PolitikUS-Präsident Trump droht Iran wegen Huthi-Miliz
SDA
17.3.2025 - 19:11
US-Präsident Donald Trump. Foto: Luis M. Alvarez/AP/dpa
Keystone
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran wegen der mit ihm verbündeten Huthi-Miliz mit deutlichen Worten. Jeder Schuss, der von den Huthis abgefeuert werde, werde von nun an als ein Schuss angesehen, der von den Waffen und der Führung des Iran abgefeuert worden sei, schrieb Trump auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social. «Der Iran wird dafür verantwortlich gemacht werden und die Konsequenzen tragen, und diese Konsequenzen werden schrecklich sein!» Der Iran spiele «das unschuldige Opfer» ausser Kontrolle geratener Terroristen. Stattdessen diktiere Teheran aber jeden Schritt der Huthi.
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17.03.2025, 19:11
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Zuvor hatten das iranische Aussenministerium sowie die Revolutionsgarden (IRGC) auf erste Warnungen der USA mit heftigen Gegenaktionen gedroht. «Der Iran wird jegliche Aggression der USA konsequent erwidern», sagte IRGC-Kommandeur Hussein Eslami. In ähnlicher Weise äusserte sich auch der Sprecher des Aussenministeriums, Ismail Baghaei. Nach Darstellung beider hat der Iran keinen Einfluss auf die Huthi-Miliz. Diese handelt demnach unabhängig. Eslami und Baghaei wiesen jegliche Einmischung der USA in die iranische Nahostpolitik entschieden zurück.
Das US-Militär greift auf Befehl von Trump seit Samstag erneut Ziele der Miliz an, die die Hauptstadt Sanaa und andere Regionen im Jemen beherrscht. Nach Huthi-Angaben wurden dabei mindestens 53 Menschen getötet. Zudem flohen führende Huthi-Mitglieder aus Sanaa. Sie wurden angewiesen, öffentliche Plätze zu meiden.
Die USA wollen die Angriffe nach Worten von Verteidigungsminister Pete Hegseth erst einstellen, wenn die Miliz ihrerseits die Attacken auf die Schifffahrt beendet. Die Huthi hatten vor wenigen Tagen angekündigt, diese Angriffe auf Schiffe im Roten Meer wieder aufzunehmen. Sie wollen damit nach eigenen Angaben ein Ende der Blockade des Gazastreifens durch Israel erreichen.
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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