WEF in Davos Trump-Minister motzt über Essen in der Schweiz

Valérie Glutz

23.1.2026

«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik

«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik

Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22) «This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place» Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage – und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde. Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien. Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union. Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.

23.01.2026

Vom 19. bis 23. Januar findet in Davos das Weltwirtschaftsforum (WEF) statt. Wegen US-Präsident Donald Trump und der geopolitischen Lage sind die Sicherheitsvorkehrungen enorm. Die Entwicklungen im Ticker.

Redaktion blue News

Das Wichtigste im Überblick

  • Das Weltwirtschaftsforum (WEF) 2026 findet vom 19. bis 23. Januar in Davos statt.
  • Es ist eines der politisch aufgeladensten Weltwirtschaftsforen der letzten Jahrzehnte.
  • Der Iran-Konflikt gehört neben der Ukraine und Handelskonflikten zu den zentralen, drängenden Themen auf der Agenda.
  • Ein Mann dominiert das diesjährige WEF: Donald Trump.
  • Der US-Präsident reist mit einer grossen Delegation an. Unter anderem mit dabei: Aussenminister Marco Rubio und Finanzminister Scott Bessent. 
  • Am Mittwochnachmittag will sich Trump an die rund 3000 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft wenden.
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  • 19.05 Uhr

    Kanadas Premier ist der Star des WEF

    Nach seiner Rede über den «Bruch» der Weltordnung wird der kanadische Premierminister weltweit gefeiert. Dabei galt Mark Carney noch vor wenigen Monaten vor allem als nüchterner Technokrat aus der Finanzwelt.

  • 10.40 Uhr

    Trump-Minister motzt über Essen in Davos

    US-Finanzminister Scott Bessent hat sich spöttisch über das Essensangebot rund um das World Economic Forum beklagt. In einem Interview mit dem rechtsgerichteten Sender Real America’s Voice sagte Bessent, ihm habe das Essen in Davos «überhaupt nicht geschmeckt».

    Mit Blick auf frühere Debatten der Davoser Elite über alternative Ernährung witzelte er: Nach ein paar Tagen vor Ort werde er «vielleicht auf Käfer und Insekten umsteigen». Für das nächste WEF kündigte der US-Finanzminister vorsorglich an, eigenes Proviant mitzubringen – konkret: Pop-Tarts.

  • Freitag, 23. Januar 2026, 5 Uhr

    IRC-Chef: WEF wird seiner Aufgabe nicht gerecht

    Das Weltwirtschaftsforum hat nach Ansicht der Hilfsorganisation International Rescue Committee (IRC) zu wenig Augenmerk auf humanitäre Krisen gelegt. «Bei globalen Fragen gab es in Davos Leerstellen», sagte IRC-Präsident David Miliband der DPA in Davos. Der ehemalige britische Aussenminister kritisierte, die Teilnehmer seien auf sich selbst und ihre Probleme fokussiert gewesen.

    Für Schlagzeilen von der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums hatten vor allem US-Präsident Donald Trump und der Grönland-Konflikt mit Europa sowie der Auftritt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gesorgt.

    David Miliband, einst britischer Aussenminister und heute Chef des IRC, beim WEF 2026.
    David Miliband, einst britischer Aussenminister und heute Chef des IRC, beim WEF 2026.
    Bild: IMAGO/Avalon.red

    Konkret kritisierte Miliband, dass grosse humanitäre Krisen wie der Konflikt im Sudan kaum präsent gewesen seien, obwohl sie Millionen von Menschen beträfen und erhebliche regionale Auswirkungen hätten. Auch die Klimakrise sei vernachlässigt worden, sagte er. «Der Klimawandel hört nicht auf, nur weil Davos nicht mehr darüber redet.» Klimawandel und Konflikte seien eng miteinander verknüpft und müssten immer auf der Agenda stehen.

    Die USA, aber auch andere Staaten zögen sich aus der internationalen Verantwortung zurück, kritisierte Miliband. Dabei könnten die USA als Anker des globalen Systems nicht ersetzt werden. «Wir bewegen uns auf eine Art Flickenteppich-Multilateralismus zu. Die Gefahr dabei ist, dass die grossen globalen Probleme nicht angemessen angegangen werden», sagte Miliband. Davos werde seiner Rolle als Forum für diese zentralen Fragen derzeit nur eingeschränkt gerecht.

  • 23.25 Uhr

    Bundesrätin Keller-Sutter spricht über neue «Ära der Machtpolitik»

    Bundesrätin Karin Keller-Sutter hat am WEF in Davos über die Rückkehr der Machtpolitik gesprochen. «Wir sind zurück in einer Ära einer brutalen, recht schamlosen Machtpolitik», sagte die Finanzministerin in der SRF-Sendung «Gredig direkt».

    «Beunruhigt ist man natürlich schon, ich auch, mit dem, was passiert, es ist nicht zum Vorteil der Schweiz», sagte Keller-Sutter weiter. «Letztlich können wir es aber nicht verändern. Wir müssen versuchen, uns in der Welt so gut wie möglich zu bewegen.»

    Jetzt konzentriere sich die Macht wieder in den Händen von Wenigen, mittelgrosse Staaten wie Deutschland sowie kleine Staaten wie die Schweiz würden an den Rand gedrängt, so die Bundesrätin weiter. Politisch sei die Schweiz nicht mächtig - und diesem «Sturm» daher «voll ausgesetzt».

    Auf die Frage, ob die Schweiz in dieser heutigen Welt, trotz neuer Freihandelsabkommen oder Allianzen primär auf sich selber schauen müsse, antwortete Keller-Sutter: «Man muss immer zuerst die Interessen des eigenen Landes wahrnehmen. Aber um diese Interessen wahrzunehmen, muss man auch mit anderen reden».

    Die Sendung wurde am Mittwoch vor der Rede von US-Präsident Trump am WEF aufgenommen.

  • 18.39 Uhr

    Schweiz will Heizgeräte in die Ukraine liefern

    Bundespräsident Guy Parmelin hat sich am Donnerstag am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos erstmals mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen. Dieser habe ihn um Hilfe im Energiesektor gebeten. Die Schweiz will nun Heizungen in das kriegsgebeutelte Land liefern.

    Die Versorgungslage in der Ukraine gestaltet sich wegen des andauernden Krieges schwierig. Derzeit lägen die Temperaturen in den ukrainischen Wohnungen zwischen minus zwei und neun Grad Celsius, sagte Parmelin am Donnerstagabend vor den Medien in Davos.

    Es war das erste Treffen zwischen Selenskyj und Parmelin am WEF 2026 in Davos.
    Es war das erste Treffen zwischen Selenskyj und Parmelin am WEF 2026 in Davos.
    Bild: sda

    Die Ukraine habe der Schweiz deshalb eine Liste mit Unternehmen geschickt, die der Ukraine in dieser Krise mit gewissem Material aushelfen könnten. Damit sind beispielsweise Heizungsgeneratoren gemeint, so Parmelin weiter. Eine entsprechende Lieferung solle nun vorbereitet werden.

  • 17.56 Uhr

    Trump hat die Schweiz wieder verlassen

    Der zweitägige WEF-Besuch des US-Präsidenten Donald Trump ist zu Ende. Am späten Donnerstagnachmittag hat er die Schweiz verlassen. Seine «Air Force One» hob um 17.37 Uhr am Flughafen Zürich ab, wie ein Fotograf von Keystone-SDA vor Ort beobachtete.

    Trump verliess das Kongresszentrum in Davos am Donnerstag nach dem Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj.

    Anders als am Mittwoch, als der US-Präsident mit dem Helikopter von Zürich nach Davos flog, reiste er am Donnerstagnachmittag mit dem Auto zurück an den Flughafen Zürich. Auf Bildern ist ein Autokonvoi auf der Kantonsstrasse zu sehen, die von Davos GR dem See entlang in Richtung Klosters GR fährt.

  • 17.33 Uhr

    Musk: «Bald mehr Roboter als Menschen auf der Erde»

    Schon bald werden mehr Roboter auf der Erde leben als Menschen, glaubt Elon Musk. In einem Gespräch am WEF in Davos teilte der Tech-Milliardär seine Vision von der Zukunft. So glaubt Musk, dass die KI schon im nächsten Jahr schlauer sein werde, als ein Mensch. In fünf Jahren soll sie klüger sein als die ganze Menschheit.

    Laut Musk könnten alle menschlichen Bedürfnisse von KI und Robotern gestillt werden. Er selbst wolle bis Ende des nächstenJahres humanoide Roboter verkaufen. «Es wird künftig mehr Roboter als Menschen gebe», sagte der Milliardär.

    Bemerkenswert war Musk Einsatz für Solarenergie, die nicht nur für seien Firma SpaceX essentiell sein. Auch die USA könnten mit Solarenergie versorgt werden. Wie es kostengünstig funktioniert, zeige sich derzeit schon in China.

  • 17.02 Uhr

    Schon am Freitag: Selenskyj kündigt Treffen zwischen USA, Russland und der Ukraine an

    Vertreter der USA, der Ukraine und Russlands wollen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über Bedingungen für ein Ende des Ukraine-Krieges reden. Die Gespräche sollen an diesem Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden, wie Selenskyj auf dem Weltwirtschaftsforum im Schweizer Alpenort Davos sagte.

    Selenskyj sprach von einem ersten trilateralen Treffen, schraubte aber die Erwartungen zurück. Es sei eine Überraschung der Amerikaner. «Ich hoffe, dass die Emirate Bescheid wissen.» Trotzdem sei es wichtig zu sehen, ob Russland zu Kompromissen bereit sei.

    Direkte offizielle Treffen zwischen den beiden Kriegsparteien hat es seit mehreren Monaten nicht mehr gegeben, zuletzt war dafür Istanbul Schauplatz. Russische und ukrainische Militärs haben aber Abu Dhabi für informelle Treffen genutzt, bei denen es um den Austausch von Kriegsgefangenen ging.

    Wolodymyr Selenskyi kündigte am WEF in Davos ein Treffen der Ukraine mit Vertretern Russlands und der USA an.
    Wolodymyr Selenskyi kündigte am WEF in Davos ein Treffen der Ukraine mit Vertretern Russlands und der USA an.
    Bild: Keystone
  • 16.30 Uhr

    Jetzt spricht Elon Musk auf dem WEF

    Der US-Tech-Milliardär Elon Musk hat spontan einn Auftritt in Davos angekündigt. Im Video kannst du live verfolgen, was er zu sagen hat.

  • 15.50 Uhr

    Trump über Grönland: Werden alles kostenlos bekommen

    US-Präsident Donald Trump geht bei den erwarteten Gesprächen über Grönland davon aus, dass die USA einen unbegrenzten und dauerhaften Zugriff auf die weltgrösste Insel bekommen.

    Die Details müssten noch verhandelt werden, sagte er im Gespräch mit dem US-Sender Fox Business. «Aber im Wesentlichen geht es um uneingeschränkten Zugang. Es gibt kein Ende, keine zeitliche Begrenzung.»

    BARTIROMO: What are we talking about? An acquisition of Greenland? TRUMP: It's really being negotiated now, the details of it. But essentially it's total access. There's no end, no time limit.

    [image or embed]

    — Aaron Rupar (@atrupar.com) 22. Januar 2026 um 13:35

    Dem Republikaner zufolge solle eine Übereinkunft darauf hinauslaufen, dass die USA «alles bekommen, was wir wollen, kostenlos.» Am Vortag hatte Trump eine überraschende Wende bei seinen Plänen zur Übernahme der zu Dänemark gehörenden Insel gemacht.

    Auf dem Weltwirtschaftsforum versprach er, dass er keine gewaltsame Lösung anstrebe. Zugleich beharrte er auf seinem Besitzanspruch auf die Insel. Bei Gesprächen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte sei man dann übereingekommen, dass man die Arktisregion gemeinsam schützen müsse.

