Biograf enthüllt Was Diana über Andrew sagte – und warum sie ihm misstraute

Carlotta Henggeler

19.2.2026

Prinzessin Diana soll Skandalprinz Andrew misstraut haben. Das Foto entstand 1991 bei einem offiziellen Besuch der Monarchie-Prinzessin in Pakistan. 
Prinzessin Diana soll Skandalprinz Andrew misstraut haben. Das Foto entstand 1991 bei einem offiziellen Besuch der Monarchie-Prinzessin in Pakistan. 
KEYSTONE

Prinzessin Diana soll ihrem Schwager Prinz Andrew mit grosser Skepsis begegnet sein. Laut einem Royal-Biografen habe sie früh ein ungutes Gefühl bei ihm gehabt – und ihre Vorbehalte auch im engsten Kreis deutlich gemacht.

Carlotta Henggeler

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Laut Royal-Biograf Andrew Lownie begegnete Prinzessin Diana ihrem Schwager Prinz Andrew früh mit Misstrauen.
  • Diana soll ihn als wenig ehrgeizig und widersprüchlich wahrgenommen haben und ihr distanziertes Verhältnis zu ihm auch im engsten Kreis deutlich gemacht haben.
  • Im Zuge von Andrews Verhaftung und der erneuten Debatte um seine Verbindungen zu Jeffrey Epstein rücken auch frühere Spannungen innerhalb der Royal Family wieder in den Fokus.

Während die Festnahme von Andrew Mountbatten-Windsor im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal weltweit für Schlagzeilen sorgt, geraten auch seine früheren Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein erneut in den Fokus. Mit der Verhaftung verschärft sich zudem die Debatte über die Rolle der Royal Family. Viele fragen sich, weshalb der in Ungnade gefallene Ex-Prinz so lange Teil des innersten Kreises bleiben konnte.

Doch zumindest ein Mitglied der Königsfamilie machte aus seiner Haltung offenbar keinen Hehl: Prinzessin Diana soll ihrem Schwager mit spürbarer Skepsis begegnet sein. Ihr Verhältnis zu Andrew galt als distanziert und von Misstrauen geprägt. 

Prinzessin Diana war «kein Fan» von Prinz Andrew

Prinzessin Diana hegte laut einem Royal-Biografen schon früh Vorbehalte gegenüber ihrem Schwager. Die Mutter von Prinz William und Prinz Harry habe Andrew als laut und teils aufbrausend erlebt – Eigenschaften, die sie irritierten.

In seinem Buch «Entitled: The Rise and Fall of the House of York» schreibt Autor Andrew Lownie, Diana sei «kein Fan» von Andrew gewesen. Er zitiert die frühere Princess of Wales mit den Worten: «Er war sehr, sehr laut und aufdringlich.» Etwas an seiner Art habe sie zutiefst beunruhigt. «Mir kam der Gedanke, dass ihn etwas bedrückte», soll sie einmal gesagt haben.

Schon bald hat Diana für sich festgestellt, dass Andrews Persönlichkeit «nichts für sie» sei. An anderer Stelle habe sie über ihn erzählt, er habe «sehr gerne den ganzen Tag vor dem Fernseher gesessen und Zeichentrickfilme und Videos geschaut».

Was sie zudem gestört haben soll: sein fehlender Ehrgeiz. Andrew sei «kein Macher», soll Diana laut Lownie über den damaligen Herzog gesagt haben.

Lieblingssohn von Philip und der Queen?

Lownie beschreibt Andrew als widersprüchliche Figur: «Im einen Moment fleissig und höflich, im nächsten aggressiv und unhöflich.» Wie sein Vater Prinz Philip habe er ein hitziges Temperament gehabt, einen trockenen Humor gepflegt und wenig Geduld mit Menschen gehabt, die er für unfähig hielt.

Diese Wesenszüge hätten laut dem Biografen auch die Dynamik innerhalb der Familie geprägt. Während Charles als sensibel und nachdenklich galt, sei Andrew selbstbewusst, machohaft und extrovertiert aufgetreten – angeblich ganz nach dem Geschmack seines Vaters. Philip soll ihn deshalb zeitweise seinem ältesten Sohn vorgezogen haben. 

Andrew soll zudem auch das Lieblingskind von Königin Elizabeth II. gewesen sein, die bis zu ihrem Tod im Herbst 2022 stets eine schützende Hand über ihn gehalten haben soll. 


Mehr Videos aus dem Ressort

Briten regieren auf die Verhaftung von Ex-Prinz Andrew: «Er hat es voll und ganz verdient»

Briten regieren auf die Verhaftung von Ex-Prinz Andrew: «Er hat es voll und ganz verdient»

Die Verhaftung von Andrew Mountbatten-Windsor sorgt im Vereinigten Königreich für Aufsehen. Nach Reaktionen aus Politik und Königshaus melden sich nun auch Bürgerinnen und Bürger zu Wort.

19.02.2026