RegierungZürcher Stadtrat bereitet sich auf Umgang mit neuen Drogen vor
paja, sda
5.2.2025 - 13:27
Die Stadt Zürich liess die offene Drogenszene auf dem Lettenareal 1995 räumen. Im Bild eine Grossrazzia im Sommer 1994. (Archivbild)
Keystone
Der Zürcher Stadtrat warnt 30 Jahre nach der Räumung der offenen Drogenszene vor neuen Drogen. Er will auch diesen, etwa Fentanyl, mit dem Vier-Säulen-Modell begegnen. Wichtig sei vor allem, nicht nur auf Repression zu setzen.
Keystone-SDA, paja, sda
05.02.2025, 13:27
SDA
Prävention, Therapie, Schadensminderung und Repression bleiben die Säulen der Stadtzürcher Drogenpolitik, wie gleich vier Stadträtinnen und Stadträte am Mittwoch vor den Medien betonten. Fentanyl, ein Opioid, wirkt 50-mal stärker als Heroin, die in den 1980er- und 1990er-Jahren dominierende Droge.
Die Erinnerungen an die offenen Drogenszenen Platzspitz und Letten prägen die Zürcher Drogenpolitik bis heute. Das zeigte sich im Sommer 2023, als aggressive Crack-Konsumenten in der Bäckeranlage, einem Park bei der Langstrasse, auftauchten. Der Vergleich mit dem «Needle Park» war schnell gezogen.
Der Stadtrat sieht noch kein grösseres Problem mit Fentanyl in Zürich, wie etwa in den USA. Er will aber frühzeitig darauf vorbereitet sein, wie Gesundheitsvorsteher Andreas Hauri (GLP) sagte.
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
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