SpanienUnbekannte zerstören jüdische Gräber in Barcelona
SDA
25.1.2026 - 22:36
HANDOUT - Das von der Jüdischen Gemeinde Barcelona (CJB) zur Verfügung gestellte Foto zeigt mehrere Gräber auf einem jüdischen Friedhof, die von Unbekannten zerstört wurden. Namensplatten und Einfassungen mehrerer Grabstellen wurden dabei beschädigt. Foto: -/Jüdische Gemeinde Barcelona/Israelisches Außenministerium/dpa - ACHTUNG: Einzelne Bildteile wurden von der Quelle unkenntlich gemacht - Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
Keystone
Unbekannte haben mehrere Gräber auf einem jüdischen Friedhof in Barcelona zerstört. Auf einem von der jüdischen Gemeinde der Stadt zur Verfügung gestellten Foto waren zerbrochene Namensplatten aus Stein und beschädigte Einfassungen mehrerer Grabstellen zu sehen. Niemand bekannte sich zunächst zu der Tat, die am Samstag bemerkt worden sei.
Keystone-SDA
25.01.2026, 22:36
SDA
Das israelische Aussenministerium warf der spanischen Regierung vor, die «abscheuliche Tat» sei Folge «der antiisraelischen Kampagne der Regierung Sánchez». Antisemitismus dürfe niemals normalisiert werden und müsse in der gesamten Gesellschaft entschieden zurückgewiesen werden.
Barcelonas Bürgermeister Jaume Collboni verurteilte die Schändung. «Hass hat in einem pluralistischen respektvollen Barcelona keinen Platz», sagte er. Er sicherte der jüdischen Gemeinde seine Unterstützung zu und betonte, der Stadtrat arbeite daran, die Verantwortlichen zu ermitteln, wie die Nachrichtenagentur Europa Press meldete.
In Spanien war die Empörung über das harte Vorgehen der israelischen Armee im Gazastreifen mit mehr als 67.000 Toten gross. Das Land hat ein Waffenembargo gegen Israel verhängt und Einreiseverbote gegen ultrarechte Mitglieder der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erlassen. Der linke Regierungschef Pedro Sánchez wirft Israel einen Völkermord im Gazastreifen vor.
Auslöser des Gaza-Kriegs war das Massaker der islamistischen Hamas sowie anderer Extremisten aus dem Gazastreifen am 7. Oktober 2023 in Israel mit rund 1.200 Toten und 250 Verschleppten.
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USA und Iran wollen verhandeln: Für Freitag sind neue Gespräche der beiden Staaten im Oman geplant. Für die USA sollen der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, teilnehmen. Unklar bleibt die Tagesordnung.
Der Iran möchte laut Aussenminister Abbas Araghtschi nur über sein Atomprogramm und eine mögliche Lockerung von Sanktionen sprechen. Die USA drängen hingegen darauf, dass auch Irans Raketenprogramm sowie die Unterstützung von Irans Verbündeten Themen sein müssten.
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