PolitikWaffenruhe endet: Ukraine erwartet neue russische Angriffe
SDA
11.5.2026 - 20:57
ARCHIV – Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Foto: Sven Hoppe/dpa
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Vor dem offiziellen Auslaufen der Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew stellt sich die Ukraine auf neue Angriffe ein. «Wir sehen auch, dass Russland nicht die Absicht hat, diesen Krieg zu beenden», sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer abendlichen Videobotschaft. «Wir bereiten uns auf neue Angriffe vor, leider.»
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11.05.2026, 20:57
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Auch am dritten und offiziell letzten Tag der von US-Präsident Donald Trump vermittelten Waffenruhe verzichteten beide Seiten weitgehend auf Luftangriffe. Am Boden berichteten sie aber von vielen Verstössen des Gegners, auf die jeweils reagiert worden sei. Ähnlich war es bereits bei der Waffenruhe über das orthodoxe Osterfest. Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg.
90-Milliarden-Kredit: Erste Auszahlungen im Juni?
Selenskyj zufolge erwartet die Ukraine die Auszahlung erster Tranchen des EU-Kredits über 90 Milliarden Euro im Juni. Dafür werde intensiv mit der EU-Kommission zusammengearbeitet, damit sich die Auszahlung nicht weiter verzögere. Die Europäische Union hatte den Weg für den Kredit im April freigemacht.
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
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Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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