    BARTIROMO: Does this ultimately mean that the US will acquire Greenland? TRUMP: Well, I don't know if I can say that. But it could be. It's possible. Anything is possible.

    [image or embed]

    — Aaron Rupar (@atrupar.com) 22. Januar 2026 um 14:04

    Trump erläuterte im Gespräch mit Fox Business weiter, dass auf Grönland ein Teil seines «Golden Dome» gebaut werden solle. Eine Installation auf der Insel sei wichtig, da «alles» über Grönland fliege.

    Trump begründet seinen Anspruch auf Grönland damit, dass sich sonst Russland oder China die Insel einverleiben würden. Mit einem «Golden Dome» ist im militärischen Sinne ein Verteidigungssystem gemeint. Israel etwa nutzt solch ein Abwehrsystem.

    BARTIROMO: Congratulations, Mr President TRUMP: You've done a great job BARTIROMO: Thank you. So have you

    [image or embed]

    — Aaron Rupar (@atrupar.com) 22. Januar 2026 um 14:25
  • 15.31 Uhr

    Meeting mit Trump «im Interesse der Ukraine»

    Zum heutigen Treffen mit Trump sagt Selenskyj, dass die Dokumente für ein Kriegsende fast fertig seien. Damit der Krieg tatsächlich endet, müsse aber der Druck auf Russland erhöht werden.

    Auf Nachfrage sagt Selenskyj: «Das Meeting ist im Interesse meines Landes verlaufen.» Europa müsse stärker werden, brauche aber Zeit. Deshalb brauche es die USA, um Sicherheitsgarantien einzuhalten. 

    Damit ist die Rede von Selenskyj beendet. Er beantwortet nun noch Fragen des Moderators.

  • 15.26 Uhr

    Trump liebe Europa, aber nicht dieses Europa

    Erneut betont Selenskyj, dass Europa nur vereint eine wichtige Rolle in der Geopolitik einnehmen könne. «Anstatt eine globale Macht zu werden, bleibt Europa ein Kaleidoskop von kleinen und mittleren Mächten», so der ukrainische Präsident. Trump habe ihm gesagt, er liebe Europa, aber er werde nicht auf dieses Europa hören. «Europa muss eine bessere Welt schaffen – eine Welt ohne Krieg.»

  • 15.21 Uhr

    Europa müsse sich vereinen

    Der ukrainische Staatschef bedankt sich bei den Ländern, die die Ukraine mit Waffenlieferungen unterstützen, «aber wäre es nicht einfacher und billiger, Putins Kriegsfabriken zu zerstören?»

    Europa müsse sich nun vereinen. Zu oft würden Konflikte eine Einigkeit innerhalb Europas verhindern.

  • 15.18 Uhr

    «Russland muss an Macht verlieren»

    «Die russische Kriegsmaschinerie läuft noch immer», so Selenskyj. Dies könne sich nur mit noch mehr Sanktionen gegen Russland ändern. Europa müsse nun aktiv werden. «Russland muss an Macht verlieren», warnt Selenskyj. So könne Russland seine Waffen nur durch Zulieferer aus dem Ausland produzieren – «und zwar nicht nur aus China, auch aus Europa und den USA».

  • 15.15 Uhr

    Kritik an Europa

    Selenskyj richtet auffallend kritische Worte an Europa. Im Gegensatz zu Europa gelinge es Trump, aktiv zu werden. So sei der venezolanische Präsident Maduro verhaftet, Putin hingegen nicht. «In Europa ist immer etwas wichtiger als Gerechtigkeit», so Selenskyj.

  • 15.10 Uhr

    «Putin hat es geschafft, Europa zu stoppen»

    «Putin hat es geschafft, Europa zu stoppen», sagt Selenskyj und bezieht sich dabei auf die ausbleibende Einfrierung von russischen Vermögenswerten. Und derzeit richte sich die internationale Aufmerksamkeit nach Grönland. Auch über die Proteste im Iran sei viel diskutiert worden – «doch sie ertranken in Blut», so Selenskyj. Das Signal sei klar: «Töte genug Menschen und du bleibst an der Macht.»

  • 15.01 Uhr

    Jetzt spricht Selenskyj

    Hat in seiner Rede am WEF die europäischen Verbündeten der Ukraine kritisiert: Wolodymyr Selenskyj.
    Hat in seiner Rede am WEF die europäischen Verbündeten der Ukraine kritisiert: Wolodymyr Selenskyj.
    Keystone

    Ursprünglich hatte Wolodymyr Selenskyj gar keine Reise ans WEF geplant. Nun ist er doch hier – und hat bereits ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump absolviert. Dabei ging es wohl Bedingungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs. Nun hält Selenskyj eine Rede im Kongresszentrum ab.

    Die Rede des ukrainischen Präsidenten kannst du oben im Stream live mitverfolgen.

  • 14.22 Uhr

    Trump und Selenskyj sprechen miteinander

    US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj sind zu einem Zweiertreffen zusammengekommen. Das meldete der ukrainische Rundfunksender Suspilne unter Berufung auf Selenskyjs Sprecher Serhij Nykyforow.

    Im Mittelpunkt des Treffens stehen die Bemühungen um ein Ende des seit fast vier Jahren dauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Trump hatte die Begegnung am Vortag in Davos angekündigt. Selenskyj, der zunächst keine Reise in die Schweiz geplant hatte, reiste am Donnerstagvormittag an.

    Um einen möglichen Ausweg aus dem Krieg soll es am Abend auch in Moskau gehen. Dort empfängt Präsident Wladimir Putin Trumps Unterhändler, Steve Witkoff und Jared Kushner.

  • 13.32 Uhr

    Trumps Rede in einem Bild

    Donald Trumps gestrige Rede hat 72 Minuten geduaert und 11'300 Wörter umfasst. Worüber der 79-Jährige geredet hat, hat Keystone-SDA in dieser Grafik visualisiert.

  • 13.30 Uhr

    Trump gründet seinen «Friedensrat»

    Donald Trump hat seinen «Friedensrat» ins Leben gerufen. Der US-Präsident unterzeichnete auf dem Weltwirtschaftsforum im Schweizer Alpenort Davos ein Gründungsdokument für das Gremium, in dem Kritiker einen Angriff auf die Vereinten Nationen sehen. Die Schweiz nimmt nicht teil.

    «Wir werden Frieden in der Welt haben - und das wird einfach grossartig sein!», sagte Trump. Unter den ersten Unterzeichnern war neben Ungarn überraschend als weiteres EU-Mitglied auch Bulgarien.

    Trump unterzeichnete in Davos das Gründungsdokument.
    Trump unterzeichnete in Davos das Gründungsdokument.
    KEYSTONE

    Insgesamt 60 Staaten sollen Einladungen für den «Friedensrat» erhalten haben. Zugesagt haben bislang nur wenige - neben Israel unter anderem Indonesien, Kosovo, die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) und Vietnam. Einige der Erstunterzeichner werden autoritär regiert. Wer länger als drei Jahre dabei sein will, muss eine Milliarde US-Dollar für den Etat des «Friedensrats» bereitstellen.

    Eingeladen ist auch der russische Präsident Wladimir Putin. Der Kremlchef signalisierte Interesse, betonte aber, die Aufnahmegebühr müsse aus eingefrorenem russischen Vermögen bereitgestellt werden.

  • 12.53 Uhr

    Selenskyj in Davos angekommen

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj trifft am WEF ein.
    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj trifft am WEF ein.
    Keystone
  •  12.50 Uhr

    Auch Musk spricht heute

    Der ukrainische Präsident wird demnach um 14.30 Uhr eine Rede halten. Ebenfalls neu auf dem Programm steht der US-Tech-Milliardär Elon Musk. Er soll um 16.30 Uhr einen Auftritt in Davos haben. Ob Selenskyj bei seinem Besuch auf US-Präsident Trump trifft, war am Donnerstagvormittag noch unklar.

  • 12.40 Uhr

    Trump-Administration verhindert Newsom-Rede in Davos

    Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hätte eigentlich gestern Morgen am Rande des WEFs sprechen sollen, doch das hat die Trump-Administration verhindert, berichtet «SFGate».

    «Auf Druck des Weissen Hauses und des Aussenministeriums verweigert das USA House [eine Kirche, die als offizieller US-Pavillon fungiert] Gouverneur Newsom den Zutritt, nachdem Fortune – der offizielle Medienpartner – ihn als Redner eingeladen hatte», zitiert die kalifornische Publikation Newsoms Büro.

    Das USA House habe die Absage damit begründet, dass eine Rede eines gewählten Politkers nicht in das Nachmittagsprogramm passe, heisst es weiter.

    «Das kam, nachdem diverse Mitglieder der Trump-Administration den Tag über im USA House gesprochen haben», kontert Newsoms Büro, «inklusive Finanzminister Scott Bessent, der den Gouverneur zuvor attackiert hat, indem er ihn einen ‹ökonomischen Analphabeten› genannt hat, der ‹schlimmer als Kamala [Harris]› ist. »

  • 11.39 Uhr

    Trumps umstrittener Friedensrat offiziell gegründet

    Donald Trump hat seinen umstrittenen «Friedensrat» ins Leben gerufen. Der US-Präsident unterzeichnete auf dem Weltwirtschaftsforum im Schweizer Alpenort Davos ein Gründungsdokument für das Gremium, in dem Kritiker einen Angriff auf die Vereinten Nationen sehen.

  • 11.15 Uhr

    Jetzt spricht Trump über seinen Friedensrat

    Im Kongresszentrum in Davos äussert sich US-Präsident Donald Trump jetzt zu seinem vorgeschlagenen Friedensrat. Du kannst die Rede oben im Livestream verfolgen.

  • 11.01 Uhr

    Bundesrat Cassis plant Reise nach Kiew, Moskau und Washington

    Aussenminister Ignazio Cassis plant als OSZE-Vorsitzender Reisen nach Kiew, Moskau und Washington. Dafür brauche es aber eine Entwicklung der Lage in der Ukraine, sagte der Bundesrat am Donnerstag am Rande des WEF in Davos.

  • 10.50 Uhr

    Selenskyj in Zürich gelandet

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist in Zürich gelandet. Das berichtet der Blick unter Berufung auf Aufnahmen des Flughafens Zürich, auf denen die Präsidentenmaschine zu sehen ist. Selenskyj soll sich heute mit US-Präsident Donald Trump treffen. Eine Rede Selenskyjs ist auf 14.30 Uhr angekündigt.

  • 10.23 Uhr

    Selenskyi ist auf dem Weg nach Davos

    Laut der französischen Nachrichtenagentur AFP hat das der Berater des ukrainischen Staatspräsidenten, Dmitro Lytvyn, am Donnerstagmorgen mitgeteilt. Ob Selensykyi den amerikanischen Präsidenten Donald Trump am WEF in Davos treffen werde, habe Lytvyn nicht angegeben. Ein Auftritt Selenskyjs war zunächst im offiziellen WEF-Programm am Dienstag vorgesehen. Später verschwand sein Name aus dem Programm.

  • 9.58 Uhr

    Merz: «Neue Welt ist kein kuscheliger Ort»

    Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat die Europäer aufgerufen, sich schnell auf die veränderten politischen Machtverhältnisse in der Welt einzustellen.

    Russlands Angriff auf die Ukraine habe eine neue Ära eingeleitet, die aber über diesen Aggressionskrieg hinaus und viel weiter gehe, sagte Merz beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

    Ist in Begleitung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn (links) am WEF: der deutsche Kanzler Friedrich Merz.
    Ist in Begleitung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn (links) am WEF: der deutsche Kanzler Friedrich Merz.
    Keystone

    China habe es in die Reihen der Grossmächte geschafft. Die USA würden in ihrer Vormachtrolle herausgefordert und veränderten ihre Aussen- und Sicherheitspolitik drastisch.

