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Politik

USA fordern direkte Gespräche zwischen Israel und Libanon

Israelische Soldaten operieren im Südlibanon, gesehen von Nordisrael aus. Foto: Ariel Schalit/AP/dpa

Israelische Soldaten operieren im Südlibanon, gesehen von Nordisrael aus. Foto: Ariel Schalit/AP/dpa

Keystone

Angesichts der fragilen Waffenruhe zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz dringen die USA auf direkte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon auf höchster Ebene. «Der Libanon steht am Scheideweg. Seine Bevölkerung hat die historische Chance, ihr Land zurückzugewinnen und ihre Zukunft als wahrhaft souveräne, unabhängige Nation zu gestalten», hiess es in einer auf der Plattform X veröffentlichten Mitteilung der US-Botschaft in Beirut.

Keystone-SDA

Keystone-SDA

01.05.2026, 07:05

Im Konflikt zwischen der Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel gilt derzeit eine Waffenruhe. Diese hatte US-Präsident Donald Trump Mitte April nach Gesprächen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun verkündet. Faktisch kommt es aber fast täglich zu Angriffen beider Seiten. Die israelischen Streitkräfte sind auch mit Bodentruppen im Südlibanon aktiv. Der Libanon selbst ist offiziell keine Konfliktpartei.

«Ein direktes Treffen zwischen Präsident Aoun und Ministerpräsident Netanjahu – vermittelt von Präsident Trump – würde dem Libanon die Möglichkeit bieten, konkrete Garantien für volle Souveränität, territoriale Integrität, sichere Grenzen, humanitäre Hilfe und Wiederaufbauhilfe sowie die vollständige Wiederherstellung der libanesischen Staatsgewalt über jeden Zentimeter seines Hoheitsgebiets zu erlangen – garantiert durch die Vereinigten Staaten», hiess es in dem Schreiben der US-Botschaft weiter.

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