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Ein Video zeigt den Angriff auf die Tschonhar-Brücke.
Screenshot
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben eine zentrale Versorgungsroute zur besetzten Krim angegriffen. Durch Schäden an der Tschonhar-Brücke wird der russische Nachschub erschwert. Gleichzeitig häufen sich Berichte über Treibstoffengpässe auf der Halbinsel.
Die ukrainischen Streitkräfte erhöhen den Druck auf die russischen Versorgungslinien zur besetzten Krim. In der Nacht auf Sonntag wurde die Tschonhar-Brücke getroffen, eine der wichtigsten Verbindungen zwischen den von Russland kontrollierten Gebieten im Süden der Ukraine und der Halbinsel Krim.
Nach Angaben des von Moskau eingesetzten Besatzungsvertreters Wladimir Saldo wurde die Fahrbahn der Brücke schwer beschädigt. Fotos zeigen grosse Löcher in der Betondecke. Wann die Verbindung wieder genutzt werden kann, ist laut den Behörden derzeit unklar.
Die Tschonhar-Brücke gehört zu den wenigen wichtigen Verkehrsachsen auf die Krim. Mit dem Ausfall der Route wird der russische Nachschub gezwungen, längere Umwege in Kauf zu nehmen.
Zur Verfügung stehen damit noch die Übergänge bei Armjansk und Perekop sowie die Brücke von Kertsch. Allerdings dürfen über die Kertsch-Brücke inzwischen keine Tanklastwagen mehr verkehren, was die Versorgung zusätzlich erschwert.
Nach ukrainischen Angaben beschränkt sich die Strategie nicht auf einzelne Angriffe. Die Spezialeinheit «Code 9.2» bekannte sich zum Angriff auf die Brücke und erklärte, man kenne die Bewegungen russischer Truppen und Nachschubkonvois genau.
ONE DOWN-- 2 TO GO: @bayraktar_1love provide this footage of today's UKR strike on the Chongar Bridge connecting Crimea to the mainland. Watch the FP-1/FP-2 drones striking the bridge -- Behemoth UAVs were also used during the operation. See below.pic.twitter.com/DRIDkmvM3C
— Chuck Pfarrer | Indications & Warnings | (@ChuckPfarrer) June 7, 2026
Parallel dazu meldet Kiew weitere Angriffe auf Treibstofflager auf der Krim. Unter anderem sollen ein Öldepot bei Semikolodesjanska sowie ein Ölterminal im Hafen von Feodossija angegriffen worden sein.
Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben derzeit nicht.
Mehrere Medien berichten inzwischen über Probleme bei der Treibstoffversorgung auf der Krim. Demnach kommt es an Tankstellen zu langen Warteschlangen. Teilweise sollen Touristen spezielle Bezugsscheine benötigen, um genügend Treibstoff für die Rückreise zu erhalten.
Sollten die Angriffe auf Brücken, Depots und Transportwege anhalten, könnte dies die russische Logistik auf der Krim weiter belasten. Die ukrainische Seite kündigte bereits an, dass weitere Operationen folgen sollen.