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Die Hündin La Gorda war einen Monat vermisst, bevor sie in einem Jubel-Video von mexikanischen Fussballfans auftauchte.
Screenshot Facebook
Eine WM-Feier in Mexiko wurde für Ale García zum emotionalen Wiedersehen: In einem Facebook-Livestream erkannte sie ihre seit einem Monat vermisste Hündin La Gorda wieder.
Als Mexiko vergangenen Donnerstag bei der Männerfussball-WM gegen Tschechien gewann, feierten in der mexikanischen Stadt Ciudad Victoria Tausende Fans auf den Strassen. Für Ale García endete der Abend jedoch mit einer ganz anderen Überraschung: Sie entdeckte ihren seit einem Monat vermissten Hund in einem Facebook-Livestream der Jubelfeiern vor dem lokalen Fussballstadion.
Ihr Bruder hatte die Hündin La Gorda auf den Bildern erkannt. Zunächst glaubte García ihm nicht, wie sie der «Washington Post» erzählte: «Da das Stadion so weit von meinem Wohnort entfernt war, fragte ich mich: ‹Wie soll ein kleiner Hund denn dorthin kommen?›» Doch im Video war tatsächlich zu sehen, wie ein Fan La Gorda hochhob und tanzend durch die Menschenmenge trug.
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Gemeinsam mit einer Freundin fuhr García sofort zu dem Platz. Kaum rief sie den Namen ihres Hundes, rannte La Gorda auf sie zu. Die sechsjährige Hündin sei stark abgemagert gewesen und habe gehumpelt, ihr Frauchen aber sofort erkannt, schreibt die «Washington Post».
La Gorda war laut dem Bericht einen Monat zuvor durch eine Lücke im Gartentor entwischt. García hatte seither mit Beiträgen in sozialen Netzwerken und Nachbarschaftschats nach ihr gesucht. Mehrmals gab es Hinweise auf ihren Aufenthaltsort, doch jedes Mal war der Hund bereits weitergezogen.
Beim Tierarzt stellte sich heraus, dass La Gorda während ihres Streifzugs rund sieben Kilogramm Gewicht verloren hatte. Abgesehen von einer verletzten Pfote blieb sie jedoch weitgehend unversehrt.
Nachdem García die Wiedervereinigung in den sozialen Medien geteilt hatte, ging die Geschichte viral. Zahlreiche Menschen meldeten sich bei ihr und schickten Fotos und Videos von La Gorda. Viele hatten den Hund laut der «Washington Post» unterwegs gefüttert und mit Wasser versorgt – ohne zu wissen, dass er bereits verzweifelt gesucht wurde.