Drohnenoffensive in der UkraineRussische Angriffe auf Odessa und Dnipro
SDA
18.5.2026 - 09:06
ARCHIV – Feuerwehrleute löschen ein Feuer in einem Gebäude nach einem russischen Drohnenangriff in der Region Odessa. Foto: Uncredited/Ukrainian Emergency Service/dpa
Keystone
Russland hat die massiven ukrainischen Drohnenattacken auf Moskau in der Nacht mit Gegenangriffen beantwortet. Bei Drohnen- und Raketenangriffen auf Regionen im Zentrum und Süden der Ukraine wurden Behördenangaben zufolge mindestens 20 Menschen verletzt. In der Hafenstadt Odessa trafen Drohnen demnach ein Wohngebäude und verletzten einen elfjährigen Jungen sowie einen 59-jährigen Mann. In der Stadt Dnipro wurden den Angaben zufolge mindestens 18 Menschen verletzt, darunter zwei Kinder. Von unabhängiger Seite sind diese Angaben nicht überprüfbar.
Keystone-SDA
18.05.2026, 09:06
18.05.2026, 09:11
SDA
In der Nacht auf Sonntag hatte die Ukraine russischen Angaben zufolge einen ihrer heftigsten Angriffe seit Beginn der russischen Invasion vor mehr als vier Jahren auf die Region Moskau gestartet. Dabei wurden russischen Angaben zufolge mindestens drei Menschen getötet. Auch diese Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar.
Die Zahlen der getöteten und verletzten Zivilisten sowie das Ausmass der Schäden auf russischer Seite stehen in keinem Verhältnis zu den um ein Vielfaches grösseren Verlusten und Zerstörungen in der Ukraine durch Moskaus verheerenden Angriffskrieg.
Schäden an Kita und Pyrotechnik-Lager gemeldet
Beim Angriff auf Odessa am Schwarzen Meer beschädigten Drohnen ausserdem einen Hörsaal einer Hochschule sowie einen Kindergarten, wie der Leiter der örtlichen Militärverwaltung, Serhij Lyssak, auf der Plattform Telegram schrieb.
In der südostukrainischen Industriestadt Dnipro geriet durch den Angriff das Dach eines 24-stöckigen Hochhauses in Brand, wie der Chef der Militärverwaltung der Region Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, auf Telegram mitteilte. Zudem sei ein Lager getroffen worden und in Brand geraten, in dem Pyrotechnik gelagert worden sei. Aus der ganzen Stadt seien weitere Brände gemeldet worden. Das genaue Ausmass der Schäden war zunächst unklar.
Dnipro und Odessa werden von Russland immer wieder mit Raketen und Drohnen unterschiedlichen Typs angegriffen.
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen