PolitikVatikan reagiert auf KI-Boom mit neuer Kommission
SDA
16.5.2026 - 14:27
ARCHIV – Papst Leo XIV. Foto: Gregorio Borgia/AP/dpa/Archivbild
Keystone
Im Vatikan beschäftigt sich angesichts der rasanten Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) künftig eine Kommission mit dem Thema. Papst Leo XIV. billigte die Einrichtung des Gremiums, das sich mit den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf den Menschen und die Menschheit sowie Fragen der Würde des Menschen befassen soll. Vertreter mehrerer vatikanischer Behörden sollen in der Kommission sitzen, wie der Heilige Stuhl mitteilte.
Keystone-SDA
16.05.2026, 14:27
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Das Thema KI liegt dem Papst am Herzen. Immer wieder widmet sich Leo in Ansprachen und öffentlichen Auftritten der KI – und ihren möglichen Risiken. Bereits zu Beginn seines Pontifikats im Mai vergangenen Jahres setzte Leo das Thema KI auf die Agenda. Er plädiert für ein gesundes Bündnis zwischen Technologie und Menschheit, das Risiken und Gefahren von KI im Blick behält.
Erste Enzyklika wohl vor allem zu KI
Um das Thema dürfte es auch in Leos ersten grossen richtungsweisenden Lehrschreiben gehen. Mit der Veröffentlichung dieser sogenannten Enzyklika wird nach Angaben des offiziellen Nachrichtenportals «Vatican News» gegen Monatsende gerechnet. Der Arbeitstitel der Enzyklika lautet mehreren Medienberichten zufolge «Magnifica humanitas» (Die grossartige Menschheit).
Aufgabe der neuen Kommission soll es sein, die «Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Mitgliedern der Gruppe hinsichtlich der Informationen über Aktivitäten und Projekte im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu erleichtern, einschliesslich der Richtlinien für ihren Einsatz innerhalb des Heiligen Stuhls». Dabei sollten Dialog, Gemeinschaft und Teilhabe gefördert werden. Die Koordinierung im ersten Jahr ihrer Arbeit übernimmt eine Vatikan-Behörde.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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