AfghanistanUN: Frauen sind Leidtragende unter Taliban
SDA
10.12.2024 - 12:13
ARCHIV - Ein Taliban-Kämpfer steht Wache während eine Frau vorbeiläuft. Foto: Ebrahim Noroozi/AP/dpa
Keystone
Die UN-Mission in Afghanistan macht angesichts des internationalen Tags der Menschenrechte auf die dramatische Situation von Frauen und Mädchen unter den herrschenden Taliban aufmerksam. Die Islamisten, die seit August 2021 wieder an der Macht sind, hätten sie von den meisten Bereichen des öffentlichen Lebens ausgeschlossen, erklärte die Organisation.
Keystone-SDA
10.12.2024, 12:13
SDA
So dürfen Frauen und Mädchen etwa keine höheren Schulen oder Universitäten besuchen. Selbst an medizinischen Instituten dürfen sie seit Kurzem nicht mehr ausgebildet werden. Hilfsorganisationen warnen vor fatalen Folgen für die Gesundheit von Frauen und Mädchen in Afghanistan. Die UN sprachen zuletzt von einer Gefahr des «Femizids».
«Trotz der verbesserten Sicherheitslage und des Rückgangs der bewaffneten Gewalt kommt es zu einer anhaltenden, gefährlichen Aushöhlung des Menschenrechtsschutzes, wobei Frauen und Mädchen die Hauptlast zu tragen haben», beschreibt Unama-Chefin Rosa Otunbajewa die Situation in dem Land.
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen