InternationalUSA heben Sanktionen gegen Syriens Übergangspräsidenten auf
SDA
8.11.2025 - 10:45
HANDOUT - Auf diesem vom saudischen Königspalast veröffentlichten Handout schüttelt Präsident Donald Trump (r) dem syrischen Interimspräsidenten Ahmad al-Scharaa die Hand. Foto: Bandar Aljaloud/Saudi Royal Palace/dpa
Keystone
Wenige Tage vor dem Besuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed Al-Scharaa im Weissen Haus heben die USA Sanktionen gegen ihn auf. Das US-Aussenministerium teilte mit, dass Al-Scharaa von einer Liste gestrichen werde, auf der die Regierung mit Sanktionen belegte Terroristen aufführt. Al-Scharaa steht seit 2013 auf der Liste. Auch Syriens Innenminister Anas Hasan Khattab werde dort künftig nicht mehr zu finden sein, hiess es weiter.
Keystone-SDA
08.11.2025, 10:45
SDA
Man erkenne die Fortschritte an, die die syrische Führung nach dem Sturz des Langzeitmachthabers Baschar al-Assad und vielen Jahren der Unterdrückung erzielt habe, erklärte das Aussenministerium. Als Übergangspräsident arbeite Al-Scharaa daran, vermisste US-Amerikaner ausfindig zu machen, Terrorismus und Drogenhandel zu bekämpfen und Sicherheit in der Region zu schaffen.
Am Montag wird der Assad-Nachfolger zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weissen Haus erwartet. Seit der Unabhängigkeit Syriens im Jahr 1946 ist noch kein Präsident des Landes zu einem Regierungsbesuch in Washington empfangen worden.
UN-Sanktionen ebenfalls aufgehoben
Der UN-Sicherheitsrat hob Sanktionen gegen Al-Scharaa und seinen Innenminister bereits am Donnerstag auf. Eine von USA eingebrachte Resolution hierzu wurde mit 14 Stimmen fast einstimmig angenommen, nur China enthielt sich. Die beiden Regierungsmitglieder standen bislang wegen früherer Verbindungen zur islamistischen Terrororganisation Al-Kaida auf der internationalen Sanktionsliste des Sicherheitsrats. Die US-Delegation wertete das Votum als Signal für einen politischen Neuanfang in Syrien nach Assads Sturz im vergangenen Jahr.
Ukraine-Beratungen in Berlin: An diesem Sonntag wollen aussenpolitische Berater unter anderem der USA, der Ukraine und Deutschlands ihre Gespräche über einen möglichen Waffenstillstand in der Ukraine fortsetzen.
13.12.2025
Ukraine-Treffen am Samstag? Trump unsicher über Teilnahme
«Well, there's a meeting on Saturday»: US-Präsident Donald Trump nennt als Termin für ein mögliches Treffen in Europa zur Befriedung des Ukraine-Kriegs den Samstag. «Am Samstag findet ein Treffen statt, wir werden sehen, ob wir daran teilnehmen oder nicht.» Das sagt Trump am Donnerstag im Weissen Haus – ohne zu erwähnen, mit wem die Gespräche geführt werden.
12.12.2025
Ukraine-Friedensplan: US-Regierung soll Änderungen prüfen
Nach dem Treffen in London: Eine überarbeitete Version des US-Friedensplans für ein Ende des Ukraine-Kriegs soll nach Angaben der Staatsführung in Kiew am Dienstag an Washington übermittelt werden. Diese soll deutlich veränderte Züge tragen. Der von der US-Regierung ausgearbeitete Friedensplan sei inzwischen von 28 auf 20 Punkte gekürzt worden, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Er sagt dazu: «Die offen Ukraine-feindlichen Positionen wurden herausgenommen.»
10.12.2025
Ukraine-Beratungen am Sonntag in Berlin
Ukraine-Treffen am Samstag? Trump unsicher über Teilnahme
Ukraine-Friedensplan: US-Regierung soll Änderungen prüfen