Übersicht
Live Fussball
Ligen
Übersicht
Live Wintersport
Resultate und Wertungen FIS
Resultate und Wertungen IBU
Übersicht
Live Eishockey
Resultate und Tabelle
Übersicht
Live Tennis
Turniere
Resultate
Übersicht
Live Motorsport
Rennen und Wertungen
Live-Streams & Highlights
Dienste
blue news – social media
Swisscom
- Sport
- Live & Resultate
- Fussball
- Fussball-Videos
- Olympia 2026
- Ski
- Hockey
- Tennis
- Motorsport
- Weitere
- Sport im TV
- Fussball
- Super League
- Challenge League
- Champions League
- Bundesliga
- Premier League
- Serie A
- LaLiga
- Ligue 1
- Europa League
- Conference League
- Videos
- Entertainment
- Musik & Festivals
- Lässer
- On the Rocks
- L.A. Calling
- Podcasts
- TV-Programm
- Im Kino
- blue Zoom
WEF in Davos Trump lästert über Keller-Sutter: «Sie hat einen schlechten Eindruck hinterlassen»
Helene Laube
21.1.2026
Das Wichtigste im Überblick
- Das Weltwirtschaftsforum (WEF) 2026 findet vom 19. bis 23. Januar in Davos statt.
- Es ist eines der politisch aufgeladensten Weltwirtschaftsforen der letzten Jahrzehnte.
- Der Iran-Konflikt gehört neben der Ukraine und Handelskonflikten zu den zentralen, drängenden Themen auf der Agenda.
- Ein Mann dominiert das diesjährige WEF: Donald Trump.
- Der US-Präsident reist mit einer grossen Delegation an. Unter anderem mit dabei: Aussenminister Marco Rubio und Finanzminister Scott Bessent.
- Am Mittwochnachmittag will sich Trump an die rund 3000 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft wenden.
-
LivetickerNeue Beiträge
-
Liveticker beendet
-
15.54 Uhr
Trumps Rede ist beendet
Nach mehr als einer Stunde hat Trump seine Rede beendet.
-
15.50 Uhr
«Die USA sind zurück»
Zum Schluss wird Trump zum Motivationsredner. «Ihr seit brilliante Menschen», sagt Trump zum Publikum. «Ihr seit die klügsten Köpfe, die Zukunft ist unbegrenzt», meint er weiter. Man sei in einer Position, Dinge zu tun, die die Welt noch nicht gesehen habe. «Die USA sind zurück. Grösser, stärker, besser als je zuvor», schliesst Trump seine Rede.
-
15.47 Uhr
«Washington D.C. ist jetzt der sicherste Platz der USA»
Trump springt von Thema zu Thema. Nun spricht er wieder über die Lage in den USA und verteidigt sein Entsenden der Nationalgarde in verschiedene Städte. «Washington D.C. ist jetzt der sicherste Platz der USA», sagt Trump. Zuvor sei die Stadt die gefährlichste Stadt der USA gewesen. Auch die Migrationsbehörde ICE mache einen guten Job, sagt er.
-
15.38 Uhr
Jetzt spricht Trump über die Zoll-Verhandlungen mit der Schweiz
Man habe 30 Prozent Zölle auf Schweizer Import in die USA erhoben, weil die USA gegenüber der Schweiz ein Wirtschaftsdefizit habe. «Die Hölle brach los», sagt Trump. Die Schweiz sei ein «unglaublicher, brillianter Ort», aber er habe realisiert, dass die Schweiz das der USA zu verdanken habe. «Sie machen wunderschöne Uhren», meint Trump. Die würde man ohne hohe Zölle in den USA verkaufen, was für die USA ein Wirtschaftsdefizit bedeuten würde.
Als sich Karin Keller-Sutter – deren Name Trump nicht erwähnt – dann bei ihm gemeldet habe, habe sie sich immer wieder wiederholt und darauf hingewiesen, dass die Schweiz ein kleines Land sei. Sie sei aggressiv gewesen, habe ihn genervt und «einen schlechten Eindruck hinterlassen», sagt Trump. Darum habe er die Zölle sogar auf 39 Prozent erhöht. «Dann ist die Hölle wirklich ausgebrochen.» Erst als dann Wirtschaftvertreter auf ihn zugekommen seien, habe er die Zölle wieder reduziert. Heute sind sie bei 15 Prozent. «Die Schweiz hat die USA ausgenutzt. Aber ohne uns wäre die Schweiz nicht mehr die Schweiz», sagt Trump.
-
15.28 Uhr
«Ihr habt uns 30 Jahre lang ausgenommen»
«Was ist da passiert?», fragt Trump, als er über den französischen Präsidenten Emmanuel Macron redet und die Sonnenbrille anspricht, die dieser derzeit aufgrund einer Augenentzündung trägt. «Ich habe ihn gestern gesehen mit seiner wunderschönen Sonnenbrille.» Der Saal lacht. Trump erzählt von Verhandlungen über Medikamentenpreise, die er mit Macron geführt habe. «Ihr habt uns 30 Jahre lang ausgenommen», habe Trump zu Macron gesagt, damit dieser die Preise senke. Die Verhandlungen hätten sich zu dem Zeitpunkt zu Gunsten der USA entwickelt, in dem Trump Zölle angekündigt habe.
-
15.22 Uhr
«Wir werden uns daran erinnern»
Trump zeigt sich nachtragend. «Sagen sie ja, sind wir dankbar. Sagen sie nein, werden wir uns daran erinnern», sagt Trump über mögliche Grönland-Verhandlungen.
-
15.12 Uhr
«Wir haben nichts von der Nato erhalten. Wir haben nur bezahlt»
Wieder kommt Trump auf seine scheinbaren Erfolge zurück. Er habe mit seinem Amt viele Baustellen geerbt – darunter auch die Ukraine. Seit einem Jahr arbeite er daran, den Ukraine-Krieg zu beenden. Trump kritisiert jetzt auch die Nato. Die USA trage den grössten finanziellen Betrag der Nato. «Das ist nicht fair», sagt Trump. «Wir haben nichts von der Nato erhalten. Wir haben nur bezahlt», wiederholt er. Was man jetzt dafür wolle, sei Grönland. Für Trump «nur ein Stück Eis».
-
14.59 Uhr
Jetzt spricht Trump über Grönland
Eigentlich habe er nicht über Grönland sprechen wollen, sagt Trump. Aber er habe Angst, dass er schlecht bewertet würde, wenn er es nicht tun würde. «Ich habe grossen Respekt vor Grönland», sagt Trump also. Dann holt er zu einem historischen Exkurs aus und erzählt vom Zweiten Weltkrieg. «Wir haben für Dänemakr gekämpft und sie gerettet», erzählt er. Nach dem Krieg Grönland an Dänemark zurückgegeben – «wie dumm wir waren», meint Trump. Die USA brauche Grönland aus strategischen und sicherheitspolitischen Gründen. Nur die USA sei in der Lage, Grönland zu verteidigen.
-
14.57 Uhr
«Je mehr Windräder ein Land baut, desto schlechter geht es ihm»
Jetzt spricht Trump über Energieversorgung. Nachhaltige Energien nennt er einen «Green New Scam» und spricht von einem riesigen Schwindel. In Europa würden die Energiekosten zunehmen, weil man Windräder baue. «Je mehr Windräder ein Land baut, desto schlechter geht es ihm und desto mehr Geld verliert es», erklärt Trump. Im Gegensatz würde China auf Öl, Kohle und Atomenergie setzen, deswegen gehe es China wirtschaftlich gut.
