Welver DE Mann findet 35 Kilogramm schwere Würgeschlange in Abfallsack

SDA

24.11.2025 - 13:05

Das Veterinäramt habe die Schlange in ein Tierheim gebracht, wo sie wieder aufgewärmt worden sei. Doch das Tier lebte nicht mehr. (Symbolbild)
Das Veterinäramt habe die Schlange in ein Tierheim gebracht, wo sie wieder aufgewärmt worden sei. Doch das Tier lebte nicht mehr. (Symbolbild)
Polizei Nordrhein-Westfalen

In Welver wurde eine drei Meter lange Netzpython tot in einem Abfallsack neben einem Kleidercontainer entdeckt. Die Polizei ermittelt wegen eines möglichen Tierquälerei- oder Gesetzesverstosses.

Keystone-SDA

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  • In Welver DE wurde eine tote, drei Meter lange Netzpython in einem aufgerissenen Abfallsack neben einem Kleidercontainer entdeckt.
  • Passanten und Polizei waren zunächst unsicher, ob die Schlange noch lebte und gefährlich sein könnte.
  • Die Polizei ermittelt nun wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und sucht den Halter des Tieres.

Plötzlich liegt da zwischen alten Jeans und Pullis eine drei Meter lange Würgeschlange. Eine Netzpython sorgte für Aufregung in der deutschen Gemeinde Welver – bei Passanten und der Polizei. Denn anfangs war nicht klar, ob die Schlange noch lebt und Menschen gefährlich werden könnte.

Ein Mann habe die auffällig gelb-gemusterte Schlange am Sonntag in einem Abfallsack neben einem Kleidercontainer gefunden, sagte ein Polizeisprecher. Irgendjemand muss den Sack vorher schon aufgerissen und beim Anblick der Python das Weite gesucht haben.

Die alarmierte Polizei holte beim Anblick der drei Meter langen und 35 Kilogramm schweren Würgeschlange erst einmal Experten hinzu. Denn anfangs konnte niemand sagen, ob das Tier schon tot war oder sogar noch eine Gefahr darstellen könnte.

Tier lebte nicht mehr

Das Veterinäramt habe die Schlange in ein Tierheim gebracht, wo sie wieder aufgewärmt worden sei. Dabei sei aber klar geworden, dass das Tier nicht mehr lebe. Ob die Netzpython schon tot gewesen sei, als sie neben den Kleidercontainer gelegt worden sei, oder dort durch die Kälte gestorben sei, werde noch untersucht.

Die Polizei hofft nun, dass Zeugen Hinweise auf den möglichen Halter der gelben Netzpython geben können. Ermittelt wird derzeit wegen eines möglichen Verstosses gegen das Tierschutzgesetz.