Waffenruhe wackeltTrump erhebt schwere Vorwürfe gegen Iran
SDA
21.4.2026 - 14:08
US-Präsident Donald Trump spricht im Oval Office des Weissen Hauses (Archivbild). Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
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Die ohnehin fragile Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran steht kurz vor dem Ende. US-Präsident Donald Trump wirft Teheran vor, die Feuerpause mehrfach gebrochen zu haben. Gleichzeitig bleibt unklar, ob neue Verhandlungen überhaupt zustande kommen.
Keystone-SDA
21.04.2026, 14:08
21.04.2026, 14:12
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US-Präsident Donald Trump wirft dem Iran vor, die Waffenruhe mehrfach verletzt zu haben.
Eine Verlängerung der Feuerpause gilt als unwahrscheinlich, wenn keine Einigung zustande kommt.
Neue Verhandlungen sind unsicher, da der Iran eine Aufhebung der US-Seeblockade fordert.
Kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA wirft US-Präsident Donald Trump Teheran vor, die Feuerpause wiederholt missachtet zu haben.
«Der Iran hat die Waffenruhe mehrfach verletzt!», schreibt Trump in einem neuen Post auf Truth Social. Details nannte der US-Präsident nicht; sein Post umfasste nur diesen einen Satz.
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Trump hatte zuvor gesagt, er halte eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran für «sehr unwahrscheinlich», sollte es vor deren Ablauf keine Vereinbarung mit Teheran geben. Er nannte Mittwochabend Washingtoner Zeit als das Ende der Feuerpause. Weil der Iran den USA zeitlich siebeneinhalb Stunden voraus ist, würde das Ende der Waffenruhe dort in die Morgenstunden am Donnerstag fallen.
Weitere Verhandlungsrunde noch ungewiss
Am Sonntag hatte Trump mitgeteilt, erneut eine Delegation für Verhandlungen nach Islamabad zu schicken. Es ist jedoch weiterhin ungewiss, ob es zu einer neuen Verhandlungsrunde kommt. Der Iran hat nach Informationen des Staatsfernsehens noch keine Vertreter für Gespräche mit den USA nach Pakistan geschickt. Weder Experten für Vorgespräche noch eine Hauptdelegation seien nach Islamabad gereist, hiess es in einem Bericht.
Ein zentraler Streitpunkt bleibt die US-Seeblockade iranischer Schiffe und Häfen. Trump hatte auf Truth Social mitgeteilt, dass er an der Blockade festhalte, bis es eine Vereinbarung gebe. Teheran knüpft die Teilnahme an Gesprächen nach Angaben aus pakistanischen Sicherheitskreisen jedoch an die Aufhebung der Seeblockade.