Schweizerin packt aus«Zuerst der sexuelle Übergriff durch Trump, und dann liess Epstein nicht von mir ab»
Philipp Dahm
14.12.2025
PD
Beatrice Keul hat vor einem Jahr Schlagzeilen gemacht, als sie Donald Trump sexuellen Missbrauch vorwarf. Nun enthüllt sie, dass auch Jeffrey Epstein sie zu seiner «Beute» machen wollte.
Ex-Model Beatrice Keul berichtet, sie sei 1993 in New York von Jeffrey Epstein bedrängt worden.
Ihre Aussagen zeigen auch eine Verbindung von Epstein und Donald Trump, dem die Schweizerin schon vor einem Jahr vorgeworfen hat, sie missbraucht zu haben.
Im Fall Epstein nehmen die US-Behörden zwei Schweizer Banken ins Visier,.
Eine ehemalige Miss-Schweiz-Finalistin ist nach eigenen Angaben in der «NZZ am Sonntag» bei einem Schönheitswettbewerb 1993 von dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bedrängt worden. «Epstein war auf der Jagd, und ich sollte seine Beute sein», sagt Beatrice Keul. «Wäre ich mit ihm mitgegangen, wäre ich wohl missbraucht worden.»
Das Treffen habe in New York stattgefunden: «Epstein stellte sich mir am Rande des Wettbewerbs als ‹Donald Trumps bester Freund› vor», erzählt die heute 55-Jährige der Zeitung.
Bereits vor einem Jahr warf Keul dem heutigen US-Präsidenten sexuelle Belästigung vor. «Zuerst der sexuelle Übergriff durch Donald Trump, und dann liess Jeffrey Epstein nicht von mir ab – es war wie eine Horror-Show» wiederholt die frühere Vize-Miss-Schweiz.
Epstein Bilder
Donald Trump mit Jeffrey Epstein, offenbar auf einer Party.
Bild: House Oversight Democrats
Hier ist Donald Trump mit sechs Frauen zu sehen. Es ist unklar, warum die Gesichter geschwärzt sind.
Bild: House Oversight Democrats
Auch dieses Bild mit Bill Clinton stammt aus dem Nachlass.
Bild: House Oversight Democrats
Der ehemalige Trump-Berater Steve Bannon im Gespräch mit Epstein.
Bild: House Oversight Democrats
Epstein Bilder
Donald Trump mit Jeffrey Epstein, offenbar auf einer Party.
Bild: House Oversight Democrats
Hier ist Donald Trump mit sechs Frauen zu sehen. Es ist unklar, warum die Gesichter geschwärzt sind.
Bild: House Oversight Democrats
Auch dieses Bild mit Bill Clinton stammt aus dem Nachlass.
Bild: House Oversight Democrats
Der ehemalige Trump-Berater Steve Bannon im Gespräch mit Epstein.
Bild: House Oversight Democrats
Am selben Anlass habe Epstein sie an eine Party in Trumps Anwesen Mar-a-Lago eingeladen. Als die Schweizerin abwinkte, sei Epstein aufdringlich geworden. Auch habe er sie mit dem gefallenen Royal Andrew verkuppeln wollen, sagte sie weiter: «Epstein sagte mir, ich hätte das ‹Kaliber für diese Liga›, um mit dem Prinzen verkuppelt zu werden.»
US-Behörden knöpfen sich UBS und Julius Bär vor
Ihre Geschichte stehe stellvertretend für eine Zeit, in der mächtige Männer das Modelbusiness als Jagdrevier nutzten, schrieb die «NZZ am Sonntag». Die Schweiz sei ein Knotenpunkt in diesem weltweiten System gewesen: Epstein hat Keul nach eigener Aussage berichtet, er reise oft nach Genf, um «sein Geld zu besuchen».
«Ich werde mich um dich kümmern.»
Jeffrey Epstein zur 23-jährigen Beatrice Keul 1993 in New York.
Die Finanzkommission des US-Senats nimmt sich im Fall des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein nun unter anderem die Schweizer Banken UBS und Julius Bär vor, heisst es weiter. Die beiden Banken sind in einem Gesetzesentwurf aufgeführt, der derzeit in der Senatskommission beraten wird.
Das Gesetz würde die US-Regierung zur Herausgabe von sämtlichen «Verdachtsmeldungen» zu Epstein und dessen Komplizen von allfällig verbundenen Firmen und Banken verpflichten. Ob die Kommission konkrete Hinweise zu den beiden Banken hat, sei jedoch unklar. Die UBS und Julius Bär äusserten sich gemäss der «NZZ am Sonntag» nicht dazu.
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