FrankreichUmfrage: Zwei Drittel der Franzosen unzufrieden mit neuem Premier
SDA
22.12.2024 - 07:00
Der am 13. Dezember ernannte Premierminister François Bayrou muss noch seine Regierungsmannschaft zusammenstellen. (Archivbild)
Keystone
Zwei Drittel der Franzosen sind mit Frankreichs neuem Premierminister François Bayrou unzufrieden. Laut dem Meinungsforschungsinstitut Ifop habe es noch nie eine derart niedrige Zustimmungsrate für einen Premierminister zu Beginn einer Amtszeit gegeben.
Keystone-SDA
22.12.2024, 07:00
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Die Umfrage wurde in der französischen Wochenzeitung «Journal du Dimanche» veröffentlicht. 66 Prozent der Befragten sind demnach mit Bayrous Leistung nicht zufrieden. Nur 34 Prozent der Franzosen gaben demnach an, mit ihm zufrieden oder sehr zufrieden zu sein.
Bayrou ist bereits der sechste Premierminister während der Amtszeit von Präsident Emmanuel Macron und der vierte im Jahr 2024. Dabei war jede Amtszeit kürzer als die des jeweiligen Vorgängers. Am kürzesten war mit nur drei Monaten Bayrous Vorgänger Michel Barnier im Amt.
Der am 13. Dezember ernannte Bayrou muss noch seine Regierungsmannschaft zusammenstellen. Am Freitag erklärte er dem Sender France 2, dies solle möglicherweise am Wochenende, «auf jeden Fall jedoch vor Weihnachten» geschehen.
Bayrou war vor wenigen Tagen in die Kritik geraten, weil er trotz seines neuen Postens an der Regierungsspitze weiter Bürgermeister der Pyrenäenstadt Pau bleiben wollte und sich wegen eines Termins dort nur per Video zu einer Krisensitzung mit Macron zur Lage im sturmgeschädigten Mayotte zugeschaltet hatte.
«Ich hätte es besser gefunden, wenn der Premierminister nach Mamoudzou geflogen wäre anstatt nach Pau», sagte Parlamentspräsidentin Yaël Braun-Pivet am Dienstag dem Sender France
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
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