-
14.57 Uhr
«Alle denken, ich mache das Richtige»
Er sei oft für seine Pläne kritisiert worden, erzählt Trump. Nun würde ihn kaum mehr jemand kritisieren. «Alle denken, ich mache das Richtige», so Trump. Er lobt sich selbst und wiederholt sich in Übertreibungen und Ausschweifungen, wie viel er für die USA geleistet habe und wie gut es den USA seit seinem Amtsantritt gehe. «Wenn die USA wachsen, dann folgt ihr», appeliert er an die europäischen Regierungen.
-
14.44 Uhr
«Europa ist nicht auf dem richtigen Weg»
Trump liebe Europa, «Europa ist abe nicht auf dem richtigen Weg», sagt Trump weiter. «Viele Länder werden derzeit zerstört.» Trump macht seinen Vorgänger Joe Biden und europäische Regierungen dafür verantwortlich. In den USA habe man seit seinem Amtsantritt gesehen, dass es erfolgreich sei, weniger Windräder zu bauen und Bürokraten anzustellen, sagt er.
-
14.39 Uhr
Trump freut sich, zurück in Davos zu sein
Trump freut sich, zurück in Davos zu sein, sagt er. «So viele Freunde, ein paar wenige Feinde», witzelt er zu Beginn. Er komme mit phänomenalen Neuigkeiten. Die Inflation in den USA habe seit seinem Amtsantritt vor einem Jahr abgenommen, die Wirtschaft floriere und Einkommen steigen, behauptet er. «Wir sind das heisseste Land», sagt Trump. «Ich habe gedacht, das dauere länger als ein Jahr. Vielleicht ein Jahr und ein Monat». Trump möchte in seiner Rede nun sprechen, wie es dazu gekommen sei.
-
14.35 Uhr
Jetzt redet Trump am WEF
Trump hat es ins Kongresszentrum ans WEF geschafft. Jetzt beginnt seine Rede. Trump wird vom US-amerikanischen Unternehmer und Milliardär Larry Fink vorgestellt. Turmp wird mit Applaus und Standing-Ovations empfangen.
-
14.15 Uhr
Trumps Ankunft in Davos in Bildern
Trumps Ankunft in Davos in Bildern
US-Präsident Donald Trump ist in Davos angekommen.
Bild: KEYSTONE
Um 14 Uhr landete sein Helikopterkonvoi.
Bild: KEYSTONE
Auch in Davos stosst die Ankunft des US-Präsidenten auf Interesse.
Bild: KEYSTONE
Trump flog im Helikopter Marine One vom Flughafen Zürich ans WEF.
Bild: KEYSTONE
Für den US-Präsidenten wurde ein roter Teppich ausgerollt.
Bild: KEYSTONE
Donald Trump stieg dann in einen Autokonvoi um.
Bild: KEYSTONE
Trumps Ankunft in Davos in Bildern
US-Präsident Donald Trump ist in Davos angekommen.
Bild: KEYSTONE
Um 14 Uhr landete sein Helikopterkonvoi.
Bild: KEYSTONE
Auch in Davos stosst die Ankunft des US-Präsidenten auf Interesse.
Bild: KEYSTONE
Trump flog im Helikopter Marine One vom Flughafen Zürich ans WEF.
Bild: KEYSTONE
Für den US-Präsidenten wurde ein roter Teppich ausgerollt.
Bild: KEYSTONE
Donald Trump stieg dann in einen Autokonvoi um.
Bild: KEYSTONE
-
13.57 Uhr
Trump landet in Davos
Donald Trump ist in Davos gelandet. Sein Helikopterkonvoi setzte am Mittwochnachmittag um 14 Uhr im Minutentakt auf. Für den US-Präsidenten wird extra ein roter Teppich ausgerollt. Trump stieg in einen Autokonvoi um.
Roter Teppich für US-Präsident Donald Trump in Davos. Screenshot Keystone -
13.52 Uhr
Riesige Warteschlange vor dem Kongresszentrum wegen Trump-Rede
Vor der Kongresshalle am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos hat sich schon eine Stunde vor der erwarteten Rede des US-Präsidenten Donald Trump eine riesige Warteschlange gebildet. Der Republikaner ist derweil auf dem Weg in den Bündner Kurort.
Er werde in der Rede seine «America First» ausgerichtete Wirtschaftspolitik darlegen und über Aussenpolitik sprechen, wie ein ranghoher Beamter des Weissen Hauses auf dem Weg nach Davos vor Reportern sagte.
In Davos warten die WEF-Besucher*innen auf US-Präsident Donald Trump. KEYSTONE -
13.47 Uhr
Verfolge Trumps Ankunft in Davos
Demnächst sollte US-Präsident Donald Trump in Davos landen. Vor dem Helikopter-Landeplatz in Davos sind bereits jetzt zahlreiche Fahrzeuge postioniert. Trumps Landung in Davos mit dem Marine One-Helikopter kannst du oben im Livestream verfolgen.
-
13.38 Uhr
Hier überfliegt Trump die blue News Redaktion
Auf seinem Weg nach Davos hat US-Präsident Donald Trump auch die blue News Redaktion in Volketswil ZH überflogen. Nur gut, dass hier ein paar mit Kamera bewaffnete Kollegen rechtzeitig bereit waren.
«Marine One» mit Trump über Volketswil ZH. blue News -
13.37 Uhr
Erste Auslandsreise seit über 80 Tagen
Die Reise von US-Präsident Donald Trump in die Schweiz ist sein erster Auslandsbesuch des Jahres 2026 und der erste seit über achtzig Tagen. Trump besuchte am 29. und 30. Oktober 2025 zuletzt Südkorea, um sich unter anderem mit Chinas Staatschef Xi Jinping zu treffen. Dazwischen blieb der 79-jährige US-Präsident über zwei Monate im Inland.
-
13.20 Uhr
Donald Trumps Ankunft in Zürich in Bildern
Ankunft Donald Trump in Zürich
Der US-Präsident Donald Trump ist am Mittwochmittag um 12.36 Uhr in Zürich gelandet.
Bild: KEYSTONE
Er flog statt mit einer Boeing 747 wegen technischer Probleme mit einer Boeing C-32A.
Bild: Keystone
Planespotters verfolgten die Landung am Flughafen mit.
Bild: Keystone
Auch Trump-Gegener*innen waren vor Ort.
Bild: KEYSTONE
In Zürich stieg Trump in einen Helikopter um.
Bild: KEYSTONE
Donald Trump beim Verlassen der Air Force One.
Bild: KEYSTONE
Der Helikopter Marine One der US-Regierung brachte Trump weiter nach Davos.
Bild: KEYSTONE
Trump wird von einer grossen Entourage begleitet.
Bild: KEYSTONE
Der US-Präsident befand sich nur kurz auf Zürcher Boden, bevor er schon wieder abhob.
Bild: KEYSTONE
Ankunft Donald Trump in Zürich
Der US-Präsident Donald Trump ist am Mittwochmittag um 12.36 Uhr in Zürich gelandet.
Bild: KEYSTONE
Er flog statt mit einer Boeing 747 wegen technischer Probleme mit einer Boeing C-32A.
Bild: Keystone
Planespotters verfolgten die Landung am Flughafen mit.
Bild: Keystone
Auch Trump-Gegener*innen waren vor Ort.
Bild: KEYSTONE
In Zürich stieg Trump in einen Helikopter um.
Bild: KEYSTONE
Donald Trump beim Verlassen der Air Force One.
Bild: KEYSTONE
Der Helikopter Marine One der US-Regierung brachte Trump weiter nach Davos.
Bild: KEYSTONE
Trump wird von einer grossen Entourage begleitet.
Bild: KEYSTONE
Der US-Präsident befand sich nur kurz auf Zürcher Boden, bevor er schon wieder abhob.
Bild: KEYSTONE
-
13.12 Uhr
Helikopter «Marine One» kurz vor Abflug nach Davos
Auf dem Rollfeld am Flughafen Zürich verschiebt US-Präsident Donald Trump und seine Entourage derzeit von der Air Force One in den Militärhelikopter Marine One. Dieser wird nach Davos fliegen.
Begleitet wird Trump von Aussenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent, Handelsminister Howard Lutnick, Energieminister Chris Wright, dem Sondergesandten Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Ebenfalls an Bord sind zahlreiche Sicherheitskräfte.
Trumps Entourage wechselt von der Air Force One in den Helikopter Marine One. Screenshot Youtube/Keystone -
12.50 Uhr
Hier landet Trump in Zürich
US-Präsident Donald Trump ist am Mittwoch am Flughafen Zürich gelandet. Die Air Force One setzte um 12 Uhr 36 auf Schweizer Boden auf.
Kaum in Zürich angekommen, wird Trump per Helikopter nach Davos weiterreisen. Dort werden er und die US-Delegation dann als erstes auf die Schweizer Delegation mit Bundespräsident Guy Parmelin (SVP), Bundesrat Ignazio Cassis (FDP) und Bundesrätin Karin Keller-Sutter (FDP) treffen.
-
12.44 Uhr
Wohl kein Treffen zwischen Merz und Trump in Davos
Ein von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erhofftes Treffen mit US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos kommt voraussichtlich nicht zustande. Grund dafür sei die «verspätete Ankunft des US-Präsidenten», hiess es aus deutschen Regierungskreisen.
-
12.37 Uhr
Trump ist gelandet
US-Präsident Donald Trump ist in Zürich gelandet. Die Air Force One setzte um 12.36 Uhr auf Schweizer Boden auf.
Die Boeing C-32A, mit der Trump nach Zürich geflogen ist. Screenshot Livestream Keystone -
12.30 Uhr
Verfolge die Ankunft der Air Force One im Livestream
In knapp 10 Minuten soll Trump in Zürich ankommen. Die Landung der Air Force One kannst du oben im Livestream mitverfolgen.
-
12.25 Uhr
«Mexico First»-Protest am Flughafen Zürich
Auch etwas Protest gibts am Flughafen: Eine Frau hängt eine Mexikofahne mit den Worten «Mexico First» auf. «Die mexikanischen Migranten haben die USA grossgemacht. Deshalb Mexiko First», sagt sie zu blue News.
Sie habe noch Bekannte in Mexiko und selber dort gelebt. Das Plakat hing allerdings nur etwa eine Minute: Dann schritt die Polizei ein, die Frau müsse es abnehmen. Die Begründung: Der Zaun sei Eigentum des Flughafens.
«Mexico First» am Flughafen Zürich. blue News -
12.13 Uhr
Bewaffnete Einsatzkräfte am Flughafen
Donald Trumps Ankunft in Zürich steht kurz bevor. Davon zeugen auch bewaffnete Polizist*innen, die sich unter die Planespotter mischen. Die Landung wird ungefähr um 12.50 Uhr erwartet.
Einsatzkräfte treffen am Flughafen Zürich ein. blue News -
12.04 Uhr
Hier fährt Trumps Konvoi zur Landebahn
-
12.00 Uhr
Trump fliegt über Paris
In etwa einer Stunde sollte Trump in Zürich landen. Derzeit fliegt die Air Force One über Paris.
Screenshot Flightradar24 -
11.48 Uhr
Planespotter suchen sich den besten Spot
In Oberglatt ZH stehen zahlreiche Planespotter für die Landung von US-Präsident Donald Trump bereit. Unser blue News Redaktor vor Ort schätzt die Zahl der Schaulustigen auf rund 250 bis 300 Menschen.
War es den ganzen Morgen noch durchgehend grau, stimmen die Bedingungen mittlerweile optimistisch: Die Sicht wird zunehmend besser. Der Nebel löst sich auf. Bis die Air Force One landet, könnten die Bedingungen gar perfekt sein.
-
11.14 Uhr
Flugzeug heisst Air Force One, sobald der Präsident an Bord ist
Die Air Force One ist das offizielle Präsidentenflugzeug der USA. Aktuell handelt es sich dabei um eine Boeing 747. Nachdem die Maschine am frühen Mittwochmorgen auf dem Weg nach Davos aber umkehren musste, stieg Trump in eine Boeing C-32A um. Auch wenn es nicht das ursprünglich eingesetzte Flugzeug ist, spricht man weiterhin von der Air Force One: Sobald der Präsident an Bord ist, wird das Flugzeug so bezeichnet.
-
10.56 Uhr
Trump nähert sich Europa
Nachdem Trumps Air Force One den Transponder zwischenzeitlich ausgeschaltet hat, ist das Flugzeug nun wieder trackbar. Die Maschine befindet sich derzeit kurz vor europäischem Festland und wird in rund zwei Stunden in Zürich landen.
Trumps Flugzeug wird in rund zwei Stunden in Zürich landen. Screenshot Flightradar24 -
10.52 Uhr
Trumps Rede soll nach Plan stattfinden – Landung wohl kurz vor 13 Uhr
Trotz Verspätung soll US-Präsident Donald Trump seine Rede am WEF wie geplant um 14.30 Uhr halten. Das gaben die Organisatoren gegenüber «SRF» an.
Wegen technischer Probleme musste die Air Force One in der Nacht umkehren. Trump stieg dann auf die zweite Präsidentenmaschine – eine kleinere Air Force One Boeing 757 – um. Trumps Landung wird kurz vor 13 Uhr erwartet.
-
10.48 Uhr
Planespotter stehen bereit
Am Aussichtspunkt Flughafen Zürich in Oberglatt haben sich Beobachter*innen eingefunden, um die Ankunft von Trumps Air Force One zu beobachten. Einige sind extra schon um 5 Uhr morgens aufgestanden und von weit angereist, wie sie gegenüber blue News sagen. Viele sind wegen dem Flugzeug da. Einge aber auch wegen Trump selbst. Sie haben sich auf dem Parkplatz und umliegenden Feldern platziert, um eine gute Sicht zu haben.
Planespotter wollen am Flughafen Zürich die Ankunft von Trump beobachten. blue News -
10.11 Uhr
Vertreter der USA und Russlands verhandeln in Davos
Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos haben Vertreter von Russland und den USA über bilaterale Beziehungen und eine Friedensregelung für die Ukraine gesprochen.
An dem Treffen gestern Abend nahmen Moskauer Medien zufolge der US-Sondergesandte Steve Witkoff, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew teil.
Ergebnisse wurden nicht mitgeteilt. Witkoff äusserte sich nicht über seine sonst üblichen Kanäle. Vor einer Kamera der russischen Zeitung «Iswestija» sprach er von einem «sehr positiven Treffen».
❗️❗️Dmitriev, Witkoff, Kushner Meet in Davos According to Witkoff, the talks were “very positive.” Dmitriev said the meetings were “constructive” and more and more people are supposedly “realizing the correctness of Russia’s position.”
— MAKS 25 👀🇺🇦 (@maks23.bsky.social) 20. Januar 2026 um 22:38Trump will den seit fast vier Jahren andauernden Krieg in der Ukraine beenden. Seine Unterhändler haben bislang vor allem mit der ukrainischen Seite gesprochen. Die europäischen Staaten waren an einigen Gesprächsrunden beteiligt.
Die russische Führung von Kremlchef Wladimir Putin nimmt nicht direkt teil, ist aber durch den Draht zu Witkoff und Kushner eingebunden.
-
9.28 Uhr
Air Force One hat wohl Transponder ausgeschaltet
Der Flug der Air Force One lässt sich über verschiedene Flugtracker-Webseiten live mitverfolgen. Allerdings ist dort das letzte Signal der Maschine bereits eine Stunde und 24 Minuten her. Es scheint also ganz so, als sei das Signal mit Absicht ausgeschaltet worden – wohl aus Sicherheitsgründen.