    «Wir sind eine Zeit der Grossmachtpolitik eingetreten», sagte Merz. «Die neue Welt der grossen Mächte ist auf Macht, Stärke und – wenn nötig – auch Gewalt gegründet. Sie ist kein kuscheliger Ort», sagte der Christdemokrat. Diese Situation sei kein unveränderliches Schicksal, machte Merz deutlich. «Um zu bestehen, müssen wir uns mit einer harschen Realität auseinandersetzen und den Kurs mit klarem Realismus bestimmen.»

    Auch das Einlenken von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Konflikt begrüsst Merz. Er sprach von «Schritten in die richtige Richtung».

  • 9.17 Uhr

    WEF-Konvoi verfährt sich und landet in kleinem St. Galler Weiler

    Dass Konvois den Weg von verschiedenen Schweizer Flughäfen Richtung Davos antreten, ist derzeit kein ungewöhnliches Bild. Dass aber ein WEF-Konvoi durch den verschlafenen Mörschwiler Weiler Horchental im Kanton St. Gallen fährt, lässt dann aber doch aufhorchen. Genau dies ist auf einem am Mittwoch aufgenommenen Video zu sehen, das dem «St. Galler Tagblatt» zugespielt wurde.

    Die Zeitung kann aufklären: Offenbar hat die Fahrzeugkolonne inklusive Polizeieskorte die Autobahn zu früh verlassen. Weil die Strassen des Weilers aber eng sind, konnte der Tross nicht einfach problemlos umkehren. Und so musste der Konvoi das gesamte Horchental durchqueren, bevor es danach wieder auf die Autobahn ging.

  • Donnerstag, 22. Januar 2026, 6 Uhr

    Trump dominiert das WEF auch am Donnerstag

    US-Präsident Donald Trump hat für Donnerstag während des Weltwirtschaftsforums in Davos GR eine Diskussion um sein «Board of Peace» für Gaza angekündigt. Die Schweiz will nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Möglich ist ausserdem ein Auftritt des ukrainischen Staatschefs Selenskyj.

    Das sogenannte «Board of Peace» ist Teil der von den USA eingeleiteten zweiten Phase von Donald Trumps Friedensplan zur Beendigung des Krieges im palästinensischen Gaza und soll die Nachkriegsordnung im Küstenstreifen überwachen. Am WEF ist dazu am Donnerstag von 10.30 bis 11.30 Uhr eine Diskussion in der Kongresshalle in Davos geplant.

    Die Schweiz wolle daran nicht teilnehmen, sagte Bundespräsident Guy Parmelin am Mittwochabend. Der Bundesrat wolle den Inhalt des Vorhabens zunächst prüfen. Erst danach werde er auf die Einladung Trumps antworten, hiess es auf Anfrage von Keystone-SDA beim Bund.

    Insgesamt sollen 60 Staaten zum Board eingeladen worden sein, darunter auch die Schweiz. Zugesagt haben bislang nur wenige Länder: Israel, Ungarn, Argentinien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Vietnam und Belarus. Eingeladen ist auch der russische Präsident Wladimir Putin. In Europa ist die Skepsis generell gross. Frankreich habe derzeit nicht vor, positiv zu antworten, hiess es aus dem Umfeld von Präsident Emmanuel Macron. Die USA drohten daraufhin mit Zöllen von 200 Prozent auf französischen Wein und Champagner. Auch eine Zustimmung Deutschlands gilt als unwahrscheinlich. Norwegen und Schweden erklärten laut Medien, den Text in seiner derzeitigen Form nicht unterzeichnen zu wollen.

  • 21.18 Uhr

    Zwei Brände beim WEF ausgebrochen

    Während des Weltwirtschaftsforums ist am Mittwochabend im Davoser Kongresszentrum ein Feuer ausgebrochen. Dies bestätigte die Polizei. Der US-Präsident Donald Trump soll dabei noch im Gebäude gewesen sein. Verletzte gab es keine. Weiter brannte es neben einem Davoser Hotel.

    Ambulanzen und Rettungskräfte auf der Fahrt zum Davoser Kongresszentrum am Mittwochabend. 
    Ambulanzen und Rettungskräfte auf der Fahrt zum Davoser Kongresszentrum am Mittwochabend. 
    Bild: Keystone/EPA/Laurent Gillieron

    Es war am Mittwochabend bereits der zweite Feuerwehreinsatz am WEF. Neben einem Hotel fing eine kleine Fonduehütte Feuer, wie der Polizeisprecher weiter sagte. Die Gäste des Hotels wurden vorübergehend evakuiert. Aber auch dort gab es keine Verletzten.

  • 18.49 Uhr

    Selenskyj reist nach Davos

    Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj morgen Donnerstag nach Davos reisen, um Donald Trump zu treffen. Zuvor hatte auch der US-Präsident ein Treffen angekündigt. Zunächst sprach er von einem Treffen noch am heutigen Mittwoch, korrigierte die Aussage später aber vor Journalisten und erklärte, das Treffen werde am Donnerstag stattfinden.

    Er glaube, dass der ukrainische Präsident einen Deal machen wolle, behauptete Trump. «Ich denke, ich kann sagen, dass wir einigermassen nah dran sind.» Der Republikaner wiederholte seine Forderung, dass der seit fast vier Jahren andauernde Ukraine-Krieg enden müsse.

    Donald Trump korrigierte seine Ankündigung über ein Treffen mit Selenskyj nach seiner Rede.
    Donald Trump korrigierte seine Ankündigung über ein Treffen mit Selenskyj nach seiner Rede.
    AP Photo/Evan Vucci/Keystone
  • 18.30 Uhr

    Viele Falschaussagen Trumps bei WEF-Rede

    Donald Trump hat in Davos eineinhalb Stunden lang geredet, lobte sich selbst und verwechselte Grönland und Island. Zudem tätigte er mehrfach Aussagen, die einer Überprüfung nicht standhalten. Die fünf auffälligsten Falschbehauptungen seiner Rede kannst du hier nachlesen.

  • 18.21 Uhr

    Milei: «Kapitalismus ist gerechtes Wirtschaftssystem»

    Argentiniens ultraliberaler Präsident Javier Milei hat beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos ein Plädoyer für einen weitgehend unregulierten Kapitalismus gehalten. «Der Kapitalismus ist nicht nur produktiv, sondern das einzige gerechte Wirtschaftssystem», sagte er. «Jeder Eingriff in den Markt ist eine Verletzung des Rechts auf Eigentum und damit ungerecht.»

    Der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Universitätsdozent zitierte in seiner Rede im Stile einer Vorlesung liberale Ökonomen wie Murray Rothbard, Jesús Huerta de Soto und Hans-Hermann Hoppe und kritisierte jeglichen Versuch, den freien Markt einzuhegen. «Regulation tötet Wachstum», sagte er.

    Milei hat der zweitgrössten Volkswirtschaft Südamerikas ein radikales Sparprogramm verordnet. Er senkte Subventionen auf Gas, Elektrizität und den öffentlichen Nahverkehr, entliess Tausende Staatsbedienstete und legte öffentliche Bauvorhaben auf Eis. Dadurch gelang es ihm, den Staatshaushalt auszugleichen und die Inflation deutlich zu senken.

    Der umstrittene argentinische Präsident Javier Milei spricht nach Trump am WEF.
    Der umstrittene argentinische Präsident Javier Milei spricht nach Trump am WEF.
    Bild: Keystone/AP Photo/Markus Schreiber
  • 18.10 Uhr 

    Trump: Keller-Sutter ist «tough»

    Nach dem Treffen mit Donald Trump äussert sich Guy Parmelin vor den Medien. Zu Trumps Rede und speziell den Aussagen über Keller-Sutter hält sich der Bundespräsident bedeckt. Trump habe zu Keller-Sutter «She's tough» gesagt, berichtete er von dem Treffen mit dem US-Präsidenten. 

    Parmelin berichtet auch von weiteren Treffen an diesem Tag. Er habe unter anderem den argentinischen Präsidenten Javier Milei, Gianni Infantino sowie Serbiens Präsidenten Aleksandar Vucic getroffen, berichtet der Bundespräsident.

  • 17.53 Uhr

    Parmelin sprach mit Trump über Handel

    Bundespräsident Guy Parmelin hat am am WEF mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump über die Handelsbeziehungen gesprochen. Das Thema sei Trump wichtig, sagte Parmelin nach dem Treffen.

    «Ohne den US-Präsidenten ist Davos nicht Davos», sagte Parmelin nach seinem Treffen mit Trump. Der US-Präsident habe auf das Handelsdefizit der USA mit der Schweiz von rund 40 Milliarden US-Dollar hingewiesen. Parmelin habe ihn darauf hingewiesen, dass gemäss den neusten Zahlen das Defizit nun bei 8,8 Milliarden US-Dollar zugunsten der USA liege.

    Beim Treffen waren zudem aus Bern Finanzministerin Karin Keller-Sutter und Aussenminister Ignazio Cassis sowie aus Washington Aussenminister Marco Rubio und Finanzminister Scott Bessent dabei. Die Delegationen sassen rund 15 Minuten im Kongresszentrum des Weltwirtschaftsforums (WEF) zusammen.

    Bundespräsident Guy Parmelin treffen sich am WEF zum Gespräch.
    Bundespräsident Guy Parmelin treffen sich am WEF zum Gespräch.
    Bild: Keystone Pool/Laurent Gillieron
  • 17.28 Uhr

    Menschen schlafen während Trump-Rede ein

    Während Trump seine Rede in der Kongresshalle am Weltwirtschaftsforum (WEF) hielt, sind vor der Halle einige Menschen vor dem Livestream eingeschlafen. Eineinhalb Stunden dauerte die Ansprache des US-Präsidenten – länger als jede andere.

    Der Stream der Rede lief auf beinahe allen Bildschirmen im Davoser Kongresszentrum. Zahlreiche Menschen, die keinen der über tausend Plätze in der Halle erhalten hatten, versammelten sich vor ihnen und lauschten dem US-Präsidenten.

    Donald Trumps Rede machte einige Zuhörer offenbar müde.
    Donald Trumps Rede machte einige Zuhörer offenbar müde.
    Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller

    Doch die lange Rede von Trump stiess nicht bei allen auf grosses Interesse. Einige Zuhörerinnen und Zuhörer fielen währenddessen in den Lounges in den Schlaf.

    Nach Trumps Rede jedoch herrschte wieder reges Treiben. Als sich der US-Präsident kurz den Fragen zahlreicher Journalistinnen und Journalisten stellte, kletterten viele sogar über die Polster, um ein Bild von ihm zu erhaschen.

  • 16.41 Uhr

    Trump will Selenskyj treffen

    US-Präsident Donald Trump will nach eigenen Angaben den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj noch am heutigen Mittwoch treffen. Er glaube, dass der ukrainische Präsident einen Deal machen wolle, behauptete Trump zuvor. «Ich denke, ich kann sagen, dass wir einigermassen nah dran sind.» Der Republikaner wiederholte seine Forderung, dass der seit fast vier Jahren andauernde Ukraine-Krieg enden müsse.

    Das ukrainische Portal «Jewropejska Prawda» bezeichnete ein Treffen in Davos als möglich, aber nicht mehr am Mittwoch. Selenskyj selbst hatte bereits am Dienstag angekündigt, dass er wegen der andauernden russischen Angriffe aus der Luft viel im eigenen Land zu tun habe und deswegen nur in die Schweiz reisen werde, wenn es ein unterschriftsreifes Dokument gebe oder weitere Hilfszusagen etwa zur Lieferung von Flugabwehrwaffen. Kurz vor der Rede Trumps veröffentlichte Selenskyj auf seinem Telegramkanal Bilder von einer Regierungssitzung in Kiew zum Thema Stromversorgung. In vielen Städten des Landes müssen die Bürger oft stundenlang Tag in Kälte und Dunkelheit ausharren.

