Seine Stimme versagte während der Ansprache in Martigny im Wallis: Staatsratspräsident Mathias Reynard (rechts).
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Der Walliser Staatsratspräsident Mathias Reynard hat bei der Gedenkveranstaltung für die Opfer von Crans-Montana am Freitag in Martigny volle Aufklärung der Ursachen und Verantwortlichkeiten der Brandkatastrophe in der Silvesternacht versprochen.
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09.01.2026, 14:58
09.01.2026, 15:00
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Der erste Tag im neuen Jahr sei zum Alptraum geworden, sagte Reynard im voll besetzten Kongresszentrum in Martigny. Diese jungen Menschen in der Bar «Le Constellation» hätten nur feiern und ihren Traum leben wollen.
«Heute sind wir hier, um Euch zu ehren, um Euch zu sagen: Wir werden Euch nie vergessen. Aber Worte und Schweigen werden nicht reichen. Heute müssen wir auch reden – darüber, wer die Verantwortung für das Unglück trägt», sagte der Politiker mit bewegter und teils gebrochener Stimme.
Reynard dankte den Rettungskräften, den Spitälern im In- und Ausland, allen, die solidarisch waren. An die Jugend gerichtet sagte er: «Ihr dürft weinen, aber ihr dürft auch wieder lachen.» Aus der gemeinsamen Erinnerung könne Kraft gewonnen werden.
Auf Deutsch, Italienisch und Englisch sagte Reynard: «Einer für alle – alle für einen; siamo uniti; in shared grief we stand united.» Zusammengefasst auf Deutsch etwa: «Vereint sind wir stark.»
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O-Ton Johann Wadephul, CDU, Aussenminister
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