IsraelVermittlervorschlag: US-Regierung macht Druck auf Hamas
SDA
14.3.2025 - 19:33
ARCHIV - Steve Witkoff spricht bei einer Indoor-Parade zur Amtseinführung des US-Präsidenten. Foto: Matt Rourke/AP/dpa/Archivbild
Keystone
Die US-Regierung macht Druck auf die islamistische Hamas, einem neuen Vermittlervorschlag zu folgen und sofort mehrere Geiseln freizulassen. Der Nationale Sicherheitsrat und das Büro des Sondergesandten Steve Witkoff mahnten in einer schriftlichen Stellungnahme, die Hamas müsse entweder sofort Geiseln freilassen oder sie werde «einen hohen Preis zahlen».
Keystone-SDA
14.03.2025, 19:33
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Witkoff und andere US-Vertreter hatten zuletzt bei einem Vermittlertreffen im Golfstaat Katar einen aktualisierten Vorschlag für eine mehrwöchige Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas vorgelegt. Demnach müsste die Hamas mehrere lebende Geiseln im Austausch für palästinensische Gefangene freilassen, darunter einen amerikanisch-israelischen Doppelstaatler. Israel soll dem US-Vorschlag zufolge im Gegenzug Hilfslieferungen nach Gaza wieder zulassen.
Die Hamas nahm das bislang jedoch nur in Teilen an und stimmte zunächst lediglich der Freilassung einer lebenden Geisel zu: Die Islamistenorganisation teilte mit, sie wolle den israelisch-amerikanischen Doppelstaatler übergeben, ebenso wie vier tote Geiseln. Die israelische Regierung bezeichnete das Angebot als ungenügend und manipulativ.
Auch die US-Regierung reagierte unzufrieden: «Leider hat sich die Hamas dafür entschieden, öffentlich Flexibilität zu beteuern, während sie privat Forderungen stellt, die ohne einen dauerhaften Waffenstillstand völlig unpraktisch sind», hiess es in der Stellungnahme. Die Hamas setze darauf, «dass die Zeit auf ihrer Seite ist. Das ist sie nicht.» Sollte die Islamistenorganisation nicht rechtzeitig allen Forderungen nachkommen, würden die USA «entsprechend reagieren».
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