AntisemitismusZahl der antisemitischen Vorfälle bleibt weiter «beispiellos hoch»
SDA
18.3.2025 - 00:59
Seit den Kriegen im Nahen Osten haben die antisemitischen Vorfälle massiv zugenommen. Einsatzkräfte der Polizei bewachen den Eingangsbereich der Synagoge Agudas Achim in Wiedikon ZH. (Archivbild)
Keystone
Vor allem wegen der Kriege im Nahen Osten hat es auch 2024 wieder zahlreiche antisemitische Vorfälle gegeben. Im Vergleich zur Zeit vor dem 7. Oktober 2023 verharren die Zahlen in der realen Welt und online auf einem «beispiellos hohen» Niveau.
Keystone-SDA
18.03.2025, 00:59
SDA
Insgesamt registrierten die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) und der Schweizerisch Israelitische Gemeindebund (SIG) in der deutsch-, italienisch- und rätoromanischsprachigen Schweiz 221 antisemitische Vorfälle, wie sie in dem am Dienstag veröffentlichten Antisemitismusbericht 2024 schrieben.
Das sind 43 Prozent mehr als 2023 und sogar 287 Prozent mehr als 2022. Während es vor 2023 kaum zu tätlichen Angriffen auf Jüdinnen und Juden gekommen war, gab es 2024 deren 11, darunter ein Tötungsversuch in Zürich und ein versuchter Brandanschlag auf eine Synagoge.
Bei rund 45 Prozent der Vorfälle in der realen Welt bestand ein Zusammenhang zu den Kriegen im Nahen Osten. Auch online dominierte dieser Grund bei 28 Prozent der insgesamt 1596 registrierten antisemitischen Vorfälle.
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
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