USA als «Bitcoin-Supermacht»?Trump lädt zum Krypto-Gipfel
SDA
8.3.2025 - 00:49
Der US-Präsident treibt seine Krypto-Agenda voran. Im Weissen Haus empfängt er Branchenvertreter, um über die Zukunft zu sprechen.
Keystone
US-Präsident Donald Trump hat zu einem Digitalwährungs-Gipfel ins Weisse Haus geladen. Damit untermauerte er den Krypto-freundlichen Kurs seiner Regierung.
Keystone-SDA
08.03.2025, 00:49
08.03.2025, 07:15
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Trump eröffnete einen Krypto-Gipfel im Weissen Haus und bekräftigte sein Versprechen, Amerika zur Bitcoin-Supermacht zu machen.
Er hatte zuvor die Bildung einer nationalen US-Reserve für Digitalwährungen angeordnet, in der Bitcoin und andere Kryptowährungen gelagert werden sollen.
Kritiker sehen einen möglichen problematischen Schulterschluss zwischen dem Präsidentenamt und den wirtschaftlichen Interessen der Trump-Familie.
«Vergangenes Jahr habe ich versprochen, Amerika zur Bitcoin-Supermacht der Welt und zur Krypto-Hauptstadt des Planeten zu machen», erklärte Trump in seiner Eröffnungsansprache. «Wir ergreifen historische Massnahmen, um dieses Versprechen einzulösen.»
Anwesend waren neben dem US-Digitalwährungs-Beauftragten David Sacks, Handelsminister Howard Lutnick, Finanzminister Scott Bessent und anderen auch mehrere Branchenvertreter. Die Teilnehmer lobten Trumps Initiative ausführlich. Sacks witzelte, ein Teilnehmer habe ihm vor Beginn des Gipfels gesagt, er habe es vor einem Jahr noch «für wahrscheinlicher gehalten, im Gefängnis zu landen, als im Weissen Haus».
Problematischer Schulterschluss?
Der Scherz verdeutlicht, wie stark sich das politische Klima für die Branche unter Trump gewandelt hat. Sein demokratischer Amtsvorgänger Joe Biden setzte auf eine restriktive Regulierung von Digitalwährungen und warnte vor Geldwäsche sowie potenziellen Risiken für die Finanzmärkte. Trump hingegen zeigte sich bereits im Wahlkampf aufgeschlossen gegenüber Digitalwährungen – und erhielt beträchtliche Unterstützung aus der Branche. Nach seinem Wahlsieg war unter anderem der Bitcoin-Kurs stark gestiegen.
Kritiker sehen allerdings einen potenziell problematischen Schulterschluss zwischen dem Präsidentenamt und den wirtschaftlichen Interessen der Trump-Familie. So liess der Republikaner kurz vor seinem Amtsantritt einen sogenannten «Meme Coin» mit seinem Konterfei namens «$TRUMP» auflegen – eine digitale Gedenkmünze, die gehandelt werden kann. Im Zusammenhang damit sorgen die Branchen-Verbindungen der Trump Organization, die von den Söhnen des Präsidenten geführt wird, für Diskussionen.
Trump ordnete Reserve an
Bereits am Tag vor dem Gipfel hatte Trump eines seiner Wahlkampfversprechen umgesetzt und die Bildung einer nationalen US-Reserve für Digitalwährungen angeordnet. In dieser strategischen Reserve sollen Einheiten der bekanntesten Kryptowährung Bitcoin gelagert werden, die sich bereits im Besitz der US-Regierung befinden – etwa durch Beschlagnahmungen im Rahmen von Strafverfolgungen.
Sacks zufolge dürfen Handels- und Finanzministerium künftig weitere Bitcoin für die Reserve erwerben – allerdings ohne finanzielle Belastung für die Steuerzahler. Weiterhin sollen auch andere Währungen wie Ethereum und Solana in einem separaten Bestand verwahrt werden. Die Regierung werde jedoch keine aktiven Massnahmen ergreifen, um diese Bestände systematisch auszubauen.
Durch staatliche Massnahmen gegen kriminelle Netzwerke verfügt die US-Regierung bereits über Zehntausende Bitcoin. Sacks bezifferte den aktuellen Bestand auf rund 200'000 Einheiten. Bei einem Bitcoin-Kurs von etwa 88'000 Dollar entspricht dies einem Gesamtwert von über 17 Milliarden Dollar.
G7-Gipfel: Zusätzlicher Druck und Sanktionen gegen Russland
Évian, 17.06.2026: Mehr Druck auf Russland – die USA und die anderen G7-Staaten wollen mehr Druck auf Russland ausüben und so ein Ende des Ukraine-Kriegs herbeiführen.
In einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs vom Gipfeltreffen im französischen Évian heisst es, man werde die Sanktionen verschärfen, auch im Öl- und Gassektor. Ausserdem sollen mehr Waffen und Luftverteidigungssysteme geliefert werden.
Neben zusätzlichen Waffen versprechen die G7-Staaten der Ukraine in der Erklärung auch zusätzliche Unterstützung, um den kommenden Winter zu bewältigen.
Mit dem Ausbau der Unterstützung soll nach Angaben der G7 die neue Dynamik unterstützt werden, die in den vergangenen Monaten durch ukrainische Fortschritte an der Front entstanden ist.
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Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
11.06.2026
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Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
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