schweizer Unternehmen weiterhin kräftig in den USA investierten.
Auch die Schweizer Delegation hatte sich zuletzt vorsichtig optimistisch gezeigt. Staatssekretärin Helene Budliger sprach in den vergangenen Tagen davon, dass sie weiterhin mit einer Einigung rechne und zuletzt sogar Zölle von rund 15 Prozent als realistisches Szenario bezeichnet hatte.
Ob die positiven Worte aus Washington tatsächlich in ein konkretes Abkommen münden, dürfte sich in den kommenden Tagen entscheiden. Greer selbst dämpfte die Erwartungen allerdings: Garantien könne er derzeit keine geben.