Bei Besuch in Autofabrik Trump zeigt einem Zwischenrufer den Stinkefinger

dpa

14.1.2026 - 04:46

US-Präsident Donald Trump lässt sich am Dienstag beim Besuch eines Ford-Werks von einem Zwischenrufer zu obszönen Worten und Gesten provozieren.
US-Präsident Donald Trump lässt sich am Dienstag beim Besuch eines Ford-Werks von einem Zwischenrufer zu obszönen Worten und Gesten provozieren.
Bild: Screenshot TMZ.com

US-Präsident Donald Trump hat bei einem Besuch in einem Ford-Werk im US-Bundesstaat Michigan mit Obszönitäten auf störende Zwischenrufe reagiert. 

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Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • US-Präsident Donald Trump hat bei einem Besuch in einem Ford-Werk im US-Bundesstaat Michigan mit Obszönitäten auf störende Zwischenrufe reagiert.
  • Jemand rief dem Präsidenten mehrere Sätze zu, darunter die Aussage, dass Trump ein «Beschützer von Pädophilen» sei – wohl in Bezug auf den Fall Jeffrey Epstein.
  • Ein von einer Unterhaltungswebsite veröffentlichtes Video legt nahe, dass Trump als Reaktion auf die Beleidigung die Worte «fuck you», also «fick dich» mit dem Mund formte und seinen Mittelfinger ausstreckte.

Jemand rief dem Präsidenten mehrere Sätze zu, darunter die Aussage, dass Trump ein «Beschützer von Pädophilen» sei – wohl in Bezug auf den Fall Jeffrey Epstein. Ein von TMZ veröffentlichtes Video legt nahe, dass Trump als Reaktion auf die Beleidigung die Worte «fuck you», also «fick dich» mit dem Mund formte und seinen Mittelfinger ausstreckte.

Ein Sprecher des Weissen Hauses, Steven Cheung, sagte: «Ein Irrer schrie in einem völligen Wutanfall wild Obszönitäten, und der Präsident gab eine angemessene und unmissverständliche Antwort.» Es ist nicht das erste Mal, dass Trump vor laufenden Kameras ausfällig wurde.

Der 2019 gestorbene Multimillionär Epstein hatte über Jahre hinweg systematisch Dutzende junge Frauen und Minderjährige missbraucht. Bis heute ist nicht abschliessend geklärt, welche Prominente in Epsteins Machenschaften verwickelt waren und in welchem Umfang. Trump, der ebenfalls lange zu dessen Bekannten gehörte, hatte sich zunächst gegen die Veröffentlichung von Akten zum Fall Epstein gewehrt.

Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump

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12.01.2026