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Ukraine trifft Krim-Brücke – Russlands Nachschub gerät unter Druck
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Route zur Krim betroffen

Ukraine trifft wichtige Brücke und verschlechtert die Lage für Putins Truppen

Ein Video zeigt den Angriff auf die Tschonhar-Brücke.

Ein Video zeigt den Angriff auf die Tschonhar-Brücke.

Screenshot

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben eine zentrale Versorgungsroute zur besetzten Krim angegriffen. Durch Schäden an der Tschonhar-Brücke wird der russische Nachschub erschwert. Gleichzeitig häufen sich Berichte über Treibstoffengpässe auf der Halbinsel.

Sven Ziegler

Sven Ziegler

08.06.2026, 14:40•08.06.2026, 14:54

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Die Ukraine hat die Tschonhar-Brücke angegriffen, eine wichtige Verbindung zwischen dem russisch kontrollierten Gebiet und der Krim.
  • Nach Angaben der Besatzungsbehörden wurde die Fahrbahn schwer beschädigt, die Brücke bleibt vorerst gesperrt.
  • Gleichzeitig meldet Kiew weitere Angriffe auf Treibstofflager und Nachschubwege auf der Krim.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Die ukrainischen Streitkräfte erhöhen den Druck auf die russischen Versorgungslinien zur besetzten Krim. In der Nacht auf Sonntag wurde die Tschonhar-Brücke getroffen, eine der wichtigsten Verbindungen zwischen den von Russland kontrollierten Gebieten im Süden der Ukraine und der Halbinsel Krim.

Nach Angaben des von Moskau eingesetzten Besatzungsvertreters Wladimir Saldo wurde die Fahrbahn der Brücke schwer beschädigt. Fotos zeigen grosse Löcher in der Betondecke. Wann die Verbindung wieder genutzt werden kann, ist laut den Behörden derzeit unklar.

Eine von nur vier Verbindungen

Die Tschonhar-Brücke gehört zu den wenigen wichtigen Verkehrsachsen auf die Krim. Mit dem Ausfall der Route wird der russische Nachschub gezwungen, längere Umwege in Kauf zu nehmen.

Teaser image

Probleme hinter der Front

3 Punkte, weshalb es für Putin gerade gar nicht gut läuft

Zur Verfügung stehen damit noch die Übergänge bei Armjansk und Perekop sowie die Brücke von Kertsch. Allerdings dürfen über die Kertsch-Brücke inzwischen keine Tanklastwagen mehr verkehren, was die Versorgung zusätzlich erschwert.

Treibstoffversorgung unter Druck

Nach ukrainischen Angaben beschränkt sich die Strategie nicht auf einzelne Angriffe. Die Spezialeinheit «Code 9.2» bekannte sich zum Angriff auf die Brücke und erklärte, man kenne die Bewegungen russischer Truppen und Nachschubkonvois genau.

ONE DOWN-- 2 TO GO: @bayraktar_1love provide this footage of today's UKR strike on the Chongar Bridge connecting Crimea to the mainland. Watch the FP-1/FP-2 drones striking the bridge -- Behemoth UAVs were also used during the operation. See below.pic.twitter.com/DRIDkmvM3C

— Chuck Pfarrer | Indications & Warnings | (@ChuckPfarrer) June 7, 2026

Parallel dazu meldet Kiew weitere Angriffe auf Treibstofflager auf der Krim. Unter anderem sollen ein Öldepot bei Semikolodesjanska sowie ein Ölterminal im Hafen von Feodossija angegriffen worden sein.

Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben derzeit nicht.

Berichte über Engpässe

Mehrere Medien berichten inzwischen über Probleme bei der Treibstoffversorgung auf der Krim. Demnach kommt es an Tankstellen zu langen Warteschlangen. Teilweise sollen Touristen spezielle Bezugsscheine benötigen, um genügend Treibstoff für die Rückreise zu erhalten.

Sollten die Angriffe auf Brücken, Depots und Transportwege anhalten, könnte dies die russische Logistik auf der Krim weiter belasten. Die ukrainische Seite kündigte bereits an, dass weitere Operationen folgen sollen.

01:27

Explosion auf Krim-Brücke: Vorwürfe gegen Kiew

Laut dem russischen Anti-Terror-Komitee hat die Ukraine die Verbindung zwischen der Krim-Halbinsel und dem russischen Festland mit Drohnen angegriffen. Auch ukrainische Medien berichteten, die Ukraine stecke hinter dem mutmasslichen Angriff, bei de

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