Wann genau Trump in Zürich landen wird, ist unbekannt. Ursprünglich war die Landung zwischen 10 und 12 Uhr geplant. Das dürfte sich aber wegen technischer Probleme beim ursprünglichen Start verzögern.
Vor 84 Minuten befand sich die Air Force One noch vor der Insel Neufundland. Screenshot ADS-B Exchange -
9.15 Uhr
In diesem Gotteshaus hat der Trump-Tross sein Hauptquartier
Die USA haben ihr WEF-Hauptquartier in der Freien Evangelischen Kirche in Davos. Es ist der zentrale Treffpunkt der US-Delegation während der ganzen Veranstaltung.
Gestern Dienstag beruhigte dort etwa US-Finanzminister Bessent die Sorge vor einem Handelskrieg und lobte die florierende amerikanische Wirtschaft.
US-Plakate bedecken die Freie Evangelische Kirche in Davos während des WEF. KeystoneDass die Kirche für WEF-Auftritte genutzt wird, ist nicht unüblich. Auch Klimaaktivistin Greta Thunberg hielt hier schon eine Rede. Die Freie Evangelische Gemeinde Davos vermietet den denkmalgeschützten Bau während des WEF seit Jahren an externe Veranstalter.
-
8.40 Uhr
Trump hat rund drei Stunden Verspätung
Präsident Trump erreicht Davos mit rund drei Stunden Verspätung. Das teilte US Finanzminister Scott Bessent Journalistinnen und Journalisten heute Morgen auf Anfrage vor dem USA-Haus in Davos mit.
-
8.16 Uhr
«No Kings»-Schriftzug über Davos
Am Dienstagabend war über Davos der Schriftzug «No Kings» zu sehen. Wie CH Media schreibt, steckt hinter der Aktion eine Gruppe Davoser*innen, die rund 450 Fackeln 800 Meter höher auf den Grüniberg getragen haben.
«Dank unseren Vorfahren haben wir Könige überwunden. Heute, da Autokratie und Imperialismus wieder aufkommen, wollen wir vor den Augen der Mächtigen ein Zeichen setzen für die Demokratie und für das Völkerrecht», sagte eine beteiligte Person gegenüber der Zeitung.
Davos, Switzerland near the WEF
— Open Source Intel (@Osint613) January 20, 2026
"No Kings" pic.twitter.com/GUYGYKmzfkUnter dem Motto «No Kings» fanden im vergangenen Jahr Proteste gegen US-Präsident Donald Trump statt.
-
6.20 Uhr
Trump ist jetzt unterwegs nach Zürich
US-Präsident Donald Trump ist jetzt mit einer anderen Maschine unterwegs nach Zürich. Das Flugzeug rollte kurz nach Mitternacht Ortszeit (kurz nach 6 Uhr in der Schweiz) auf die Startbahn der Joint Base Andrews in Maryland.
Wie auf der Flugtracking-Website ADSB Exchange zu verfolgen ist, ist die Präsidentenmaschine mittlerweile in der Luft.
Die ungeplante Unterbrechung der Reise wurde rund eine Stunde nach dem Start der Präsidentenmaschine bekannt. Trumps Ankunft in der Schweiz, wo er am Nachmittag seine Rede beim WEF in Davos halten will, dürfte sich dadurch verzögern. Der ursprüngliche Plan sah vor, dass er dort um 14.30 Uhr eine Rede hält.
Screenshot ADS-B Exchange -
Mittwoch, 21. Januar 2026, 5.08 Uhr
Trumps Flugzeug muss auf dem Weg nach Davos umkehren
Die Maschine von US-Präsident Donald Trump und seinem Team hat auf dem Flug zum Weltwirtschaftsforum (WEF) nach Davos kehrt gemacht und sich auf den Rückweg Richtung Washington begeben. Kurz nach dem Start am späten Abend (Ortszeit) habe die Besatzung an Bord der Air Force One ein «kleines elektrisches Problem» festgestellt, teilte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt mitreisenden Journalisten mit. Aus Vorsicht kehre man daher um, lande auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe der US-Hauptstadt Washington und steige in ein anderes Flugzeug um, hiess es.
US-Präsident Donald Trump besteigt am Dienstagabend (Ortszeit) die Air Force One für einen sehr kurzen Flug Richtung Zürich – wenig später musste die Präsidentenmaschine bereits wieder umkehren und auf der Joint Base Andrews in Maryland landen. Bild: Keystone/AP Photo/Evan VucciDie Nachricht von der unplanmässigen Umkehr des Flugzeugs wurde etwa eine Stunde nach dem Start der Maschine publik. Trumps Ankunft in Davos, wo er am frühen Nachmittag (Ortszeit) eine Rede halten soll, dürfte sich damit verzögern.
Ein Reporter an Bord berichtete, dass die Lichter in der Pressekabine des Flugzeugs kurz nach dem Start ausgingen, aber keine Erklärung dafür gegeben wurde.
Die beiden derzeit als Air Force One eingesetzten Flugzeuge fliegen bereits seit fast vier Jahrzehnten. Boeing arbeitet an Ersatzmaschinen, doch das Programm ist wiederholt verzögert worden. Im vergangenen Jahr schenkte der Golfstaat Katar Trump eine luxuriöse Boeing 747-8, die in die Air-Force-One-Flotte aufgenommen werden sollte – ein Schritt, der stark kritisiert wurde. Dieses Flugzeug wird derzeit umgerüstet, um die Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Leavitt scherzte am Dienstagabend gegenüber Reportern an Bord von Air Force One, dass ein katarisches Flugzeug «jetzt viel besser» klinge.
-
23.39 Uhr
Trump hält Lösung im Grönland-Konflikt für möglich
Im Konflikt um Grönland hat sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich geäussert, dass eine Einigung mit Nato-Partnern möglich ist.
Er denke, man werde eine Lösung finden, mit der die Nato und die USA «sehr glücklich» sein werden, sagte Trump wenige Stunden vor seinem Aufbruch zum Weltwirtschaftsforum nach Davos in der Schweiz. Gleichzeitig bekräftigte er seine bekannte Position, dass die USA Grönland aus Sicherheitsgründen bräuchten.
Auf die Frage, wie weit er gehen würde, um die Insel in den Besitz der USA zu bringen, sagte Trump: «Das werden Sie sehen.»
Trump sprach in Zusammenhang mit seiner Reise nach Davos auch davon, dass die USA viele Treffen zu Grönland geplant hätten. Er hatte im Grönland-Konflikt zwischen den USA und Europa bereits zuvor ein Treffen der beteiligten Parteien in Davos angekündigt. Wer konkret daran teilnehmen wird, liess der Republikaner offen.
US-Präsident Donald Trump spricht während eines Pressebriefings im Weissen Haus in Washington. Bild: Keystone -
19.37 Uhr
Trump: Nato wäre ohne mich «im Aschehaufen der Geschichte»
Am Vorabend seines Auftritts beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat sich US-Präsident Donald Trump erneut als Retter der Nato präsentiert. Ohne ihn «gäbe es die Nato jetzt nicht», schrieb Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social. «Sie wäre im Aschehaufen der Geschichte gelandet.» Das sei «traurig aber wahr».