  • 15.54 Uhr

    Trumps Rede ist beendet

    Nach mehr als einer Stunde hat Trump seine Rede beendet.

  • 15.50 Uhr

    «Die USA sind zurück»

    Zum Schluss wird Trump zum Motivationsredner. «Ihr seid brilliante Menschen», sagt Trump zum Publikum. «Ihr seid die klügsten Köpfe, die Zukunft ist unbegrenzt», meint er weiter. Man sei in einer Position, Dinge zu tun, die die Welt noch nicht gesehen habe. «Die USA sind zurück. Grösser, stärker, besser als je zuvor», schliesst Trump seine Rede.

  • 15.47 Uhr

    «Washington D.C. ist jetzt der sicherste Platz der USA»

    Trump springt von Thema zu Thema. Nun spricht er wieder über die Lage in den USA und verteidigt sein Entsenden der Nationalgarde in verschiedene Städte. «Washington D.C. ist jetzt der sicherste Platz der USA», sagt Trump. Zuvor sei die Stadt die gefährlichste Stadt der USA gewesen. Auch die Migrationsbehörde ICE mache einen guten Job, sagt er.

  • 15.38 Uhr

    Jetzt spricht Trump über die Zoll-Verhandlungen mit der Schweiz

    Man habe 30 Prozent Zölle auf Schweizer Import in die USA erhoben, weil die USA gegenüber der Schweiz ein Wirtschaftsdefizit habe. «Die Hölle brach los», sagt Trump. Die Schweiz sei ein «unglaublicher, brillianter Ort», aber er habe realisiert, dass die Schweiz das der USA zu verdanken habe. «Sie machen wunderschöne Uhren», meint Trump. Die würde man ohne hohe Zölle in den USA verkaufen, was für die USA ein Wirtschaftsdefizit bedeuten würde.

    Als sich Karin Keller-Sutter – deren Name Trump nicht erwähnt – dann bei ihm gemeldet habe, habe sie sich immer wieder wiederholt und darauf hingewiesen, dass die Schweiz ein kleines Land sei. Sie sei aggressiv gewesen, habe ihn genervt und «einen schlechten Eindruck hinterlassen», sagt Trump. Darum habe er die Zölle sogar auf 39 Prozent erhöht. «Dann ist die Hölle wirklich ausgebrochen.» Erst als dann Wirtschaftvertreter auf ihn zugekommen seien, habe er die Zölle wieder reduziert. Heute sind sie bei 15 Prozent. «Die Schweiz hat die USA ausgenutzt. Aber ohne uns wäre die Schweiz nicht mehr die Schweiz», sagt Trump.

  • 15.28 Uhr

    «Ihr habt uns 30 Jahre lang ausgenommen»

    «Was ist da passiert?», fragt Trump, als er über den französischen Präsidenten Emmanuel Macron redet und die Sonnenbrille anspricht, die dieser derzeit aufgrund einer Augenentzündung trägt. «Ich habe ihn gestern gesehen mit seiner wunderschönen Sonnenbrille.» Der Saal lacht. Trump erzählt von Verhandlungen über Medikamentenpreise, die er mit Macron geführt habe. «Ihr habt uns 30 Jahre lang ausgenommen», habe Trump zu Macron gesagt, damit dieser die Preise senke. Die Verhandlungen hätten sich zu dem Zeitpunkt zu Gunsten der USA entwickelt, in dem Trump Zölle angekündigt habe.

  • 15.22 Uhr

    «Wir werden uns daran erinnern»

    Trump zeigt sich nachtragend. «Sagen sie ja, sind wir dankbar. Sagen sie nein, werden wir uns daran erinnern», sagt Trump über mögliche Grönland-Verhandlungen.

  • 15.12 Uhr

    «Wir haben nichts von der Nato erhalten. Wir haben nur bezahlt»

    Wieder kommt Trump auf seine scheinbaren Erfolge zurück. Er habe mit seinem Amt viele Baustellen geerbt – darunter auch die Ukraine. Seit einem Jahr arbeite er daran, den Ukraine-Krieg zu beenden. Trump kritisiert jetzt auch die Nato. Die USA trage den grössten finanziellen Betrag der Nato. «Das ist nicht fair», sagt Trump. «Wir haben nichts von der Nato erhalten. Wir haben nur bezahlt», wiederholt er. Was man jetzt dafür wolle, sei Grönland. Für Trump «nur ein Stück Eis».

  • 14.59 Uhr

    Jetzt spricht Trump über Grönland

    Eigentlich habe er nicht über Grönland sprechen wollen, sagt Trump. Aber er habe Angst, dass er schlecht bewertet würde, wenn er es nicht tun würde. «Ich habe grossen Respekt vor Grönland», sagt Trump also. Dann holt er zu einem historischen Exkurs aus und erzählt vom Zweiten Weltkrieg. «Wir haben für Dänemakr gekämpft und sie gerettet», erzählt er. Nach dem Krieg Grönland an Dänemark zurückgegeben – «wie dumm wir waren», meint Trump. Die USA brauche Grönland aus strategischen und sicherheitspolitischen Gründen. Nur die USA sei in der Lage, Grönland zu verteidigen.

  • 14.57 Uhr

    «Je mehr Windräder ein Land baut, desto schlechter geht es ihm»

    Jetzt spricht Trump über Energieversorgung. Nachhaltige Energien nennt er einen «Green New Scam» und spricht von einem riesigen Schwindel. In Europa würden die Energiekosten zunehmen, weil man Windräder baue. «Je mehr Windräder ein Land baut, desto schlechter geht es ihm und desto mehr Geld verliert es», erklärt Trump. Im Gegensatz würde China auf Öl, Kohle und Atomenergie setzen, deswegen gehe es China wirtschaftlich gut.

  • 14.57 Uhr

    «Alle denken, ich mache das Richtige»

    Er sei oft für seine Pläne kritisiert worden, erzählt Trump. Nun würde ihn kaum mehr jemand kritisieren. «Alle denken, ich mache das Richtige», so Trump. Er lobt sich selbst und wiederholt sich in Übertreibungen und Ausschweifungen, wie viel er für die USA geleistet habe und wie gut es den USA seit seinem Amtsantritt gehe. «Wenn die USA wachsen, dann folgt ihr», appeliert er an die europäischen Regierungen.

  • 14.44 Uhr

    «Europa ist nicht auf dem richtigen Weg»

    Trump liebe Europa, «Europa ist abe nicht auf dem richtigen Weg», sagt Trump weiter. «Viele Länder werden derzeit zerstört.» Trump macht seinen Vorgänger Joe Biden und europäische Regierungen dafür verantwortlich. In den USA habe man seit seinem Amtsantritt gesehen, dass es erfolgreich sei, weniger Windräder zu bauen und Bürokraten anzustellen, sagt er.

  • 14.39 Uhr

    Trump freut sich, zurück in Davos zu sein

    Trump freut sich, zurück in Davos zu sein, sagt er. «So viele Freunde, ein paar wenige Feinde», witzelt er zu Beginn. Er komme mit phänomenalen Neuigkeiten. Die Inflation in den USA habe seit seinem Amtsantritt vor einem Jahr abgenommen, die Wirtschaft floriere und Einkommen steigen, behauptet er. «Wir sind das heisseste Land», sagt Trump. «Ich habe gedacht, das dauere länger als ein Jahr. Vielleicht ein Jahr und ein Monat». Trump möchte in seiner Rede nun sprechen, wie es dazu gekommen sei.

  • 14.35 Uhr

    Jetzt redet Trump am WEF

    Trump hat es ins Kongresszentrum ans WEF geschafft. Jetzt beginnt seine Rede. Trump wird vom US-amerikanischen Unternehmer und Milliardär Larry Fink vorgestellt. Turmp wird mit Applaus und Standing-Ovations empfangen.

  • 14.15 Uhr

    Trumps Ankunft in Davos in Bildern

  • 13.57 Uhr

    Trump landet in Davos

    Donald Trump ist in Davos gelandet. Sein Helikopterkonvoi setzte am Mittwochnachmittag um 14 Uhr im Minutentakt auf. Für den US-Präsidenten wird extra ein roter Teppich ausgerollt. Trump stieg in einen Autokonvoi um.

    Roter Teppich für US-Präsident Donald Trump in Davos.
    Roter Teppich für US-Präsident Donald Trump in Davos.
    Screenshot Keystone
  • 13.52 Uhr

    Riesige Warteschlange vor dem Kongresszentrum wegen Trump-Rede

    Vor der Kongresshalle am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos hat sich schon eine Stunde vor der erwarteten Rede des US-Präsidenten Donald Trump eine riesige Warteschlange gebildet. Der Republikaner ist derweil auf dem Weg in den Bündner Kurort.

    Er werde in der Rede seine «America First» ausgerichtete Wirtschaftspolitik darlegen und über Aussenpolitik sprechen, wie ein ranghoher Beamter des Weissen Hauses auf dem Weg nach Davos vor Reportern sagte.

    In Davos warten die WEF-Besucher*innen auf US-Präsident Donald Trump.
    In Davos warten die WEF-Besucher*innen auf US-Präsident Donald Trump.
    KEYSTONE
  • 13.47 Uhr

    Verfolge Trumps Ankunft in Davos

    Demnächst sollte US-Präsident Donald Trump in Davos landen. Vor dem Helikopter-Landeplatz in Davos sind bereits jetzt zahlreiche Fahrzeuge postioniert. Trumps Landung in Davos mit dem Marine One-Helikopter kannst du oben im Livestream verfolgen.

  • 13.38 Uhr

    Hier überfliegt Trump die blue News Redaktion

    Auf seinem Weg nach Davos hat US-Präsident Donald Trump auch die blue News Redaktion in Volketswil ZH überflogen. Nur gut, dass hier ein paar mit Kamera bewaffnete Kollegen rechtzeitig bereit waren.

    «Marine One» mit Trump über Volketswil ZH.
    «Marine One» mit Trump über Volketswil ZH.
    blue News
  • 13.37 Uhr

    Erste Auslandsreise seit über 80 Tagen

    Die Reise von US-Präsident Donald Trump in die Schweiz ist sein erster Auslandsbesuch des Jahres 2026 und der erste seit über achtzig Tagen. Trump besuchte am 29. und 30. Oktober 2025 zuletzt Südkorea, um sich unter anderem mit Chinas Staatschef Xi Jinping zu treffen. Dazwischen blieb der 79-jährige US-Präsident über zwei Monate im Inland.

  • 13.20 Uhr

    Donald Trumps Ankunft in Zürich in Bildern

  • 13.12 Uhr

    Helikopter «Marine One» kurz vor Abflug nach Davos

    Auf dem Rollfeld am Flughafen Zürich verschiebt US-Präsident Donald Trump und seine Entourage derzeit von der Air Force One in den Militärhelikopter Marine One. Dieser wird nach Davos fliegen.

    Begleitet wird Trump von Aussenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent, Handelsminister Howard Lutnick, Energieminister Chris Wright, dem Sondergesandten Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Ebenfalls an Bord sind zahlreiche Sicherheitskräfte.

    Trumps Entourage wechselt von der Air Force One in den Helikopter Marine One.
    Trumps Entourage wechselt von der Air Force One in den Helikopter Marine One.
    Screenshot Youtube/Keystone
  • 12.50 Uhr

    Hier landet Trump in Zürich

    US-Präsident Donald Trump ist am Mittwoch am Flughafen Zürich gelandet. Die Air Force One setzte um 12 Uhr 36 auf Schweizer Boden auf.

