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Jetzt meldenIn «vielleicht zwei Wochen» könnte der Iran-Krieg beendet sein, sagt Donald Trump. «Regime-Wechsel» will plötzlich nicht mehr sein Ziel gewesen sein. Und am Mittwochabend will der US-Präsident sich mit einer Rede ans Volk wenden. Das sind die Entwicklungen der vergangenen Stunden.
«Wir werden sehr bald gehen», sagte US-Präsident Donald Trump am Dienstag (Ortszeit) gegenüber Reportern im Oval Office. Einige Stunden später teilte das Weisse Haus mit, dass Trump am Mittwochabend (Ortszeit «wichtige neue Informationen zum Iran» bekannt geben werde.
blue News fasst zusammen, was in der Nacht auf Mittwoch (1.4.) passiert ist.
US-Präsident Donald Trump hat ein baldiges Ende der Einsätze der US-Armee im Iran in Aussicht gestellt. Auf eine Journalistenfrage im Oval Office zu den erhöhten Spritpreisen im Zuge des Irankriegs antwortete Trump am Dienstag (Ortszeit): «Ich muss nur den Iran verlassen, und das werden wir sehr bald tun, und dann werden sie zusammenbrechen.» Anschliessend sprach er von einem Zeitraum von «vielleicht zwei Wochen, vielleicht ein paar Tage länger».

US-Präsident Donald Trump will am Mittwochabend in einer Fernsehansprache ein «wichtiges Update» zum Iran-Krieg geben.
Bild: Keystone/AP Photo/Alex Brandon
Für ein Ende des US-Militäreinsatzes müsse es keinen Deal mit dem Iran geben, sagte Trump. Das sei «irrelevant», da man dafür sorge, dass die Machthaber der Islamischen Republik keine Atomwaffen bauen könnten. «Wenn wir das Gefühl haben, dass sie für lange Zeit in die Steinzeit zurückversetzt wurden und nicht in der Lage sein werden, eine Atomwaffe zu entwickeln, dann werden wir abziehen.» Es sei «irrelevant», ob dabei eine Einigung mit der iranischen Regierung erzielt werde.
Zuvor hatte Trump sich bereits in einem Interview mit dem Sender NBC News ähnlich über ein baldiges Kriegsende geäussert. «Wir machen das grossartig», sagte er über den militärischen Einsatz der USA gegen den Iran. «Und es geht zu Ende.»
Auch US-Aussenminister Marco Rubio sagte in einem Interview, dass die USA sich auf ein baldiges Ende des Irankriegs einstellen. «Wir können die Ziellinie sehen. Es ist nicht heute, es ist nicht morgen, aber sie rückt näher», sagte Rubio dem Fernsehsender Fox News. Rubio erneuerte zudem seine Kritik an der Nato. Die US-Regierung müsse ihre Beziehungen zu den Nato-Staaten nach dem Ende des Irankriegs überprüfen.
Trump hat eine «wichtige» Rede zum Stand des Iran-Kriegs angekündigt. Er werde am Mittwoch um 21 Uhr Ortszeit (3 Uhr MESZ am Donnerstag) in einer Rede an die Nation ein «wichtiges Update» zum Iran geben, teilte seine Sprecherin Karoline Leavitt mit.
Kurz zuvor hatte Trump gesagt, die USA würden ihre Angriffe im Iran in zwei bis drei Wochen beendet haben. Er denke, sein Land werde noch «vielleicht zwei Wochen, vielleicht ein paar Tage länger» brauchen, sagte er. Für ein Ende des US-Militäreinsatzes müsse es keinen Deal mit dem Iran geben, sagte Trump. Das sei «irrelevant», da man dafür sorge, dass die Machthaber der Islamischen Republik keine Atomwaffen bauen könnten. Die USA führen zusammen mit Israel seit bereits mehr als vier Wochen Krieg gegen den Iran.
US-Präsident Donald Trump hat seit Beginn der Kampfhandlungen im Nahen Osten diverse Kriegsziele angeführt, was ihm bei Kritikern den Vorwurf einbrachte, keinen klaren Plan zu haben. Nun sagte er, «Regime Change» sei keines seiner Ziele gewesen und behauptete zugleich, dass ein solcher Austausch der iranischen Führung bereits erreicht worden sei.
Tatsächlich wurden wichtige Positionen nach der Tötung von Amtsinhabern neu besetzt, eine inhaltliche Neuausrichtung der Führung der Islamischen Republik ist aber bislang nicht zu erkennen. Trump betonte, ein Ziel gehabt zu haben: Dass der Iran keine Atomwaffen haben dürfe.
Im Irak ist nach staatlichen Angaben eine ausländische Journalistin entführt worden. Das Innenministerium teilte laut staatlicher Nachrichtenagentur INA mit, die Journalistin sei am Abend in Bagdad «von Unbekannten entführt» worden. In der Stellungnahme wurde nicht deutlich, um welche Journalistin es sich handelt. Ein Vertreter des US-Aussenministeriums schrieb allerdings auf der Plattform X, man habe Kenntnis über die berichtete Entführung einer amerikanischen Journalistin in Bagdad.
Das Aussenministerium sei zuvor seiner Pflicht nachgekommen, diese Person vor gegen sie gerichtete Drohungen zu warnen, hiess es weiter. Man werde sich weiterhin mit der Bundespolizei FBI abstimmen, um eine schnellstmögliche Freilassung sicherzustellen. Eine Person mit Verbindungen zu der dem Iran nahestehenden Miliz Kataib Hisbollah, die mutmasslich an der Entführung beteiligt gewesen sei, sei von den irakischen Behörden festgenommen worden.
In der irakischen Stellungnahme hiess es ebenfalls, dass bei Fahndungsmassnahmen ein mutmasslicher Entführer festgenommen worden sei. Weitere Massnahmen liefen, um die Journalistin zu befreien und die Beteiligten aufzuspüren.
Der Vertreter des US-Aussenministeriums betonte in seinem Post, man rate Amerikanern weiterhin, nicht in den Irak zu reisen beziehungsweise das Land unverzüglich zu verlassen. Das Aussenministerium lege allen Amerikanern – auch Pressevertretern – nachdrücklich nahe, alle Reisehinweise zu befolgen.
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