( @realDonaldTrump - Truth Social Post )
— Donald J Trump Posts TruthSocial (@TruthTrumpPost) January 20, 2026
( Donald J. Trump - Jan 20 2026, 11:47 AM ET )
No single person, or President, has done more for NATO than President Donald J. Trump. If I didn’t come along, there would be no NATO right now!!! It would have been… pic.twitter.com/Aku4FZo2YcIm Streit um seinen Besitzanspruch auf Grönland hatte Trump bereits am Montag der vergangenen Woche betont: «Ich bin derjenige, der die Nato gerettet hat!!!» Er spielte damit darauf an, dass die Nato-Länder auf seinen Druck hin eine deutliche Steigerung der Verteidigungsausgaben zugesagt hatten.
Trump kündigte zudem kurzfristig eine Pressekonferenz im Weissen Haus an (13 Uhr Ortszeit, 19 Uhr MEZ). Wenige Stunden später wollte er zum Weltwirtschaftsforum in Davos aufbrechen, wo der US-Präsident am Mittwoch eine mit Spannung erwartete Rede halten will. Anschliessend will er in Davos mehrere Staats- und Regierungschefs treffen. Dabei soll es auch um die US-Pläne einer Übernahme der zu Dänemark gehörenden Arktis-Insel Grönland gehen.
-
18.50 Uhr
Schweiz unterzeichnet in Davos Vereinbarung mit Golfstaaten-Rat
Aussenminister Ignazio Cassis hat am Dienstag in Davos GR im Rahmen des Weltwirtschaftsforums (WEF) eine Vereinbarung mit dem Golfkooperationsrat unterzeichnet. Diese sieht vor, den Dialog zwischen Bern und dem sogenannten Golfrat zu intensivieren.
Der Austausch konzentriere sich auf gemeinsame Interessen, insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Geopolitik, Energie, Wirtschaft und neue Technologien, sagte ein Sprecher von Cassis' Departement auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das sogenannte Memorandum of Understanding sei ein rechtlich nicht bindendes Instrument.
Die Schweiz betrachtet den Golfkooperationsrat (GCC) als wichtigen Partner, sowohl in politischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht, wie es weiter hiess.
Today in Davos, I signed an MoU with @GCCSG Secretary General @jasemalbudaiwi establishing a consultation mechanism between #Switzerland and the GCC.
— Ignazio Cassis (@ignaziocassis) January 20, 2026
🇨🇭 values the GCC and its member states as key partners for regional stability. We discussed security, geopolitical developments… pic.twitter.com/FfzYusBnmS -
17.52 Uhr
Parmelin wirbt für Gleichbehandlung mit EWR-Staaten
Bundespräsident Guy Parmelin hat am Dienstag bei den europäischen Partnern eine Ausnahme von allfälligen EU-Stahlschutzmassnahmen gefordert. Weiter brachte er die Verhandlungen für ein aktualisiertes Freihandelsabkommen mit China voran.
Die europäischen Partner -–unter anderem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen – hätten Kenntnis vom Anliegen der Schweiz genommen, sagte Parmelin am Dienstag in Davos am Rande des Weltwirtschaftsforums an einem Medienanlass. Er forderte, dass die Schweiz gleich behandelt werde wie die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR).
Bei einem Treffen mit einer chinesischen Delegation kamen die Fortschritte für die Aktualisierung des bestehenden Freihandelsabkommens zur Sprache. Eine vierte Verhandlungsrunde soll im März stattfinden. Parmelin hoffe noch dieses Jahr das Dossier abschliessen zu können.
Bundespräsident Guy Parmelin berichtet Medienschaffenden über seine bilateralen Treffen am WEF in Davos. Bild: sda -
16.31 Uhr
In Dübendorf ZH parkieren Privatjets aus aller Welt
Militärflugplatz Dübendorf
Auf dem Militärflugplatz Dübendorf stehen aktuell zahlreiche Privatjets.
Bild: blue News
Grund dafür ist das derzeit stattfindende Weltwirtschaftsforum in Davos.
Bild: blue News
Auch Militärhelikopter sind hier parkiert.
Bild: blue News
Staatschefs, Minister oder Wirtschaftsbosse aus der ganzen Welt reisen für das WEF in die Schweiz.
Bild: blue News
Militärflugplatz Dübendorf
Auf dem Militärflugplatz Dübendorf stehen aktuell zahlreiche Privatjets.
Bild: blue News
Grund dafür ist das derzeit stattfindende Weltwirtschaftsforum in Davos.
Bild: blue News
Auch Militärhelikopter sind hier parkiert.
Bild: blue News
Staatschefs, Minister oder Wirtschaftsbosse aus der ganzen Welt reisen für das WEF in die Schweiz.
Bild: blue News
-
15.31 Uhr
Macron sendet deutliche Botschaft an Trump
Der französische Präsident Emmanuel Macron pochte bei seiner Rede im Davoser Kongresszentrum auf die Abschaffung der Zölle zwischen den Vereinigten Staaten und Europa. Er bedauerte den Einsatz des «Zwangsmittels», sollte US-Präsident Donald Trump seine Zusatzzölle beibehalten.
Weiter rief er dazu auf, den Multilateralismus zu fördern. Die Welt erlebe einen «Wandel hin zu einer Welt ohne Regeln, in der das Völkerrecht mit Füssen getreten wird und in der das einzige Gesetz, das zu zählen scheint, das des Stärkeren ist», sagte Macron. Sogenannte «imperiale Ambitionen» kehrten zurück.
Lässig mit Sonnenbrille: Emmanuel Macron am WEF. KeystoneZuvor begrüsste Macron mit Sonnenbrille und Ironie seine Zuhörerschaft in Davos mit den Worten: «Wie schön ist es doch, in diesen Zeiten des Friedens und der Unvorhersehbarkeit hier zu sein».
-
15:00
Glamour-Paar am WEF: Trudeau taucht mit Katy Perry auf
Während im abgeschirmten Kongresszentrum von Davos über Konjunktur, internationale Krisen und geopolitische Spannungen diskutiert wird, sorgt Ex-Premier Justin Trudeau für einen unerwarteten Auftritt abseits der harten Politik.
Der frühere kanadische Regierungschef (54), seit März 2025 nicht mehr im Amt, erscheint beim Weltwirtschaftsforum Hand in Hand mit seiner Partnerin, Popstar Katy Perry (41).
Kanadas Ex-Premier Justin Trudeau zeigt sich am Dienstag Händchen haltend mit Popstar Katy Perry am WEF 2026 in Davos. IMAGO/ZUMA PressRund 200 Teilnehmende verfolgen am Dienstag Trudeaus Rede über kulturellen Einfluss und diplomatische Überzeugungskraft. Doch die wohl eindrücklichste Demonstration dieser sogenannten «Soft Power» liefert nicht der Vortrag – sondern der gemeinsame Auftritt des prominenten Paares selbst.
Die Beziehung zwischen Justin Trudeau und Katy Perry begann bereits im vergangenen Jahr. Nach ersten Spekulationen bestätigte das Paar seine Liebe Ende 2024 mit einem gemeinsamen Auftritt an Perrys Geburtstag in Paris. Im Dezember machte die Sängerin die Beziehung auch auf Instagram offiziell und veröffentlichte Kussfotos aus einem gemeinsamen Japan-Urlaub.
-
14.40 Uhr
Gavin Newsom nennt Europas Regierungschefs «erbärmlich»
Der Gouverneur Kaliforniens, Gavin Newsom, hat Europas Staats- und Regierungschefs wegen der aus seiner Sicht unterwürfigen Haltung gegenüber US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert. «Ich kann diese Komplizenschaft nicht mehr ertragen, wie Leute klein beigeben», sagte der Gouverneur des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaats dem britischen Sender Sky News beim Weltwirtschaftsforum in Davos im Hinblick auf europäische Politiker.
Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom am WEF. KeystoneEr fügte hinzu: «Ich hätte einen Haufen Knieschoner mitbringen sollen für die ganzen Staatenlenker.» Trump mit Ehrungen zu überhäufen, sei «erbärmlich», so der demokratische US-Politiker. Es sei an der Zeit, Haltung zu zeigen, forderte er. «Es ist Zeit, ernst zu machen und mit der Komplizenschaft Schluss zu machen. Es ist Zeit, aufzustehen, standhaft zu sein und Rückgrat zu zeigen», so Newsom weiter.
-
14.25 Uhr
Selenskyj knüpft Davos-Besuch an Bedingungen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen Besuch beim Weltwirtschaftsforum in Davos von möglichen Vertragsunterzeichnungen oder weiteren Hilfszusagen abhängig gemacht.
«Wenn die Dokumente fertig sind, dann wird es ein Treffen (mit US-Präsident Donald Trump) und eine Reise geben», sagte der Staatschef Journalisten, wie mehrere örtliche Medien übereinstimmend berichteten. Er werde auch reisen, wenn es Zusagen für weitere Unterstützung im Energiebereich oder zusätzliche Flugabwehrsysteme gebe. «Doch bisher habe ich in der Ukraine einen Auftrag, und für mich ist es essenziell, hier alle Dienste zu koordinieren», fügte Selenskyj hinzu.
-
11.38 Uhr
Von der Leyen in Richtung Trump: «Wenn Freunde sich die Hände schütteln, muss das etwas bedeuten»
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in Davos GR die beabsichtigten Zusatzzölle der USA aufgrund der Grönland-Krise als «Fehler» bezeichnet. Weiter kündigte sie Investitionen in Grönland sowie eine aktualisierte Arktisstrategie an.
Mit Blick auf die Drohungen aus Washington warnte von der Leyen in ihrer Ansprache davor, in eine «gefährliche Abwärtsspirale zu stürzen». Die EU würde «fest, vereint und mit Augenmass» reagieren.
Ursula von der Leyen am WEF in Davos. KeystoneWeiter erinnerte sie an den im Juli 2025 getroffenen Handelsdeal zwischen den USA und der EU. «Ein Deal ist ein Deal. Und wenn Freunde sich die Hände schütteln, muss das etwas bedeuten.»
Die Kommissionspräsidentin hielt fest, dass die Souveränität und Integrität der Territorien Grönlands und des Königreichs Dänemark nicht verhandelbar seien. Sie wolle aber zusammen mit den USA an einem arktischen Sicherheitskonzept arbeiten. Zudem strebe sie einen «massiven europäischen Investitionsschub» für Grönland an.
-
11.15 Uhr
Parmelin dankt für Crans-Montana-Solidarität – kein Wort zu Grönland
Bundespräsident Guy Parmelin hat seine Eröffnungsrede am Weltwirtschaftsforum mit einem Dank für die internationale Unterstützung und Solidarität bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS begonnen. Es sei beeindruckend, wie sowas die Zusammenarbeit stärken könne.
Es sei eindrucksvoll, in welchem Masse die Katastrophe Energien mobilisieren und über alle Widrigkeiten hinweg vereinen konnte.
Guy Parmelin während seiner Eröffnungsrede am WEF in Davos. Screenshot Youtube/WEFDiese Einheit müsse über einzelne Ereignisse hinausgehen, so dramatisch sie auch sein mögen. Er wünsche sich eine solche Einheit zwischen den Ländern, damit tragfähige und dauerhafte Lösungen für die «Herausforderungen unserer Zeit» gefunden würden.
Davon gäbe es einige – als Beispiele nannte er die Ukraine und Gaza, den Sudan und jene in Venezuela und im Iran. Das WEF und seine hochrangigen Gäste in diesem Jahr würden jedoch bezeugen, dass die Welt bereit sei, im Dialog die Institutionen zu stärken und damit die Herausforderungen zu bewältigen.
-
10.57 Uhr
Bundespräsident Parmelin hält Eröffnungsrede
Bundespräsident Guy Parmelin hält jetzt seine Eröffnungsrede am WEF. Er tut dies vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen zwischen den USA und Europa – entsprechend ist die Spannung hoch, ob er den Grönland-Konflikt anspricht oder nicht. Die Rede kannst du im Stream oben live mitverfolgen.
Heute Dienstag stehen zudem Ansprachen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen.
-
09.19 Uhr
Trump ruft am WEF zur Grönland-Debatte auf
Im Grönland-Konflikt zwischen den USA und Europa hat US-Präsident Donald Trump ein Treffen der beteiligten Parteien in Davos angekündigt. Den avisierten Gesprächen sei ein Telefonat mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte vorangegangen, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Wer konkret an dem Treffen teilnehmen soll, liess der Republikaner offen.
Die Gespräche dürften am Rande des derzeitigen Weltwirtschaftsforums in Davos stattfinden. Trump wird am Mittwoch dort erwartet und soll am selben Tag eine Rede halten.
Trump: «Es gibt kein Zurück»Trump bekräftigte, dass die zu Dänemark gehörende Insel Grönland «von entscheidender Bedeutung» für die internationale Sicherheit und die nationale Sicherheit der USA sei. «Es gibt kein Zurück – darin sind sich alle einig!», schrieb Trump. Er will Dänemark dazu bringen, den USA die Arktisinsel zu verkaufen. Deutschland und weitere Staaten hatten daraufhin als Zeichen der Solidarität mit Dänemark Soldaten zu einer Erkundungsmission nach Grönland geschickt.
-
7.09 Uhr
So sieht Trumps WEF-Programm aus
Wie Bloomberg-Reporter Josh Wingrove unter Berufung auf das Weisse Haus berichtet, hebt der frühere US-Präsident am Dienstagabend von Washington D.C. aus ab, um am Mittwoch und Donnerstag in Davos Präsenz zu zeigen – und das mit einem straffen Zeitplan.
So sieht Trumps Tag in Davos aus:
- 14.10 Uhr: Begrüssung WEF-Führung
- 14.30 Uhr: Rede am WEF
- 15.45 Uhr: Bilaterale Gespräche und Meetings
- 17.25 Uhr Wirtschaftsempfang
- Donnerstag, 10.30 Uhr: Ankündigung des Peace-Charter-Vorstands
Trump's Davos schedule, via WH
— Josh Wingrove (@josh_wingrove) January 20, 2026
Depart DC Tuesday evening
Wednesday in Davos:
2:10 PM - Greets WEF leadership
2:30 PM - Delivers his Davos speech
3:45 PM - Bilats and meetings
5:25 PM - Business reception
Thursday
10:30 AM - Board of Peace Charter Announcement
Then back home -
Dienstag, 20. Januar 2026, 4.30 Uhr
Guy Parmelin eröffnet WEF vor dem Hintergrund der Grönland-Krise
Bundespräsident Guy Parmelin hält am Dienstag vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen zwischen den USA und Europa die Eröffnungsrede des WEF. Mit Spannung werden zudem in Davos GR die Ansprachen Macrons und von der Leyens erwartet.
Aufgrund der geopolitischen Spannungen rund um Grönland könnte zwischen den USA und der EU ein Handelskonflikt eskalieren. Vor wenigen Tagen drohte US-Präsident Donald Trump Strafzölle von zehn Prozent auf Waren aus acht europäischen Staaten an, die jüngst Soldaten als Zeichen der Solidarität mit Dänemark zu einer Erkundungsmission nach Grönland geschickt hatten.
Bundespräsident Guy Parmelin (r.) mit Annalena Baerbock, der Präsidentin der UN-Generalversammlung und früheren deutschen Aussenministerin am Montag in Davos. Bild: Keystone/Laurent Gillieron/Keystone via APMehrere europäische Staaten sowie die Spitzen der EU wiesen die Drohungen aus Washington zurück. Der Präsident des Europäischen Rats hat nun für Donnerstagabend ein Sondergipfeltreffen der 27 Staats- und Regierungschefs in Brüssel einberufen.