    Kaum in Zürich angekommen, wird Trump per Helikopter nach Davos weiterreisen. Dort werden er und die US-Delegation dann als erstes auf die Schweizer Delegation mit Bundespräsident Guy Parmelin (SVP), Bundesrat Ignazio Cassis (FDP) und Bundesrätin Karin Keller-Sutter (FDP) treffen.

    Hier landet Trump in Zürich

    Hier landet Trump in Zürich

    US-Präsident Donald Trump ist am Mittwoch am Flughafen Zürich gelandet. Die Air Force One setzte um 12 Uhr 36 auf Schweizer Boden auf.

    21.01.2026

  • 12.44 Uhr

    Wohl kein Treffen zwischen Merz und Trump in Davos

    Ein von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erhofftes Treffen mit US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos kommt voraussichtlich nicht zustande. Grund dafür sei die «verspätete Ankunft des US-Präsidenten», hiess es aus deutschen Regierungskreisen.

  • 12.37 Uhr

    Trump ist gelandet

    US-Präsident Donald Trump ist in Zürich gelandet. Die Air Force One setzte um 12.36 Uhr auf Schweizer Boden auf.

    Die Boeing C-32A, mit der Trump nach Zürich geflogen ist.
    Die Boeing C-32A, mit der Trump nach Zürich geflogen ist.
    Screenshot Livestream Keystone
  • 12.30 Uhr

    Verfolge die Ankunft der Air Force One im Livestream

    In knapp 10 Minuten soll Trump in Zürich ankommen. Die Landung der Air Force One kannst du oben im Livestream mitverfolgen.

  • 12.25 Uhr

    «Mexico First»-Protest am Flughafen Zürich

    Auch etwas Protest gibts am Flughafen: Eine Frau hängt eine Mexikofahne mit den Worten «Mexico First» auf. «Die mexikanischen Migranten haben die USA grossgemacht. Deshalb Mexiko First», sagt sie zu blue News.

    Sie habe noch Bekannte in Mexiko und selber dort gelebt. Das Plakat hing allerdings nur etwa eine Minute: Dann schritt die Polizei ein, die Frau müsse es abnehmen. Die Begründung: Der Zaun sei Eigentum des Flughafens.

    «Mexico First» am Flughafen Zürich.
    «Mexico First» am Flughafen Zürich.
    blue News
  • 12.13 Uhr

    Bewaffnete Einsatzkräfte am Flughafen

    Donald Trumps Ankunft in Zürich steht kurz bevor. Davon zeugen auch bewaffnete Polizist*innen, die sich unter die Planespotter mischen. Die Landung wird ungefähr um 12.50 Uhr erwartet.

    Einsatzkräfte treffen am Flughafen Zürich ein.
    Einsatzkräfte treffen am Flughafen Zürich ein.
    blue News
  • 12.04 Uhr

    Hier fährt Trumps Konvoi zur Landebahn

    Hier fährt Trumps Konvoi zur Landebahn

    Hier fährt Trumps Konvoi zur Landebahn

    Rund eine Stunde vor Trumps Ankunft in Zürich machen sich zahlreiche Autos auf den Weg Richtung Landebahn.

    21.01.2026

  • 12.00 Uhr

    Trump fliegt über Paris

    In etwa einer Stunde sollte Trump in Zürich landen. Derzeit fliegt die Air Force One über Paris.

    Screenshot Flightradar24
  • 11.48 Uhr

    Planespotter suchen sich den besten Spot

    In Oberglatt ZH stehen zahlreiche Planespotter für die Landung von US-Präsident Donald Trump bereit. Unser blue News Redaktor vor Ort schätzt die Zahl der Schaulustigen auf rund 250 bis 300 Menschen.

    War es den ganzen Morgen noch durchgehend grau, stimmen die Bedingungen mittlerweile optimistisch: Die Sicht wird zunehmend besser. Der Nebel löst sich auf. Bis die Air Force One landet, könnten die Bedingungen gar perfekt sein.

    Planespotter suchen sich besten Platz vor Trump-Ankunft

    Planespotter suchen sich besten Platz vor Trump-Ankunft

    Am Mittwoch landet US-Präsident Donald Trump in Zürich. Vor seiner Ankunft versammeln sich in Oberglatt zahlreiche Planespotter.

    21.01.2026

  • 11.14 Uhr

    Flugzeug heisst Air Force One, sobald der Präsident an Bord ist

    Die Air Force One ist das offizielle Präsidentenflugzeug der USA. Aktuell handelt es sich dabei um eine Boeing 747. Nachdem die Maschine am frühen Mittwochmorgen auf dem Weg nach Davos aber umkehren musste, stieg Trump in eine Boeing C-32A um. Auch wenn es nicht das ursprünglich eingesetzte Flugzeug ist, spricht man weiterhin von der Air Force One: Sobald der Präsident an Bord ist, wird das Flugzeug so bezeichnet.

  • 10.56 Uhr

    Trump nähert sich Europa

    Nachdem Trumps Air Force One den Transponder zwischenzeitlich ausgeschaltet hat, ist das Flugzeug nun wieder trackbar. Die Maschine befindet sich derzeit kurz vor europäischem Festland und wird in rund zwei Stunden in Zürich landen.

    Trumps Flugzeug wird in rund zwei Stunden in Zürich landen.
    Trumps Flugzeug wird in rund zwei Stunden in Zürich landen.
    Screenshot Flightradar24
  • 10.52 Uhr

    Trumps Rede soll nach Plan stattfinden – Landung wohl kurz vor 13 Uhr

    Trotz Verspätung soll US-Präsident Donald Trump seine Rede am WEF wie geplant um 14.30 Uhr halten. Das gaben die Organisatoren gegenüber «SRF» an.

    Wegen technischer Probleme musste die Air Force One in der Nacht umkehren. Trump stieg dann auf die zweite Präsidentenmaschine – eine kleinere Air Force One Boeing 757 – um. Trumps Landung wird kurz vor 13 Uhr erwartet.

  • 10.48 Uhr

    Planespotter stehen bereit

    Am Aussichtspunkt Flughafen Zürich in Oberglatt haben sich  Beobachter*innen eingefunden, um die Ankunft von Trumps Air Force One zu beobachten. Einige sind extra schon um 5 Uhr morgens aufgestanden und von weit angereist, wie sie gegenüber blue News sagen. Viele sind wegen dem Flugzeug da. Einge aber auch wegen Trump selbst. Sie haben sich auf dem Parkplatz und umliegenden Feldern platziert, um eine gute Sicht zu haben.

    Planespotter wollen am Flughafen Zürich die Ankunft von Trump beobachten.
    Planespotter wollen am Flughafen Zürich die Ankunft von Trump beobachten.
    blue News
  • 10.11 Uhr

    Vertreter der USA und Russlands verhandeln in Davos

    Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos haben Vertreter von Russland und den USA über bilaterale Beziehungen und eine Friedensregelung für die Ukraine gesprochen.

    An dem Treffen gestern Abend nahmen Moskauer Medien zufolge der US-Sondergesandte Steve Witkoff, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew teil.

    Ergebnisse wurden nicht mitgeteilt. Witkoff äusserte sich nicht über seine sonst üblichen Kanäle. Vor einer Kamera der russischen Zeitung «Iswestija» sprach er von einem «sehr positiven Treffen».

    ❗️❗️Dmitriev, Witkoff, Kushner Meet in Davos According to Witkoff, the talks were “very positive.” Dmitriev said the meetings were “constructive” and more and more people are supposedly “realizing the correctness of Russia’s position.”

    — MAKS 25 👀🇺🇦 (@maks23.bsky.social) 20. Januar 2026 um 22:38

    Trump will den seit fast vier Jahren andauernden Krieg in der Ukraine beenden. Seine Unterhändler haben bislang vor allem mit der ukrainischen Seite gesprochen. Die europäischen Staaten waren an einigen Gesprächsrunden beteiligt.

    Die russische Führung von Kremlchef Wladimir Putin nimmt nicht direkt teil, ist aber durch den Draht zu Witkoff und Kushner eingebunden.

  • 9.28 Uhr

    Air Force One hat wohl Transponder ausgeschaltet

    Der Flug der Air Force One lässt sich über verschiedene Flugtracker-Webseiten live mitverfolgen. Allerdings ist dort das letzte Signal der Maschine bereits eine Stunde und 24 Minuten her. Es scheint also ganz so, als sei das Signal mit Absicht ausgeschaltet worden – wohl aus Sicherheitsgründen.

    Wann genau Trump in Zürich landen wird, ist unbekannt. Ursprünglich war die Landung zwischen 10 und 12 Uhr geplant. Das dürfte sich aber wegen technischer Probleme beim ursprünglichen Start verzögern. 

    Vor 84 Minuten befand sich die Air Force One noch vor der Insel Neufundland.
    Vor 84 Minuten befand sich die Air Force One noch vor der Insel Neufundland.
    Screenshot ADS-B Exchange
  • 9.15 Uhr

    In diesem Gotteshaus hat der Trump-Tross sein Hauptquartier

    Die USA haben ihr WEF-Hauptquartier in der Freien Evangelischen Kirche in Davos. Es ist der zentrale Treffpunkt der US-Delegation während der ganzen Veranstaltung.

    Gestern Dienstag beruhigte dort etwa US-Finanzminister Bessent die Sorge vor einem Handelskrieg und lobte die florierende amerikanische Wirtschaft.

    US-Plakate bedecken die Freie Evangelische Kirche in Davos während des WEF.
    US-Plakate bedecken die Freie Evangelische Kirche in Davos während des WEF.
    Keystone

    Dass die Kirche für WEF-Auftritte genutzt wird, ist nicht unüblich. Auch Klimaaktivistin Greta Thunberg hielt hier schon eine Rede. Die Freie Evangelische Gemeinde Davos vermietet den denkmalgeschützten Bau während des WEF seit Jahren an externe Veranstalter.

  • 8.40 Uhr

    Trump hat rund drei Stunden Verspätung

    Präsident Trump erreicht Davos mit rund drei Stunden Verspätung. Das teilte US Finanzminister Scott Bessent Journalistinnen und Journalisten heute Morgen auf Anfrage vor dem USA-Haus in Davos mit.

  • 8.16 Uhr

    «No Kings»-Schriftzug über Davos

    Am Dienstagabend war über Davos der Schriftzug «No Kings» zu sehen. Wie CH Media schreibt, steckt hinter der Aktion eine Gruppe Davoser*innen, die rund 450 Fackeln 800 Meter höher auf den Grüniberg getragen haben.

    «Dank unseren Vorfahren haben wir Könige überwunden. Heute, da Autokratie und Imperialismus wieder aufkommen, wollen wir vor den Augen der Mächtigen ein Zeichen setzen für die Demokratie und für das Völkerrecht», sagte eine beteiligte Person gegenüber der Zeitung.

    Unter dem Motto «No Kings» fanden im vergangenen Jahr Proteste gegen US-Präsident Donald Trump statt.

  • 6.20 Uhr

    Trump ist jetzt unterwegs nach Zürich

    US-Präsident Donald Trump ist jetzt mit einer anderen Maschine unterwegs nach Zürich. Das Flugzeug rollte kurz nach Mitternacht Ortszeit (kurz nach 6 Uhr in der Schweiz) auf die Startbahn der Joint Base Andrews in Maryland.

    Wie auf der Flugtracking-Website ADSB Exchange zu verfolgen ist, ist die Präsidentenmaschine mittlerweile in der Luft.

