InternationalTrump: USA werden «immer» für Nato da sein
SDA
7.1.2026 - 17:35
US-Präsident Donald Trump. Foto: Evan Vucci/AP/dpa
Keystone
Die Vereinigten Staaten von Amerika werden nach den Worten von US-Präsident Donald Trump «immer» zur Militärallianz Nato stehen. «Wir werden immer für die Nato da sein, auch wenn sie nicht für uns da sein wird», schrieb er auf seiner Online-Plattform Truth Social.
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07.01.2026, 17:35
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Weiter schrieb Trump, Russland und China hätten keine Angst vor der Nato, wenn Amerika nicht dazugehören würde. Er bezweifelte zudem, dass die Nato-Verbündeten den USA zu Hilfe kommen würden, «wenn wir sie wirklich bräuchten».
Zuletzt waren in der Debatte um einen US-Anspruch auf das zum Nato-Partner Dänemark gehörende Grönland Zweifel an der Bündnistreue der USA aufgekommen. Trump hatte bekräftigt, die Vereinigten Staaten bräuchten die grösste Insel der Welt. Kopenhagen wies dies entschieden zurück. Dänemarks Regierungschefin Frederiksen sagte: «Wenn die USA ein anderes Nato-Land angreifen, dann hört alles auf.»
Die Nato zählt nach eigenen Angaben 32 Mitglieder. Neben den USA und Dänemark gehören unter anderem auch Deutschland, Kanada und Grossbritannien zu der Allianz. Das Bündnis wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von zwölf Ländern gegründet. Kern bildet die Beistandsklausel aus Artikel 5 des Nato-Vertrags – in dieser ist festgelegt, dass sich die Alliierten im Fall eines bewaffneten Angriffs Beistand leisten, da ein Angriff auf einen Mitgliedsstaat als Angriff auf alle gewertet wird.
Der Iran will verhandeln: Angesichts der Massenproteste im Iran gegen die autoritäre Staatsführung erhöht Donald Trump den Druck auf die Islamische Republik. Zwar stellt der US-Präsident auch ein Treffen mit Vertretern des Irans in Aussicht – angesichts dessen, was im Land passiere, müssten die USA allerdings vielleicht auch vorher handeln, warnt Trump mit Blick auf die andauernden Proteste. Worüber der Iran mit den USA Gespräche führen möchte, führt er nicht aus.
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Unruhen im Iran. Und: Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA verschärfen sich. Teheran droht mit Gegenschlägen gegen Israel und US-Stützpunkte, sollten diese die Proteste unterstützen. Das autoritäre Regime reagiert damit am Sonntag auf Berichte über mögliche US-Angriffe. US-Präsident Donald Trump sichert den Menschen auf den Strassen Unterstützung zu.
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Ob das gefalle oder nicht: US-Präsident Donald Trump hat seinen Gebietsanspruch auf Grönland bekräftigt. «Denn wenn wir es nicht machen, werden Russland oder China Grönland einnehmen, und wir wollen Russland oder China nicht als Nachbarn haben», sagte der Republikaner am Freitag im Weissen Haus. Dafür würde er gerne einen Deal machen und kündigte an, dies notfalls auch «auf die harte Art und Weise» durchzusetzen, um Grönland zu verteidigen.
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