An einer Schule in Wien müssen die Kinder ihr eigenes Klopapier mitnehmen.
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In einer Wiener Schule müssen Schülerinnen und Schüler per sofort ihr eigenes Toilettenpapier mitbringen. Die Entscheidung sorgt für Empörung bei den Eltern.
An der Mittelschule und dem Gymnasium in der Anton-Krieger-Gasse in Wien wird es künftig kein WC-Papier mehr geben. Das schreibt der Schuldirektor am Donnerstag in einer E-Mail an die Eltern.
Schülerinnen und Schüler sollen ab sofort ihre eigenen Hygieneartikel mitnehmen, wenn sie von den WC-Anlagen im Schulgebäude Gebrauch machen wollen. Die Eltern sind entsetzt, schreibt «Heute».
Schule hat mit Vandalismus zu kämpfen
Wie die Schule auf Anfrage der Zeitung mitteilt, hätten sie in letzter Zeit mit massiven Vandalismus-Problemen zu kämpfen gehabt. Unbekannte Jugendliche sollen immer wieder die Einrichtungen in den Toiletten demoliert haben. Nicht nur Seifenspender oder die Halterung für die Klopapierrollen wurden kaputt gemacht, sondern auch das Papier selbst. Die Rollen landen entweder in den WC-Schüsseln oder wurden quer im Raum verteilt.
«Da wir dies schon vielfach nachgekauft beziehungsweise repariert haben, der Vandalismus aber anhält, können wir auf den betroffenen WCs vorerst keine Reparaturen finanzieren», so der Schuldirektor zu «Heute». Das Budget sei sonst schon knapp und gelange nun an seine Grenzen.
Es sei dem Schulleiter bewusst, dass diese Massnahmen vor allem jene Schülerinnen und Schüler treffen, die nichts Falsches gemacht haben.
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