    Die ungeplante Unterbrechung der Reise wurde rund eine Stunde nach dem Start der Präsidentenmaschine bekannt. Trumps Ankunft in der Schweiz, wo er am Nachmittag seine Rede beim WEF in Davos halten will, dürfte sich dadurch verzögern. Der ursprüngliche Plan sah vor, dass er dort um 14.30 Uhr eine Rede hält.

    Screenshot ADS-B Exchange
  • Mittwoch, 21. Januar 2026, 5.08 Uhr

    Trumps Flugzeug muss auf dem Weg nach Davos umkehren

    Die Maschine von US-Präsident Donald Trump und seinem Team hat auf dem Flug zum Weltwirtschaftsforum (WEF) nach Davos kehrt gemacht und sich auf den Rückweg Richtung Washington begeben. Kurz nach dem Start am späten Abend (Ortszeit) habe die Besatzung an Bord der Air Force One ein «kleines elektrisches Problem» festgestellt, teilte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt mitreisenden Journalisten mit. Aus Vorsicht kehre man daher um, lande auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe der US-Hauptstadt Washington und steige in ein anderes Flugzeug um, hiess es.

    US-Präsident Donald Trump besteigt am Dienstagabend (Ortszeit) die Air Force One für einen sehr kurzen Flug Richtung Zürich – wenig später musste die Präsidentenmaschine bereits wieder umkehren und auf der Joint Base Andrews in Maryland landen.
    US-Präsident Donald Trump besteigt am Dienstagabend (Ortszeit) die Air Force One für einen sehr kurzen Flug Richtung Zürich – wenig später musste die Präsidentenmaschine bereits wieder umkehren und auf der Joint Base Andrews in Maryland landen.
    Bild: Keystone/AP Photo/Evan Vucci

    Die Nachricht von der unplanmässigen Umkehr des Flugzeugs wurde etwa eine Stunde nach dem Start der Maschine publik. Trumps Ankunft in Davos, wo er am frühen Nachmittag (Ortszeit) eine Rede halten soll, dürfte sich damit verzögern.

    Ein Reporter an Bord berichtete, dass die Lichter in der Pressekabine des Flugzeugs kurz nach dem Start ausgingen, aber keine Erklärung dafür gegeben wurde.

    Die beiden derzeit als Air Force One eingesetzten Flugzeuge fliegen bereits seit fast vier Jahrzehnten. Boeing arbeitet an Ersatzmaschinen, doch das Programm ist wiederholt verzögert worden. Im vergangenen Jahr schenkte der Golfstaat Katar Trump eine luxuriöse Boeing 747-8, die in die Air-Force-One-Flotte aufgenommen werden sollte – ein Schritt, der stark kritisiert wurde. Dieses Flugzeug wird derzeit umgerüstet, um die Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Leavitt scherzte am Dienstagabend gegenüber Reportern an Bord von Air Force One, dass ein katarisches Flugzeug «jetzt viel besser» klinge.

  • 23.39 Uhr

    Trump hält Lösung im Grönland-Konflikt für möglich

    Im Konflikt um Grönland hat sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich geäussert, dass eine Einigung mit Nato-Partnern möglich ist.

    Er denke, man werde eine Lösung finden, mit der die Nato und die USA «sehr glücklich» sein werden, sagte Trump wenige Stunden vor seinem Aufbruch zum Weltwirtschaftsforum nach Davos in der Schweiz. Gleichzeitig bekräftigte er seine bekannte Position, dass die USA Grönland aus Sicherheitsgründen bräuchten.

    Auf die Frage, wie weit er gehen würde, um die Insel in den Besitz der USA zu bringen, sagte Trump: «Das werden Sie sehen.»

    Trump sprach in Zusammenhang mit seiner Reise nach Davos auch davon, dass die USA viele Treffen zu Grönland geplant hätten. Er hatte im Grönland-Konflikt zwischen den USA und Europa bereits zuvor ein Treffen der beteiligten Parteien in Davos angekündigt. Wer konkret daran teilnehmen wird, liess der Republikaner offen.

    US-Präsident Donald Trump spricht während eines Pressebriefings im Weissen Haus in Washington. 
    US-Präsident Donald Trump spricht während eines Pressebriefings im Weissen Haus in Washington. 
    Bild: Keystone
  • 19.37 Uhr

    Trump: Nato wäre ohne mich «im Aschehaufen der Geschichte»

    Am Vorabend seines Auftritts beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat sich US-Präsident Donald Trump erneut als Retter der Nato präsentiert. Ohne ihn «gäbe es die Nato jetzt nicht», schrieb Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social. «Sie wäre im Aschehaufen der Geschichte gelandet.» Das sei «traurig aber wahr».

    Im Streit um seinen Besitzanspruch auf Grönland hatte Trump bereits am Montag der vergangenen Woche betont: «Ich bin derjenige, der die Nato gerettet hat!!!» Er spielte damit darauf an, dass die Nato-Länder auf seinen Druck hin eine deutliche Steigerung der Verteidigungsausgaben zugesagt hatten.

    Trump kündigte zudem kurzfristig eine Pressekonferenz im Weissen Haus an (13 Uhr Ortszeit, 19 Uhr MEZ). Wenige Stunden später wollte er zum Weltwirtschaftsforum in Davos aufbrechen, wo der US-Präsident am Mittwoch eine mit Spannung erwartete Rede halten will. Anschliessend will er in Davos mehrere Staats- und Regierungschefs treffen. Dabei soll es auch um die US-Pläne einer Übernahme der zu Dänemark gehörenden Arktis-Insel Grönland gehen.

  • 18.50 Uhr

    Schweiz unterzeichnet in Davos Vereinbarung mit Golfstaaten-Rat

    Aussenminister Ignazio Cassis hat am Dienstag in Davos GR im Rahmen des Weltwirtschaftsforums (WEF) eine Vereinbarung mit dem Golfkooperationsrat unterzeichnet. Diese sieht vor, den Dialog zwischen Bern und dem sogenannten Golfrat zu intensivieren.

    Der Austausch konzentriere sich auf gemeinsame Interessen, insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Geopolitik, Energie, Wirtschaft und neue Technologien, sagte ein Sprecher von Cassis' Departement auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das sogenannte Memorandum of Understanding sei ein rechtlich nicht bindendes Instrument.

    Die Schweiz betrachtet den Golfkooperationsrat (GCC) als wichtigen Partner, sowohl in politischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht, wie es weiter hiess.

  • 17.52 Uhr

    Parmelin wirbt für Gleichbehandlung mit EWR-Staaten

    Bundespräsident Guy Parmelin hat am Dienstag bei den europäischen Partnern eine Ausnahme von allfälligen EU-Stahlschutzmassnahmen gefordert. Weiter brachte er die Verhandlungen für ein aktualisiertes Freihandelsabkommen mit China voran.

    Die europäischen Partner -–unter anderem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen – hätten Kenntnis vom Anliegen der Schweiz genommen, sagte Parmelin am Dienstag in Davos am Rande des Weltwirtschaftsforums an einem Medienanlass. Er forderte, dass die Schweiz gleich behandelt werde wie die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR).

    Bei einem Treffen mit einer chinesischen Delegation kamen die Fortschritte für die Aktualisierung des bestehenden Freihandelsabkommens zur Sprache. Eine vierte Verhandlungsrunde soll im März stattfinden. Parmelin hoffe noch dieses Jahr das Dossier abschliessen zu können.

    Bundespräsident Guy Parmelin berichtet Medienschaffenden über seine bilateralen Treffen am WEF in Davos.
    Bundespräsident Guy Parmelin berichtet Medienschaffenden über seine bilateralen Treffen am WEF in Davos.
    Bild: sda
  • 16.31 Uhr

    In Dübendorf ZH parkieren Privatjets aus aller Welt

  • 15.31 Uhr

    Macron sendet deutliche Botschaft an Trump

    Der französische Präsident Emmanuel Macron pochte bei seiner Rede im Davoser Kongresszentrum auf die Abschaffung der Zölle zwischen den Vereinigten Staaten und Europa. Er bedauerte den Einsatz des «Zwangsmittels», sollte US-Präsident Donald Trump seine Zusatzzölle beibehalten.

    Weiter rief er dazu auf, den Multilateralismus zu fördern. Die Welt erlebe einen «Wandel hin zu einer Welt ohne Regeln, in der das Völkerrecht mit Füssen getreten wird und in der das einzige Gesetz, das zu zählen scheint, das des Stärkeren ist», sagte Macron. Sogenannte «imperiale Ambitionen» kehrten zurück.

    Lässig mit Sonnenbrille: Emmanuel Macron am WEF.
    Lässig mit Sonnenbrille: Emmanuel Macron am WEF.
    Keystone

    Zuvor begrüsste Macron mit Sonnenbrille und Ironie seine Zuhörerschaft in Davos mit den Worten: «Wie schön ist es doch, in diesen Zeiten des Friedens und der Unvorhersehbarkeit hier zu sein».

  • 15:00

    Glamour-Paar am WEF: Trudeau taucht mit Katy Perry auf

    Während im abgeschirmten Kongresszentrum von Davos über Konjunktur, internationale Krisen und geopolitische Spannungen diskutiert wird, sorgt Ex-Premier Justin Trudeau für einen unerwarteten Auftritt abseits der harten Politik.

    Der frühere kanadische Regierungschef (54), seit März 2025 nicht mehr im Amt, erscheint beim Weltwirtschaftsforum Hand in Hand mit seiner Partnerin, Popstar Katy Perry (41).

    Kanadas Ex-Premier Justin Trudeau zeigt sich am Dienstag Händchen haltend mit Popstar Katy Perry am WEF 2026 in Davos. 
    Kanadas Ex-Premier Justin Trudeau zeigt sich am Dienstag Händchen haltend mit Popstar Katy Perry am WEF 2026 in Davos. 
    IMAGO/ZUMA Press

    Rund 200 Teilnehmende verfolgen am Dienstag Trudeaus Rede über kulturellen Einfluss und diplomatische Überzeugungskraft. Doch die wohl eindrücklichste Demonstration dieser sogenannten «Soft Power» liefert nicht der Vortrag – sondern der gemeinsame Auftritt des prominenten Paares selbst.

    Die Beziehung zwischen Justin Trudeau und Katy Perry begann bereits im vergangenen Jahr. Nach ersten Spekulationen bestätigte das Paar seine Liebe Ende 2024 mit einem gemeinsamen Auftritt an Perrys Geburtstag in Paris. Im Dezember machte die Sängerin die Beziehung auch auf Instagram offiziell und veröffentlichte Kussfotos aus einem gemeinsamen Japan-Urlaub.

  • 14.40 Uhr

    Gavin Newsom nennt Europas Regierungschefs «erbärmlich»

    Der Gouverneur Kaliforniens, Gavin Newsom, hat Europas Staats- und Regierungschefs wegen der aus seiner Sicht unterwürfigen Haltung gegenüber US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert. «Ich kann diese Komplizenschaft nicht mehr ertragen, wie Leute klein beigeben», sagte der Gouverneur des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaats dem britischen Sender Sky News beim Weltwirtschaftsforum in Davos im Hinblick auf europäische Politiker.

    Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom am WEF.
    Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom am WEF.
    Keystone

    Er fügte hinzu: «Ich hätte einen Haufen Knieschoner mitbringen sollen für die ganzen Staatenlenker.» Trump mit Ehrungen zu überhäufen, sei «erbärmlich», so der demokratische US-Politiker. Es sei an der Zeit, Haltung zu zeigen, forderte er. «Es ist Zeit, ernst zu machen und mit der Komplizenschaft Schluss zu machen. Es ist Zeit, aufzustehen, standhaft zu sein und Rückgrat zu zeigen», so Newsom weiter.

