blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
StartseiteChevron rechtsNewsChevron rechtsInternational

Fehler gefunden?

Jetzt melden

Politik

US-Militär entert Iran-Schiff – Was wird aus Verhandlungen?

ARCHIV – Der iranische Präsident Massud Peseschkian spricht in einer öffentlichen Sitzung des Parlaments. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa

ARCHIV – Der iranische Präsident Massud Peseschkian spricht in einer öffentlichen Sitzung des Parlaments. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa

Keystone

Kurz nach einer von US-Präsident Donald Trump angekündigten Verhandlungsbereitschaft mit Teheran hat das US-Militär einen iranischen Frachter angegriffen.

Keystone-SDA

Keystone-SDA

20.04.2026, 05:06

Das Schiff habe versucht, die US-Seeblockade zu durchbrechen, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Irans Militär sprach von «bewaffneter Seepiraterie» und kündigte an, man werde «bald reagieren», wie der regierungstreue Sender Press TV meldete. Kurz vor dem Ablaufen der Waffenruhe am Mittwoch sieht Teheran laut der Staatsagentur Irna «keine aussichtsreiche Perspektive für seriöse Verhandlungen». Der iranische Präsident Massud Peseschkian warf Washington Vertragsbruch vor.

Laut dem US-Regionalkommando Centcom war das Schiff auf dem Weg in die iranische Küstenstadt Bandar Abbas in der Strasse von Hormus. Die USA hatten zuvor bereits 25 Schiffe angewiesen, umzudrehen oder in ihre iranischen Häfen zurückzukehren. Dies ist jedoch der erste bekannte Vorfall, bei dem Gewalt angewendet wurde. Wegen der neuen Eskalation zogen die Ölpreise wieder an.

Nach stundenlangen vergeblichen Warnungen habe das Kriegsschiff «USS Spruance» die Besatzung des iranischen Frachters aufgefordert, den Maschinenraum zu verlassen, teilte Centcom mit. Daraufhin sei der Antrieb ausser Gefecht gesetzt worden. Das Schiff stehe nun unter US-Kontrolle. Nur Stunden zuvor hatte Trump angekündigt, dass seine Vertreter für neue Verhandlungen heute Abend in Pakistans Hauptstadt Islamabad sein würden. Der Iran hat eine Teilnahme bislang offiziell weder zugesagt noch abgesagt.

Trump droht dem Iran erneut

Die USA böten der Führung in Teheran einen «sehr fairen und vernünftigen Deal» an, schrieb Trump. Er hoffe, dass der Iran diesen annehme. «Wenn sie es nicht tun, werden die Vereinigten Staaten jedes einzelne Kraftwerk und jede einzelne Brücke im Iran ausschalten», schrieb Trump und wiederholte damit frühere Drohungen. Die Deutsche Presse-Agentur erfuhr aus dem Weissen Haus, dass Vizepräsident JD Vance, der Sondergesandte Steve Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner nach Islamabad reisen. Die iranische Führung lehnt dagegen laut einem Bericht der Staatsagentur Irna ein zweites Treffen ab.

Zur Begründung wurden übertriebene Forderungen der USA, deren ständige Kurswechsel und die fortgesetzte Seeblockade iranischer Häfen genannt. Auch die iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte unter Berufung auf eine informierte Quelle gemeldet, solange die US-Marine weiter an ihrer Seeblockade vor der Strasse von Hormus festhalte, werde es keine Verhandlungen geben. In den vergangenen Tagen seien jedoch unter Vermittlung des Nachbarlands Pakistan Nachrichten ausgetauscht worden.

Bericht: Iraner befürchten Überraschungsangriff

Einem Bericht des US-Nachrichtenportals «Axios» zufolge argwöhnen iranische Beamte, dass Trump mit seinen Worten über ein Abkommen die Führung in Teheran täuschen wolle. Sie befürchteten einen Überraschungsangriff der USA.

Irans Präsident Peseschkian sagte laut seiner Homepage in einem Telefonat mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif: «Die fortgesetzten provokanten und illegalen Handlungen der USA» im Rahmen der Seeblockade gegen den Iran stellten einen klaren Verstoss gegen die auslaufende Waffenruhe dar. Solche Massnahmen sowie die Drohungen von Trump vertieften das Misstrauen. Man sei entschlossen, das Land gegen «erneutes Abenteurertum» der USA und Israels konsequent zu verteidigen.

Vorbereitungen in Islamabad für neue Verhandlungen laufen

Seitens der pakistanischen Regierung wurde derweil offiziell noch nichts zu neuen Verhandlungen in Islamabad mitgeteilt. Kurz nach Trumps Ankündigung neuer Gespräche hatte das Aussenministerium aber mitgeteilt, Ressortchef Ishaq Dar habe in einem Telefonat mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi betont, ein kontinuierlicher Dialog sei entscheidend, um die Spannungen rasch zu entschärfen und Frieden in der Region zu fördern.

In Islamabad laufen seit Tagen Vorbereitungen für eine neue Verhandlungsrunde. Sicherheitsvorkehrungen waren sichtbar: So wurde die sogenannte Rote Zone mit Botschaften und Regierungsgebäuden, in der bereits die erste Gesprächsrunde stattfand, wieder abgesperrt. Erste Verhandlungen waren eine Woche zuvor ohne konkrete Ergebnisse beendet worden.

Mehr zum Thema

Rücktritt von Spahn
Rücktritt von Spahn

Familie statt Fraktion: Abrupter Sturz eines Aufsteigers

4
Nachhaltigkeit

Grosse Firmen dürfen unverkaufte Mode nicht mehr wegwerfen

Justiz schiebt Riegel vor
Justiz schiebt Riegel vor

Deshalb darf Milei Bolsonaro nicht besuchen

Streit über Leihmutterschaft
Streit über Leihmutterschaft

Unionsfraktionschef Jens Spahn tritt zurück

5

Meistgelesen

1Stadtpolizei Winterthur versteigert Fiat Ducato für einen Franken auf Ricardo
2Familie statt Fraktion: Abrupter Sturz eines Aufsteigers
3Autofahrer rammt Motorradfahrer in Genf zu Tode
4Schweizer Ex- Diplomaten sollen bei geheimen Gesprächen mit Putin-Vertrauten gewesen sein
5«Betrüger setzen immer häufiger auf Fake-Ferienwohnungen»
US-Militär entert Iran-Schiff – Was wird aus Verhandlungen?