PolitikUN prangern Gewalt gegen Frauen in Südsyrien an
SDA
21.8.2025 - 16:37
ARCHIV - Syrische Regierungstruppen sammeln sich in einem Dorf am Rande der Stadt Suweida. Foto: Ghaith Alsayed/AP/dpa
Keystone
Experten der Vereinten Nationen haben sich zutiefst besorgt über die jüngsten bewaffneten Angriffe auf die drusische Gemeinde im Süden Syriens gezeigt – inklusive auf Frauen und Mädchen.
Keystone-SDA
21.08.2025, 16:37
SDA
Letztere seien im Rahmen der Gewaltwelle Opfer von Entführungen und sexualisierter Gewalt geworden, heisst es in einem Bericht des Büros des Hochkommissars für Menschenrechte (OHCHR).
Seit Mitte Juli seien im Gouvernement Suwaida mehr als 1.000 Menschen getötet, Hunderte verschleppt und mehr als 33 Dörfer zerstört worden, erklärten die Experten. Mindestens 105 drusische Frauen und Mädchen seien entführt worden, 80 blieben verschwunden. In mindestens drei Fällen seien Frauen vor ihrer Hinrichtung vergewaltigt worden.
Berichtet wurde auch von erzwungenen Rasuren religiöser Männer, Hasskampagnen in sozialen Medien sowie Aufrufen zur Versklavung von drusischen Frauen.
«Systematisches Versagen» der Behörden
Die UN werfen den syrischen Interimsbehörden «systematisches Versagen» vor, Minderheiten zu schützen und geschlechtsspezifische Gewalt zu verfolgen. Berichte deuteten darauf hin, dass auch Kräfte der Behörden an den Angriffen beteiligt gewesen seien.
In der südlichen Provinz Suwaida war vergangenen Monat zwischen Angehörigen der drusischen Minderheit und sunnitischen Stammesgruppen Gewalt ausgebrochen. Die Regierung aus Damaskus schickte Truppen, um die Lage nach eigener Darstellung zu beruhigen – diesen wurden aber auch brutale Gewalttaten an den Drusen vorgeworfen. Nachbar Israel bombardierte Ziele in Syrien mit dem Ziel, die Drusen zu schützen.
Laut UN-Angaben wurden rund 190.000 Menschen durch die Kämpfe vertrieben. Obwohl seit dem 20. Juli offiziell eine Waffenruhe gilt, bleibt die Lage angespannt.
G7-Gipfel: Zusätzlicher Druck und Sanktionen gegen Russland
Évian, 17.06.2026: Mehr Druck auf Russland – die USA und die anderen G7-Staaten wollen mehr Druck auf Russland ausüben und so ein Ende des Ukraine-Kriegs herbeiführen.
In einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs vom Gipfeltreffen im französischen Évian heisst es, man werde die Sanktionen verschärfen, auch im Öl- und Gassektor. Ausserdem sollen mehr Waffen und Luftverteidigungssysteme geliefert werden.
Neben zusätzlichen Waffen versprechen die G7-Staaten der Ukraine in der Erklärung auch zusätzliche Unterstützung, um den kommenden Winter zu bewältigen.
Mit dem Ausbau der Unterstützung soll nach Angaben der G7 die neue Dynamik unterstützt werden, die in den vergangenen Monaten durch ukrainische Fortschritte an der Front entstanden ist.
18.06.2026
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
11.06.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
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