  • 14.25 Uhr

    Selenskyj knüpft Davos-Besuch an Bedingungen

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen Besuch beim Weltwirtschaftsforum in Davos von möglichen Vertragsunterzeichnungen oder weiteren Hilfszusagen abhängig gemacht.

    «Wenn die Dokumente fertig sind, dann wird es ein Treffen (mit US-Präsident Donald Trump) und eine Reise geben», sagte der Staatschef Journalisten, wie mehrere örtliche Medien übereinstimmend berichteten. Er werde auch reisen, wenn es Zusagen für weitere Unterstützung im Energiebereich oder zusätzliche Flugabwehrsysteme gebe. «Doch bisher habe ich in der Ukraine einen Auftrag, und für mich ist es essenziell, hier alle Dienste zu koordinieren», fügte Selenskyj hinzu.

  • 11.38 Uhr

    Von der Leyen in Richtung Trump: «Wenn Freunde sich die Hände schütteln, muss das etwas bedeuten»

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in Davos GR die beabsichtigten Zusatzzölle der USA aufgrund der Grönland-Krise als «Fehler» bezeichnet. Weiter kündigte sie Investitionen in Grönland sowie eine aktualisierte Arktisstrategie an.

    Mit Blick auf die Drohungen aus Washington warnte von der Leyen in ihrer Ansprache davor, in eine «gefährliche Abwärtsspirale zu stürzen». Die EU würde «fest, vereint und mit Augenmass» reagieren.

    Ursula von der Leyen am WEF in Davos.
    Ursula von der Leyen am WEF in Davos.
    Keystone

    Weiter erinnerte sie an den im Juli 2025 getroffenen Handelsdeal zwischen den USA und der EU. «Ein Deal ist ein Deal. Und wenn Freunde sich die Hände schütteln, muss das etwas bedeuten.»

    Die Kommissionspräsidentin hielt fest, dass die Souveränität und Integrität der Territorien Grönlands und des Königreichs Dänemark nicht verhandelbar seien. Sie wolle aber zusammen mit den USA an einem arktischen Sicherheitskonzept arbeiten. Zudem strebe sie einen «massiven europäischen Investitionsschub» für Grönland an.

  • 11.15 Uhr

    Parmelin dankt für Crans-Montana-Solidarität – kein Wort zu Grönland

    Bundespräsident Guy Parmelin hat seine Eröffnungsrede am Weltwirtschaftsforum mit einem Dank für die internationale Unterstützung und Solidarität bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS begonnen. Es sei beeindruckend, wie sowas die Zusammenarbeit stärken könne.

    Es sei eindrucksvoll, in welchem Masse die Katastrophe Energien mobilisieren und über alle Widrigkeiten hinweg vereinen konnte.

    Guy Parmelin während seiner Eröffnungsrede am WEF in Davos.
    Guy Parmelin während seiner Eröffnungsrede am WEF in Davos.
    Screenshot Youtube/WEF

    Diese Einheit müsse über einzelne Ereignisse hinausgehen, so dramatisch sie auch sein mögen. Er wünsche sich eine solche Einheit zwischen den Ländern, damit tragfähige und dauerhafte Lösungen für die «Herausforderungen unserer Zeit» gefunden würden.

    Davon gäbe es einige – als Beispiele nannte er die Ukraine und Gaza, den Sudan und jene in Venezuela und im Iran. Das WEF und seine hochrangigen Gäste in diesem Jahr würden jedoch bezeugen, dass die Welt bereit sei, im Dialog die Institutionen zu stärken und damit die Herausforderungen zu bewältigen.

  • 10.57 Uhr

    Bundespräsident Parmelin hält Eröffnungsrede

    Bundespräsident Guy Parmelin hält jetzt seine Eröffnungsrede am WEF. Er tut dies vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen zwischen den USA und Europa – entsprechend ist die Spannung hoch, ob er den Grönland-Konflikt anspricht oder nicht. Die Rede kannst du im Stream oben live mitverfolgen.

    Heute Dienstag stehen zudem Ansprachen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen.

  • 09.19 Uhr

    Trump ruft am WEF zur Grönland-Debatte auf

    Im Grönland-Konflikt zwischen den USA und Europa hat US-Präsident Donald Trump ein Treffen der beteiligten Parteien in Davos angekündigt. Den avisierten Gesprächen sei ein Telefonat mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte vorangegangen, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Wer konkret an dem Treffen teilnehmen soll, liess der Republikaner offen.

    Die Gespräche dürften am Rande des derzeitigen Weltwirtschaftsforums in Davos stattfinden. Trump wird am Mittwoch dort erwartet und soll am selben Tag eine Rede halten.

    Trump: «Es gibt kein Zurück»Trump bekräftigte, dass die zu Dänemark gehörende Insel Grönland «von entscheidender Bedeutung» für die internationale Sicherheit und die nationale Sicherheit der USA sei. «Es gibt kein Zurück – darin sind sich alle einig!», schrieb Trump. Er will Dänemark dazu bringen, den USA die Arktisinsel zu verkaufen. Deutschland und weitere Staaten hatten daraufhin als Zeichen der Solidarität mit Dänemark Soldaten zu einer Erkundungsmission nach Grönland geschickt.

  • 7.09 Uhr

    So sieht Trumps WEF-Programm aus

    Wie Bloomberg-Reporter Josh Wingrove unter Berufung auf das Weisse Haus berichtet, hebt der frühere US-Präsident am Dienstagabend von Washington D.C. aus ab, um am Mittwoch und Donnerstag in Davos Präsenz zu zeigen – und das mit einem straffen Zeitplan.

    So sieht Trumps Tag in Davos aus:

    • 14.10 Uhr: Begrüssung WEF-Führung
    • 14.30 Uhr: Rede am WEF
    • 15.45 Uhr: Bilaterale Gespräche und Meetings
    • 17.25 Uhr Wirtschaftsempfang
    • Donnerstag, 10.30 Uhr: Ankündigung des Peace-Charter-Vorstands
  • Dienstag, 20. Januar 2026, 4.30 Uhr

    Guy Parmelin eröffnet WEF vor dem Hintergrund der Grönland-Krise

    Bundespräsident Guy Parmelin hält am Dienstag vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen zwischen den USA und Europa die Eröffnungsrede des WEF. Mit Spannung werden zudem in Davos GR die Ansprachen Macrons und von der Leyens erwartet.

    Aufgrund der geopolitischen Spannungen rund um Grönland könnte zwischen den USA und der EU ein Handelskonflikt eskalieren. Vor wenigen Tagen drohte US-Präsident Donald Trump Strafzölle von zehn Prozent auf Waren aus acht europäischen Staaten an, die jüngst Soldaten als Zeichen der Solidarität mit Dänemark zu einer Erkundungsmission nach Grönland geschickt hatten.

    Bundespräsident Guy Parmelin (r.) mit Annalena Baerbock, der Präsidentin der UN-Generalversammlung und früheren deutschen Aussenministerin am Montag in Davos.
    Bundespräsident Guy Parmelin (r.) mit Annalena Baerbock, der Präsidentin der UN-Generalversammlung und früheren deutschen Aussenministerin am Montag in Davos.
    Bild: Keystone/Laurent Gillieron/Keystone via AP

    Mehrere europäische Staaten sowie die Spitzen der EU wiesen die Drohungen aus Washington zurück. Der Präsident des Europäischen Rats hat nun für Donnerstagabend ein Sondergipfeltreffen der 27 Staats- und Regierungschefs in Brüssel einberufen.

    Die Schweiz ist von Trumps Drohungen nicht betroffen, könnte aber bei einem Wirtschaftskonflikt Kollateralschäden erleiden. Die Schweizer Regierung hielt sich bis anhin mit Äusserungen zu den transatlantischen Spannungen zurück.

  • 23.17 Uhr

    Amnesty International: Europa muss Trump die Stirn bieten

    Europa müsse aufhören, US-Präsident Donald Trump besänftigen zu wollen – vielmehr müsse man ihm die Stirn bieten, genau so wie anderen «Tyrannen», die die regelbasierte Weltordnung zerstören. Dazu rief die Generalsekretärin von Amnesty International auf. «Wir brauchen viel mehr Widerstand», betonte Agnès Callamard am Rande des WEF in Davos. Ihrer Meinung nach steht die Glaubwürdigkeit Europas auf dem Spiel.

    Callamards Empfehlungen kommen, nachdem Trump am Sonntag erneut bekräftigt hatte, die USA würden Grönland auf die eine oder andere Weise an sich reissen. Die Generalsekretärin der Menschenrechtsorganisation forderte die Regierungen auf, Mut zu zeigen und Nein zu sagen. Sie müssten aufhören zu glauben, dass man mit Tyrannen verhandeln könne. Die Regierungen müssten aufhören zu denken, dass man die Regeln der Raubtiere akzeptieren könne, ohne selbst ihr Opfer zu werden.

    Agnès Callamard ist Generalsekretärin von Amnesty International.
    Agnès Callamard ist Generalsekretärin von Amnesty International.
    Bild: Keystone/Laurent Gillieron

    Seit Donald Trump vor einem Jahr ins Weisse Haus zurückgekehrt sei, habe er «eine ganze Reihe von Entscheidungen getroffen, die zum Zusammenbruch vieler Regeln in der Welt geführt» hätten, während Russland das System durch «den Angriff auf die Ukraine» zerstört habe, erklärte sie. Die Tatsache, dass die nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaute Weltordnung «heute ohne Plan B zerstört wird, nur um der Zerstörung der Regeln willen, sollte uns allen einen Schauer über den Rücken jagen», warnte Callamard.

    Wenn aber Davos dank seines diesjährigen Schwerpunkts auf dem Dialog das Bewusstsein dafür schärfe, dass eine solche Zerstörung die Welt nur in den Abgrund stürzen könne, wäre das grossartig, meinte sie. Allerdings gebe es derzeit keinerlei Anzeichen für einen Dialog zwischen den Entscheidungsträgern der Welt. Ganz im Gegenteil, so Callamard. Es gebe Beweise für Einschüchterung. Das europäische Projekt sei nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch eines der Werte und der Achtung der Rechtsstaatlichkeit, rief sie in Erinnerung.

  • 22.33 Uhr

    Mehrere Verletzte unter den Demonstrierenden

    Wie «20 Minuten» unter Berufung auf den Sanitätsdienst berichtet, gab es unter den Demonstrierenden eine mittlere zweistellige Zahl an Verletzten, eine Person sei nicht bei Bewusstsein. 

    Inzwischen hat sich die Demonstration aufgelöst.

  • 22.22 Uhr

    Lage an Anti-WEF-Demo beruhigt sich 

    Die Lage an der Anti-WEF-Demo in Zürich beruhigt sich allmählich. Wie ein Video einer blue News Leserin an der Kreuzung Badenerstrasse / Stauffacherstrasse zeigt, sind jedoch weiterhin zahlreiche Sicherheitskräfte im Einsatz, vereinzelte Demonstranten zünden Pyrotechnik, in der Ferne sind Sirenen zu hören.

    Anti-Trump-Demo Zürich

    Anti-Trump-Demo Zürich

    19.01.2026

  • 20.51 Uhr

    Über 2000 Menschen demonstrieren

    Gemäss Schätzungen einer Reporterin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA nehmen mehr als 2000 Menschen an der Anti-WEF-Demo in Zürich teil. Entlang der Route wurden Böller, Rauchpetarden und Feuerwerk gezündet. Die Polizei stand und steht mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Der Verkehr in der Innenstadt war zeitweise eingeschränkt.

    «Trump est malade» oder «Shut down WEF» war auf Transparenten zu lesen. Kurz nach der Rudolf-Brun-Brücke setzte ein Demonstrant eine US-amerikanische Flagge in Brand. Laut «20 Minuten» zerstörten Demonstrierende, die den linken Spektrum zuzuordnen sind, unterwegs Schaufensterscheiben und besprühten Gebäude. 

