PolitikUSA haben Teil ihrer Schulden bei den UN bezahlt
SDA
20.2.2026 - 21:59
ARCHIV - Der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres, Stéphane Dujarric. Foto: Bianca Otero/ZUMA Press Wire/dpa/Archivbild
Keystone
Die USA haben einen Teil ihrer ausstehenden Beiträge bei den Vereinten Nationen bezahlt. Die UN haben 160 Millionen US-Dollar erhalten, wie der Sprecher von Generalsekretär António Guterres, Stéphane Dujarric, mitteilte. Damit sollen nun Rückstände aus dem Jahr 2025 ausgeglichen werden. Insgesamt müssen die USA aber Milliardenbeträge nachzahlen.
Keystone-SDA
20.02.2026, 21:59
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Die USA sind grösster Beitragszahler für den regulären UN-Etat. Das Land ist unter Präsident Trump aber aus zahlreichen UN-Organisationen ausgetreten und hat sich zudem aus Abkommen unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen zurückgezogen.
Guterres warnte vor finanziellem Kollaps
Kürzungen und Zahlungsverzug unter anderem der USA haben die Weltorganisation in eine tiefe Krise gestürzt – Guterres warnte im Januar sogar vor einem «unmittelbaren finanziellen Kollaps». Wenn keine Lösung gefunden werde, könne im Juli das Geld für das reguläre Budget ausgehen, hiess es in einem Brief des UN-Chefs an die 193 Mitgliedsstaaten.
Ob die US-Zahlung einen Kurswechsel Trumps andeutet, ist unklar. Sollten weitere Zahlungen eingehen, werde man darüber informieren, sagte der Sprecher.
Kritiker befürchten, dass Trump anstrebt, den von ihm ins Leben gerufenen Friedensrat als Konkurrenzorganisation zu den UN aufzubauen. Bei der ersten Sitzung des Gremiums am Donnerstag implizierte der US-Präsident etwa, dass der Friedensrat über die Vereinten Nationen wachen solle. Genaue Details nannte er nicht. Neben den USA hat sich bisher keines der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates offiziell Trumps Neugründung angeschlossen.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
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Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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