Nonnen beten für Papst Franziskus vor der Poliklinik Agostino Gemelli, wo der Papst seit dem 14. Februar behandelt wird. Foto: Andrew Medichini/AP/dpa
Keystone
Nach mehr als drei Wochen im Krankenhaus geht es Papst Franziskus nach offiziellen Angaben wieder etwas besser. «Der klinische Zustand des Heiligen Vaters ist in den letzten Tagen stabil geblieben und zeigt somit ein gutes Ansprechen auf die Therapie», teilte der Vatikan in einem ärztlichen Bulletin am Abend mit. Folgerichtig sei eine «allmähliche, leichte Besserung eingetreten».
Keystone-SDA
08.03.2025, 19:31
SDA
Der 88-Jährige leidet an einer schweren Lungenentzündung, die beide Lungenflügel erfasst hat. Seit Mitte Februar wird das Oberhaupt der katholischen Kirche in der Gemelli-Klinik in Rom behandelt. Mehrmals hatte Franziskus Anfälle akuter Atemnot. Deshalb musste er immer wieder über eine Maske, die Nase und Mund bedeckt, mechanisch beatmet werden. Zudem erhielt er zusätzlichen Sauerstoff durch einen Schlauch in der Nase.
Sonntagsgebet auf Petersplatz fällt wieder aus
Mit einer Prognose zum weiteren Verlauf hielten sich die Ärzte weiterhin zurück. Auch in der Vergangenheit war in Bulletins schon von einer Besserung die Rede, worauf dann aber wieder Rückschläge folgten. Der Öffentlichkeit hat sich Franziskus seit der Einlieferung ins Krankenhaus nicht mehr gezeigt. Er bedankte sich jedoch in einer Audiobotschaft für die vielen Gebete. Dabei wirkte seine Stimme sehr schwach.
Das Sonntagsgebet vor Zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz fällt an diesem Sonntag zum vierten Mal hintereinander aus. Franziskus steht seit März 2013 an der Spitze von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken. Am Donnerstag ist es genau zwölf Jahre her, dass er zum Nachfolger des deutschen Papstes Benedikt XVI. gewählt wurde. Mit seinen 88 Jahren ist der gebürtige Argentinier inzwischen der zweitälteste Pontifex in der Geschichte der katholischen Kirche.
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen