ARCHIV - Petr Fiala (ODS), Ministerpr‰sident Tschechiens. Foto: ?im·nek VÌt/CTK/dpa
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Die tschechische Regierung hat eine deutliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben bis 2030 beschlossen. Statt wie derzeit 2,0 Prozent sollen dann 3,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für diesen Bereich aufgewendet werden. Das gab der liberalkonservative Regierungschef Petr Fiala nach einer Kabinettssitzung bekannt.
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05.03.2025, 19:35
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Erreicht werden soll dies durch jährliche Zuwächse beim Wehretat um 0,2 Prozentpunkte. «Das zeigt unseren Partnern, dass sie mit uns rechnen können», sagte Fiala in Prag. Er begründete den Schritt mit dem Krieg in der weniger als 400 Kilometer entfernten Ukraine und Veränderungen in der internationalen Ordnung. «Wir müssen bereit sein, uns zu verteidigen», betonte Fiala.
Tschechien ist seit 1999 Mitglied der Nato. Das mitteleuropäische Land mit knapp elf Millionen Einwohnern hat zuletzt mehrere grosse Beschaffungsprojekte in die Wege geleitet. Geplant ist unter anderem der Kauf von Flugabwehrsystemen, deutschen Leopard-Kampfpanzern und schwedischen CV90-Schützenpanzern.
Verteidigungsminister Pete Hegseth zitiert am 16. April auf einer Pressekonferenz in Washington ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei.
«Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos. Hegseth zitiert ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei. «Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos.
Im Video siehst du jedoch, dass es sich um ein abgewandeltes Zitat aus dem Kultfilm «Pulp Fiction» von 1994 handelt, das nur an den Bibelvers angelehnt ist.
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