PolitikVatikan: Gesundheitszustand des Papstes stabil
SDA
15.3.2025 - 19:45
Der Haupteingang der Poliklinik Agostino Gemelli, wo Papst Franziskus behandelt wird. Foto: Marijan Murat/dpa
Keystone
Der Gesundheitszustand des seit Wochen im Krankenhaus behandelten Papstes ist nach Angaben des Vatikans stabil. Damit bestätigen sich die in der vergangenen Woche gemachten Fortschritte, teilte der Heilige Stuhl am Samstagabend mit. Franziskus setze die Sauerstoff-Beatmungstherapie fort. Zugleich werde die mechanische, nicht invasive Beatmung in den Nachtstunden allmählich heruntergefahren.
Keystone-SDA
15.03.2025, 19:45
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Der Heilige Vater brauche weiter eine medizinische Behandlung im Krankenhaus, hiess es im Bulletin. Er erhalte Physiotherapie für die Atmung und die Motorik. Bei diesen Therapien gebe es weitere, allmähliche Verbesserungen.
Das Oberhaupt der katholischen Kirche liegt seit dem 14. Februar im Gemelli-Krankenhaus in Rom. Der 88-Jährige leidet an einer komplizierten beidseitigen Lungenentzündung.
Am Donnerstag hatte der gebürtige Argentinier den zwölften Jahrestag seines Pontifikats in der Klinik verbracht. Am 13. März 2013 wurde Franziskus, bürgerlich Jorge Mario Bergoglio, als Nachfolger des deutschen Papstes Benedikt XVI. zum Pontifex gewählt.
Wann der Papst das Krankenhaus wieder verlassen kann, ist nicht absehbar. Laut einer Mitteilung des Heiligen Stuhls vom Samstag führte er seine Amtsgeschäfte in begrenztem Masse aber fort: Er ernannte demnach Apostolische Nuntien (Botschafter) in Burkina Faso und in Chile sowie einen Weihbischof in Hung Hoá (Vietnam).
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
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