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Jetzt meldenUS-Präsident Donald Trump hat sich erneut von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein distanziert und Gründe für den Bruch der Freundschaft genannt. Unterdessen sorgt ein Bericht des «Wall Street Journal» für Aufsehen.
REPORTER: What caused the breach between you and Epstein? TRUMP: That's such old history. Very easy to explain, but I don't want to waste your time by explaining it. He did something that was inappropriate. He hired help and I said 'don't ever do that again.' I never went to the island.
— Aaron Rupar (@atrupar.com) 28. Juli 2025 um 16:03
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US-Präsident Donald Trump hat seine frühere Freundschaft zu dem in Haft gestorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein für schon lange beendet erklärt.
Bei einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer auf seinem Golfplatz in Turnberry in Schottland sagte der US-Präsident, dass er Epstein vor seinem Tod von seinem Privatclub in Florida ausgeschlossen habe, nachdem dieser wiederholt Mitarbeiter abgeworben hatte, die zuvor für Trump gearbeitet hatten.
In welchen Bereichen seine Mitarbeiter tätig waren, liess der Präsident offen. «Ich habe ihn rausgeworfen und das war es. Ich bin froh, dass ich das getan habe, wenn Sie die Wahrheit wissen wollen», sagte Trump.
Dass seine Freundschaft zu Epstein «längst Geschichte» sei, sei leicht zu erklären – damit wolle er jedoch keine Zeit verschwenden, sagte Trump weiter. Schliesslich sagte Trump Reportern, dass er aufgehört habe, mit Epstein zu sprechen, nachdem dieser «etwas Unangemessenes» getan habe.
Das Weisse Haus wollte zunächst nicht weiter Stellung zu der Angelegenheit beziehen. Zuvor hatte sich der Kommunikationsdirektor des Weissen Hauses, Steven Cheung, zum Bruch der Freundschaft geäussert: Epstein sei «ein Widerling» gewesen, weshalb der Präsident ihn aus dem Club geworfen habe.
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Jeffrey Epstein beging nach Angaben der Behörden im Jahr 2019 Selbstmord in einer Gefängniszelle in New York, während er auf seinen Prozess wegen Sexhandels wartete.
Noch bevor Trump wieder ins Amt zurückkehrte, hatten er und einige seiner engsten Verbündeten Zweifel an der offiziellen Version geäussert und Verschwörungstheorien über Epsteins Tod geschürt. Das Justizministerium bestätigte nun jedoch erneut, dass es sich um einen Suizid gehandelt habe, und kündigte an, keine weiteren Unterlagen zu dem Fall zu veröffentlichen.
Trump hatte im Wahlkampf mehrfach versprochen, die Epstein-Akten offenzulegen und steht nun unter massivem Druck. Vizepräsident JD Vance betonte am Montag erneut, dass der Präsident «vollständige Aufklärung» in der Sache anstrebe – aber «manches davon braucht Zeit», sagte Vance.
Trump bestritt am gestrigen Montag auch, zu einer Sammlung von Briefen und Zeichnungen zum 50. Geburtstag von Epstein beigetragen zu haben, über die zuerst das «Wall Street Journal» berichtet hatte. Die Zeitung schrieb, dass der Brief, der vermutlich von Trump stammte, eine Zeichnung des Körpers einer Frau enthielt.
Trump: I don’t do drawings. I’m not a drawing person. I don’t do drawings of women
— Acyn (@acyn.bsky.social) 28. Juli 2025 um 16:00
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«Ich bin kein Zeichner», sagte Trump. «Ich zeichne keine Frauen, das kann ich Ihnen sagen.» Zudem habe er Epsteins Einladungen auf dessen Privatinsel ausgeschlagen: «In einem meiner besten Momente habe ich abgelehnt», sagte Trump.