Die Schweiz ist von Trumps Drohungen nicht betroffen, könnte aber bei einem Wirtschaftskonflikt Kollateralschäden erleiden. Die Schweizer Regierung hielt sich bis anhin mit Äusserungen zu den transatlantischen Spannungen zurück.
-
23.17 Uhr
Amnesty International: Europa muss Trump die Stirn bieten
Europa müsse aufhören, US-Präsident Donald Trump besänftigen zu wollen – vielmehr müsse man ihm die Stirn bieten, genau so wie anderen «Tyrannen», die die regelbasierte Weltordnung zerstören. Dazu rief die Generalsekretärin von Amnesty International auf. «Wir brauchen viel mehr Widerstand», betonte Agnès Callamard am Rande des WEF in Davos. Ihrer Meinung nach steht die Glaubwürdigkeit Europas auf dem Spiel.
Callamards Empfehlungen kommen, nachdem Trump am Sonntag erneut bekräftigt hatte, die USA würden Grönland auf die eine oder andere Weise an sich reissen. Die Generalsekretärin der Menschenrechtsorganisation forderte die Regierungen auf, Mut zu zeigen und Nein zu sagen. Sie müssten aufhören zu glauben, dass man mit Tyrannen verhandeln könne. Die Regierungen müssten aufhören zu denken, dass man die Regeln der Raubtiere akzeptieren könne, ohne selbst ihr Opfer zu werden.
Agnès Callamard ist Generalsekretärin von Amnesty International. Bild: Keystone/Laurent GillieronSeit Donald Trump vor einem Jahr ins Weisse Haus zurückgekehrt sei, habe er «eine ganze Reihe von Entscheidungen getroffen, die zum Zusammenbruch vieler Regeln in der Welt geführt» hätten, während Russland das System durch «den Angriff auf die Ukraine» zerstört habe, erklärte sie. Die Tatsache, dass die nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaute Weltordnung «heute ohne Plan B zerstört wird, nur um der Zerstörung der Regeln willen, sollte uns allen einen Schauer über den Rücken jagen», warnte Callamard.
Wenn aber Davos dank seines diesjährigen Schwerpunkts auf dem Dialog das Bewusstsein dafür schärfe, dass eine solche Zerstörung die Welt nur in den Abgrund stürzen könne, wäre das grossartig, meinte sie. Allerdings gebe es derzeit keinerlei Anzeichen für einen Dialog zwischen den Entscheidungsträgern der Welt. Ganz im Gegenteil, so Callamard. Es gebe Beweise für Einschüchterung. Das europäische Projekt sei nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch eines der Werte und der Achtung der Rechtsstaatlichkeit, rief sie in Erinnerung.
-
22.33 Uhr
Mehrere Verletzte unter den Demonstrierenden
Wie «20 Minuten» unter Berufung auf den Sanitätsdienst berichtet, gab es unter den Demonstrierenden eine mittlere zweistellige Zahl an Verletzten, eine Person sei nicht bei Bewusstsein.
Inzwischen hat sich die Demonstration aufgelöst.
-
22.22 Uhr
Lage an Anti-WEF-Demo beruhigt sich
Die Lage an der Anti-WEF-Demo in Zürich beruhigt sich allmählich. Wie ein Video einer blue News Leserin an der Kreuzung Badenerstrasse / Stauffacherstrasse zeigt, sind jedoch weiterhin zahlreiche Sicherheitskräfte im Einsatz, vereinzelte Demonstranten zünden Pyrotechnik, in der Ferne sind Sirenen zu hören.
-
20.51 Uhr
Über 2000 Menschen demonstrieren
Gemäss Schätzungen einer Reporterin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA nehmen mehr als 2000 Menschen an der Anti-WEF-Demo in Zürich teil. Entlang der Route wurden Böller, Rauchpetarden und Feuerwerk gezündet. Die Polizei stand und steht mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Der Verkehr in der Innenstadt war zeitweise eingeschränkt.
Bewilligte Anti-WEF-Demo in Zürich mit mehreren Tausend Teilnehmenden #ZH1901 #WEF #AntiWEF pic.twitter.com/R5TE0C5AW5
— R L (@RaimondLueppken) January 19, 2026«Trump est malade» oder «Shut down WEF» war auf Transparenten zu lesen. Kurz nach der Rudolf-Brun-Brücke setzte ein Demonstrant eine US-amerikanische Flagge in Brand. Laut «20 Minuten» zerstörten Demonstrierende, die den linken Spektrum zuzuordnen sind, unterwegs Schaufensterscheiben und besprühten Gebäude.
Anti-Trump- und -WEF-Demo in Zürich am Montagabend. Bild: Keystone/EPA/Michael BuholzerDie Stimmung wurde im Verlaufe der Kundgebung zunehmend aggressiv. Die Polizei droht laut «Blick» mit dem Einsatz von Wasserwerfern und Gummischrot.
-
19.25 Uhr
Demonstration gegen Trump in Zürich
Am Eröffnungstag des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos hat am Montagabend in Zürich eine Demonstration gegen Donald Trump und «das Oligarchentreffen» stattgefunden. Der US-Präsident wird am Mittwoch am WEF erwartet.
Der Start der Kundgebung war auf 18.30 Uhr beim Bürkliplatz angesetzt. Der Platz war gefüllt, als sich die bewilligte Demonstration unter dem Motto «Trump still not welcome!» kurz vor 19 Uhr in Bewegung setzte. Die Route führte quer durch die Stadt zum Helvetiaplatz.
Aufgerufen zur «Smash-WEF»-Demonstration hatte die linke Organisation «Bewegung für den Sozialismus». Unter Trump kehre die US-Aussenpolitik zur Kanonenboot-Diplomatie zurück, schreiben die Veranstalter auf ihrer Webseite. Trumps Besuch am WEF sei Ausdruck und Symbol der krisengeprägten politischen Lage.
In Zürich fand am Montagabend eine Anti-Trump- und Anti-WEF-Demo statt. Keystone/Michael Buholzer -
19.20 Uhr
Spanischer Ministerpräsident sagt Teilnahme wegen Zugunglück ab
Der spanische Regierungschef Pedro Sánchez hat die Teilnahme am WEF kurzfristig abgesagt. Grund dafür ist das verheerende Zugunglück bei Córdoba, berichtet die spanische Tageszeitung «El Mundo».
Statt nach Davos reist Sánchez demnach am Dienstagvormittag zum Unfallort. Bei dem Unglück mit zwei Hochgeschwindigkeitszügen kamen 39 Menschen ums Leben, über 170 Personen wurden verletzt.
Pedro Sánchez reist nicht nach Davos. (Archivbild) Bild: Diego Radamés/EUROPA PRESS -
18.13 Uhr
Beziehung Schweiz-USA laut US-Finanzminister auf gutem Weg
«Die Beziehungen zur Schweiz sind wieder auf einem sehr guten Weg», sagte US-Finanzminister Scott Bessent in Davos anlässlich des Weltwirtschaftsforums WEF. Er hielt beim Haus der USA im Bündner Kurort eine Rede.
«Die Beziehungen zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten sind nach einer turbulenten Phase in den vergangenen Monaten wieder auf einem sehr guten Weg», sagte Bessent vor den Medien bei seiner Ankunft in Davos. Er äusserte sich vor dem USA House, das in diesem Jahr in einer Kirche der Gemeinde eingerichtet wurde.
Der US-Finanzminister Scott Bessent zeigte sich erfreut, wieder in der Schweiz zu sein. KEYSTONE/Laurent GillieronBern und Washington hatten sich im November nach zähen Verhandlungen darauf geeinigt, die US-Zölle auf importierte Schweizer Produkte von 39 auf 15 Prozent zu senken. Die beiden Länder müssen bis spätestens 31. März noch ein Abkommen unterzeichnen, um den Deal abzusichern.
Der Bundesrat verabschiedete vergangene Woche hierzu sein Verhandlungsmandat. Bundespräsident Guy Parmelin zeigte sich bereit, das Abkommen während des WEF weiter voranzutreiben.
-
13.44 Uhr
Vorhut schon da: C-17-Transporter landen in Zürich
Am gestrigen Sonntag ist die Vorhut gelandet: Zwei schwere Transportflugzeuge vom Typ C-17 Globemaster III haben in Zürich-Kloten aufgesetzt – natürlich nicht, ohne dass Spotter das Ganze auf Video festhielten.
Bis zu 77 Tonnen Ladung kann eine solche Boeing tragen: Was in den Flugzeugen gewesen ist, wurde natürlich nicht bekannt. Die Ungetüme könnten sowohl Donald Trumps Helikopter Marine One an Bord gehabt haben wie auch «The Beast». Das ist die schwere, gepanzerte Limousine des Präsidenten, die zwischen 6,8 und 9,1 Tonnen wiegen soll.
-
11.02 Uhr
Iranischer Aussenminister darf doch nicht am WEF auftreten
Der geplante Auftritt von Abbas Araghtschi am Weltwirtschaftsforum in Davos ist vom Tisch. Nachdem sein Name am Sonntagabend kurzfristig im offiziellen Programm aufgetaucht war, verschwand der Eintrag weniger als 24 Stunden später wieder. Der entsprechende Link führt inzwischen ins Leere. Auf Anfrage mehrerer Medien bestätigt das World Economic Forum, dass Araghtschi nicht nach Davos reisen wird.
Auslöser für die Kehrtwende war heftige Kritik, insbesondere aus sozialen Medien und der iranischen Diaspora. Kritiker warfen dem WEF vor, einem Vertreter eines Regimes eine Bühne zu bieten, während im Iran Proteste mit tödlicher Gewalt niedergeschlagen werden. Laut Menschenrechtsorganisationen sollen dabei in den vergangenen Wochen tausende Menschen getötet und zehntausende festgenommen worden sein. Das WEF begründet die Ausladung damit, dass es angesichts der aktuellen Lage «nicht angebracht» sei, die iranische Regierung dieses Jahr in Davos zu vertreten.
-
10.19 Uhr
Dänischer Minister sagt WEF-Teilnahme ab
Der dänische Wirtschaftsminister Morten Bødskov wird nicht wie geplant am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos teilnehmen. Das bestätigt eine Sprecherin des Ministeriums gegenüber «Blick». Als Grund werden Terminprobleme genannt.
Hat seine WEF-Teilname abgesagt: der dänische Wirtschaftsminister Morten Bødskov. KeystoneDie Absage ist brisant: US-Präsident Donald Trump drohte Dänemark jüngst unverhohlen mit einer Grönland-Annexion. Entsprechend wurde allgemein erwartet, dass das Thema auch am WEF eine wichtige Rolle einnimmt.
-
7.21 Uhr
Bundesrat muss hinten anstehen – wegen Trump
Bundespräsident Guy Parmelin wartet auf weitere Termine. sdaAm Weltwirtschaftsforum in Davos plant der Bundesrat in dieser Woche rund 40 bilaterale Gespräche mit Staats- und Regierungschefs. Zahlreiche Schlüsseltermine sind jedoch weiterhin nicht bestätigt, berichten die Zeitungen von CH Media. Grund dafür ist vor allem US-Präsident Donald Trump: Viele internationale Delegationen halten sich ihre Agenda bewusst offen, um kurzfristig ein Treffen mit ihm zu ermöglichen.
Auch ein präsidiales Gespräch zwischen Trump und Bundespräsident Guy Parmelin, das bei früheren WEF-Ausgaben zur diplomatischen Routine gehörte, ist bislang nicht fix vereinbart. Laut Bundesratskreisen wurde eine Begegnung von amerikanischer Seite zwar in Aussicht gestellt, ein konkreter Zeitpunkt fehlt jedoch.
Die Ungewissheit betrifft auch mögliche Treffen mit anderen Schwergewichten wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Deutschlands Kanzler Friedrich Merz oder dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. In der offiziellen Mitteilung des Bundesrats heisst es laut CH Media lediglich, «Begegnungen mit Staats- und Regierungschefs» seien vorgesehen.
Hinter den Kulissen ist von einem diplomatischen Gedränge die Rede: Kaum jemand will sich früh festlegen – aus Sorge, einen Termin mit Trump zu verpassen oder später absagen zu müssen. Die Schweizer Delegation stellt sich daher auf kurzfristige Änderungen und flexible Abläufe im «House of Switzerland» ein.
-
7.03 Uhr
Was du über das WEF wissen musst
Davos steht vor einem der politisch aufgeladensten Weltwirtschaftsforen der letzten Jahrzehnte. US-Präsident Donald Trump reist mit grosser Delegation an, während sich die Sicherheitsbehörden in Bern und Graubünden auf Proteste und ein erhöhtes Eskalationsrisiko vorbereiten.
-
Montag, 19. Januar, 4.30 Uhr
Pfister besucht WEF-Truppen
Die Schweiz muss hunderte Personen am WEF schützen. Bild: KeystoneVerteidigungsminister Martin Pfister besucht am Montag in Davos GR die fürs WEF mobilisierten Truppen. Unter anderem im Hinblick auf den Besuch von US-Präsident Donald Trump wurden umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen.
Der Zuger reist zum ersten Mal als Bundesrat zum Weltwirtschaftsforum (WEF). Er wird am ersten Tag des Forums die Truppen in Begleitung des neuen Armeechefs Benedikt Roos besuchen, der Anfang des Jahres sein Amt angetreten hat.
Armee und Polizei müssen dieses Jahr eine Rekordzahl an Persönlichkeiten schützen. Der Besuch von Donald Trump lockt unzählige weitere Teilnehmer in den Bündner Ferienort.
-
17.14 Uhr
600 Teilnehmer blockieren WEF-Zufahrt
Rund 600 Teilnehmende einer Protestwanderung gegen das WEF haben am Sonntagnachmittag während etwa einer Stunde die Strasse bei Davos Laret blockiert. Die Kantonspolizei Graubünden löste die Blockade schliesslich ohne grösseren Widerstand auf.
Der Protestzug war auf dem Weg von Klosters nach Davos, wo sich die Demonstrierenden der Kundgebung der Juso anschliessen wollten. Bei einer Strassenüberquerung nutzten sie die Situation für eine Blockade, wie die Kantonspolizei Graubünden auf Anfrage von Keystone-SDA bestätigte.
Teilnehmerinnen einer Demonstration gegen US-Präsident Donald Trump und das WEF am Sonntag in Davos. Bild: Keystone/AP Photo/Markus SchreiberLaut Polizei verlief die Aktion «mehrheitlich friedlich». Die Demonstrierenden hätten den Anordnungen der Einsatzkräfte Folge geleistet. Ob es zu Festnahmen kam, war am Sonntagnachmittag noch offen. Im vergangenen Jahr hatte die Polizei bei einer ähnlichen Aktion rund 30 Personen festgenommen.
Auch die anschliessende Kundgebung der Juso in Davos blieb laut Polizei ruhig. Mit Musik und Transparenten forderten die Teilnehmenden das Ende des WEF.
-
Willkommen zum WEF-Ticker
Das World Economic Forum findet vom 19. bis 23. Januar in Davos statt und steht stark im Zeichen von Donald Trump. blue News versorgt dich mit allen Infos live im Ticker.