    Anti-Trump- und -WEF-Demo in Zürich am Montagabend. 
    Anti-Trump- und -WEF-Demo in Zürich am Montagabend. 
    Bild: Keystone/EPA/Michael Buholzer

    Die Stimmung wurde im Verlaufe der Kundgebung zunehmend aggressiv. Die Polizei droht laut «Blick» mit dem Einsatz von Wasserwerfern und Gummischrot.

  • 19.25 Uhr

    Demonstration gegen Trump in Zürich

    Am Eröffnungstag des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos hat am Montagabend in Zürich eine Demonstration gegen Donald Trump und «das Oligarchentreffen» stattgefunden. Der US-Präsident wird am Mittwoch am WEF erwartet.

    Der Start der Kundgebung war auf 18.30 Uhr beim Bürkliplatz angesetzt. Der Platz war gefüllt, als sich die bewilligte Demonstration unter dem Motto «Trump still not welcome!» kurz vor 19 Uhr in Bewegung setzte. Die Route führte quer durch die Stadt zum Helvetiaplatz.

    Aufgerufen zur «Smash-WEF»-Demonstration hatte die linke Organisation «Bewegung für den Sozialismus». Unter Trump kehre die US-Aussenpolitik zur Kanonenboot-Diplomatie zurück, schreiben die Veranstalter auf ihrer Webseite. Trumps Besuch am WEF sei Ausdruck und Symbol der krisengeprägten politischen Lage.

    In Zürich fand am Montagabend eine Anti-Trump- und Anti-WEF-Demo statt.
    In Zürich fand am Montagabend eine Anti-Trump- und Anti-WEF-Demo statt.
    Keystone/Michael Buholzer
  • 19.20 Uhr

    Spanischer Ministerpräsident sagt Teilnahme wegen Zugunglück ab

    Der spanische Regierungschef Pedro Sánchez hat die Teilnahme am WEF kurzfristig abgesagt. Grund dafür ist das verheerende Zugunglück bei Córdoba, berichtet die spanische Tageszeitung «El Mundo».

    Statt nach Davos reist Sánchez demnach am Dienstagvormittag zum Unfallort. Bei dem Unglück mit zwei Hochgeschwindigkeitszügen kamen 39 Menschen ums Leben, über 170 Personen wurden verletzt.

    Pedro Sánchez reist nicht nach Davos. (Archivbild)
    Pedro Sánchez reist nicht nach Davos. (Archivbild)
    Bild: Diego Radamés/EUROPA PRESS
  • 18.13 Uhr

    Beziehung Schweiz-USA laut US-Finanzminister auf gutem Weg

    «Die Beziehungen zur Schweiz sind wieder auf einem sehr guten Weg», sagte US-Finanzminister Scott Bessent in Davos anlässlich des Weltwirtschaftsforums WEF. Er hielt beim Haus der USA im Bündner Kurort eine Rede.

    «Die Beziehungen zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten sind nach einer turbulenten Phase in den vergangenen Monaten wieder auf einem sehr guten Weg», sagte Bessent vor den Medien bei seiner Ankunft in Davos. Er äusserte sich vor dem USA House, das in diesem Jahr in einer Kirche der Gemeinde eingerichtet wurde.

    Der US-Finanzminister Scott Bessent zeigte sich erfreut, wieder in der Schweiz zu sein.
    Der US-Finanzminister Scott Bessent zeigte sich erfreut, wieder in der Schweiz zu sein.
    KEYSTONE/Laurent Gillieron

    Bern und Washington hatten sich im November nach zähen Verhandlungen darauf geeinigt, die US-Zölle auf importierte Schweizer Produkte von 39 auf 15 Prozent zu senken. Die beiden Länder müssen bis spätestens 31. März noch ein Abkommen unterzeichnen, um den Deal abzusichern.

    Der Bundesrat verabschiedete vergangene Woche hierzu sein Verhandlungsmandat. Bundespräsident Guy Parmelin zeigte sich bereit, das Abkommen während des WEF weiter voranzutreiben.

  • 13.44 Uhr

    Vorhut schon da: C-17-Transporter landen in Zürich

    Am gestrigen Sonntag ist die Vorhut gelandet: Zwei schwere Transportflugzeuge vom Typ C-17 Globemaster III haben in Zürich-Kloten aufgesetzt – natürlich nicht, ohne dass Spotter das Ganze auf Video festhielten.

    Bis zu 77 Tonnen Ladung kann eine solche Boeing tragen: Was in den Flugzeugen gewesen ist, wurde natürlich nicht bekannt. Die Ungetüme könnten sowohl Donald Trumps Helikopter Marine One an Bord gehabt haben wie auch «The Beast». Das ist die schwere, gepanzerte Limousine des Präsidenten, die zwischen 6,8 und 9,1 Tonnen wiegen soll.

  • 11.02 Uhr

    Iranischer Aussenminister darf doch nicht am WEF auftreten

    Der geplante Auftritt von Abbas Araghtschi am Weltwirtschaftsforum in Davos ist vom Tisch. Nachdem sein Name am Sonntagabend kurzfristig im offiziellen Programm aufgetaucht war, verschwand der Eintrag weniger als 24 Stunden später wieder. Der entsprechende Link führt inzwischen ins Leere. Auf Anfrage mehrerer Medien bestätigt das World Economic Forum, dass Araghtschi nicht nach Davos reisen wird.

    Auslöser für die Kehrtwende war heftige Kritik, insbesondere aus sozialen Medien und der iranischen Diaspora. Kritiker warfen dem WEF vor, einem Vertreter eines Regimes eine Bühne zu bieten, während im Iran Proteste mit tödlicher Gewalt niedergeschlagen werden. Laut Menschenrechtsorganisationen sollen dabei in den vergangenen Wochen tausende Menschen getötet und zehntausende festgenommen worden sein. Das WEF begründet die Ausladung damit, dass es angesichts der aktuellen Lage «nicht angebracht» sei, die iranische Regierung dieses Jahr in Davos zu vertreten.

  • 10.19 Uhr

    Dänischer Minister sagt WEF-Teilnahme ab

    Der dänische Wirtschaftsminister Morten Bødskov wird nicht wie geplant am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos teilnehmen. Das bestätigt eine Sprecherin des Ministeriums gegenüber «Blick». Als Grund werden Terminprobleme genannt.

    Hat seine WEF-Teilname abgesagt: der dänische Wirtschaftsminister Morten Bødskov.
    Hat seine WEF-Teilname abgesagt: der dänische Wirtschaftsminister Morten Bødskov.
    Keystone

    Die Absage ist brisant: US-Präsident Donald Trump drohte Dänemark jüngst unverhohlen mit einer Grönland-Annexion. Entsprechend wurde allgemein erwartet, dass das Thema auch am WEF eine wichtige Rolle einnimmt.

  • 7.21 Uhr

    Bundesrat muss hinten anstehen – wegen Trump

    Bundespräsident Guy Parmelin wartet auf weitere Termine. 
    Bundespräsident Guy Parmelin wartet auf weitere Termine. 
    sda

    Am Weltwirtschaftsforum in Davos plant der Bundesrat in dieser Woche rund 40 bilaterale Gespräche mit Staats- und Regierungschefs. Zahlreiche Schlüsseltermine sind jedoch weiterhin nicht bestätigt, berichten die Zeitungen von CH Media. Grund dafür ist vor allem US-Präsident Donald Trump: Viele internationale Delegationen halten sich ihre Agenda bewusst offen, um kurzfristig ein Treffen mit ihm zu ermöglichen.

    Auch ein präsidiales Gespräch zwischen Trump und Bundespräsident Guy Parmelin, das bei früheren WEF-Ausgaben zur diplomatischen Routine gehörte, ist bislang nicht fix vereinbart. Laut Bundesratskreisen wurde eine Begegnung von amerikanischer Seite zwar in Aussicht gestellt, ein konkreter Zeitpunkt fehlt jedoch.

    Die Ungewissheit betrifft auch mögliche Treffen mit anderen Schwergewichten wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Deutschlands Kanzler Friedrich Merz oder dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. In der offiziellen Mitteilung des Bundesrats heisst es laut CH Media lediglich, «Begegnungen mit Staats- und Regierungschefs» seien vorgesehen.

    Hinter den Kulissen ist von einem diplomatischen Gedränge die Rede: Kaum jemand will sich früh festlegen – aus Sorge, einen Termin mit Trump zu verpassen oder später absagen zu müssen. Die Schweizer Delegation stellt sich daher auf kurzfristige Änderungen und flexible Abläufe im «House of Switzerland» ein.

  • 7.03 Uhr

    Was du über das WEF wissen musst

    Davos steht vor einem der politisch aufgeladensten Weltwirtschaftsforen der letzten Jahrzehnte. US-Präsident Donald Trump reist mit grosser Delegation an, während sich die Sicherheitsbehörden in Bern und Graubünden auf Proteste und ein erhöhtes Eskalationsrisiko vorbereiten.

  • Montag, 19. Januar, 4.30 Uhr

    Pfister besucht WEF-Truppen

    Die Schweiz muss hunderte Personen am WEF schützen. 
    Die Schweiz muss hunderte Personen am WEF schützen. 
    Bild: Keystone

    Verteidigungsminister Martin Pfister besucht am Montag in Davos GR die fürs WEF mobilisierten Truppen. Unter anderem im Hinblick auf den Besuch von US-Präsident Donald Trump wurden umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

    Der Zuger reist zum ersten Mal als Bundesrat zum Weltwirtschaftsforum (WEF). Er wird am ersten Tag des Forums die Truppen in Begleitung des neuen Armeechefs Benedikt Roos besuchen, der Anfang des Jahres sein Amt angetreten hat.

    Armee und Polizei müssen dieses Jahr eine Rekordzahl an Persönlichkeiten schützen. Der Besuch von Donald Trump lockt unzählige weitere Teilnehmer in den Bündner Ferienort.

  • 17.14 Uhr

    600 Teilnehmer blockieren WEF-Zufahrt

    Rund 600 Teilnehmende einer Protestwanderung gegen das WEF haben am Sonntagnachmittag während etwa einer Stunde die Strasse bei Davos Laret blockiert. Die Kantonspolizei Graubünden löste die Blockade schliesslich ohne grösseren Widerstand auf.

    Der Protestzug war auf dem Weg von Klosters nach Davos, wo sich die Demonstrierenden der Kundgebung der Juso anschliessen wollten. Bei einer Strassenüberquerung nutzten sie die Situation für eine Blockade, wie die Kantonspolizei Graubünden auf Anfrage von Keystone-SDA bestätigte.

    Teilnehmerinnen einer Demonstration gegen US-Präsident Donald Trump und das WEF am Sonntag in Davos. 
    Teilnehmerinnen einer Demonstration gegen US-Präsident Donald Trump und das WEF am Sonntag in Davos. 
    Bild: Keystone/AP Photo/Markus Schreiber

    Laut Polizei verlief die Aktion «mehrheitlich friedlich». Die Demonstrierenden hätten den Anordnungen der Einsatzkräfte Folge geleistet. Ob es zu Festnahmen kam, war am Sonntagnachmittag noch offen. Im vergangenen Jahr hatte die Polizei bei einer ähnlichen Aktion rund 30 Personen festgenommen.

    Auch die anschliessende Kundgebung der Juso in Davos blieb laut Polizei ruhig. Mit Musik und Transparenten forderten die Teilnehmenden das Ende des WEF.

  • Willkommen zum WEF-Ticker

    Das World Economic Forum findet vom 19. bis 23. Januar in Davos statt und steht stark im Zeichen von Donald Trump. blue News versorgt dich mit allen Infos live im Ticker.