USAUS-Regierung erlässt 800 000 Menschen einen Teil der Studienschulden
SDA
14.7.2023 - 19:51
Joe Biden, Präsident der USA, spricht auf einer Pressekonferenz im Präsidentenpalast in Helsinki. Foto: Sergei Grits/AP/dpa
Keystone
US-Präsident Joe Biden versucht nach seiner Schlappe vor dem Supreme Court, sein Versprechen nach einem Teilerlass von Studentenkrediten zu halten – wenn auch zunächst auf niedrigerem Level. Seine Regierung teilte am Freitag mit, dass gut 800 000 Kreditnehmerinnen und -nehmern insgesamt 39 Milliarden US-Dollar (rund 34,7 Milliarden Euro) an Schulden erlassen werden sollen. Dabei handele es sich um Korrekturen, die Darlehensverwalter beim Eintreiben der Schulden für die Regierung gemacht hätten, hiess es.
Keystone-SDA
14.07.2023, 19:51
SDA
Ende Juni hatte das Oberste Gericht der USA einen rechtlich anders gearteten und weitaus grösseren geplanten Teilerlass für Studienkredite für nicht rechtens erklärt. Die US-Regierung habe mit diesem Plan ihre Kompetenzen überschritten und benötige die Zustimmung des US-Kongresses, hiess es in der Urteilsbegründung. Mehr als 40 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner hätten von dem Teilerlass der Studienkredite profitiert. Das unabhängige Budgetbüro des US-Kongresses schätzte, dass dies etwa 400 Milliarden US-Dollar (rund 366 Milliarden Euro) gekostet hätte.
Der nun angekündigte Erlass ist deutlich geringer und anderer Natur. Die Pläne wurden bereits vergangenes Jahr angekündigt und waren von dem Urteil des Supreme Court nicht betroffen. Es sollen ausserdem noch Millionen weiterer Personen darüber benachrichtigt werden, dass ihre Darlehen im Rahmen des Programms angepasst werden. Die Erleichterung betrifft nur diejenigen die ihre Schulden über ein bestimmtes Programm des US-Bildungsministeriums zurückgezahlt haben. Dabei sind in den vergangenen Jahren US-Medien zufolge von den Krediteintreibern grosse Fehler gemacht worden.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
11.06.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan