Erotik-Betriebe öffnen im Kanton Aargau +++ Zürcher stecken sich vor allem zu Hause an

Agenturen/red

16.4.2021

Agenturen/red

16.4.2021

Laut Angaben der Johns-Hopkins-Universität liegt die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in der Schweiz bei bislang insgesamt 632’399 Personen. 10’503 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 verstorben. Weltweit stieg die Zahl der Infizierten auf 139’463’879, die Zahl der Toten auf 2’991’707.

Neues aus Zürich…

Ab Mai können sich im Kanton Zürich auch das Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt sowie 16- und 17-Jährige mit Vorerkrankungen gegen Covid-19 impfen lassen. Der Kanton hat am Freitag für Anfang Mai 30'000 neue Impftermine aufgeschaltet.

Die Zürcher Gesundheitsdirektion hat analysiert, an welchen Orten sich seit Anfang Jahr die meisten Zürcher Corona-Infizierten ansteckten. Klar ist, dass der eigene Haushalt ganz oben auf der Liste steht. Auch bei Freunden und Familie gab es relativ viele Fälle.

Der Zürcher Regierungsrat hat die kantonale Covid-19-Verordnung bis Ende Mai verlängert. Neu erlaubt er nach den Lockerungen durch den Bund auch Demonstrationen mit bis zu 100 Personen.

…und den Kantonen

Im Kanton Aargau dürfen Erotik-Betriebe ab Montag wieder öffnen. Noch nicht erlaubt ist ihnen, in den Innenräumen eine Gastronomie anzubieten und Wellness-Einrichtungen in Betrieb zu nehmen.

Der Kanton Uri begrüsst die vom Bundesrat beschlossenen Öffnungsschritte, die «insbesondere den Jugendlichen und jungen Erwachsenen wieder mehr Aktivitäten ermöglichen».

Das Wichtigste in Kürze:

  • Das BAG meldet 2205 Neuinfektionen bei 32'312 Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 6,8 Prozent. Vier Personen sind an Covid-19 gestorben, 85 wurden hospitalisiert
  • Mit zwei Piksern ist es nicht getan. Der Chef des Pharmakonzerns Pfizer, die den Biontech-Impfstoff herstellt, sagt, dass es eine dritte Spritze braucht, und dann jedes Jahr eine weitere Dosis.
  • Die Deutsche Telekom und der Softwareriese SAP sollen die technische Infrastruktur für das geplante EU-Covid-Zertifikat für einfacheres Reisen in Europa aufbauen.
  • Die USA richten ein neues Projekt zur Identifizierung potenziell gefährlicher Varianten des Coronavirus ein. 1,7 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro) sollen dafür in die Hand genommen werden.
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  • 21.31 Uhr
    Luxemburg startet Astrazeneca-Impfkampagne speziell für Jüngere

    Luxemburg startet eine Impfkampagne mit dem Corona-Vakzin von Astrazeneca speziell für Jüngere im Alter von 30 bis 54 Jahren. Freiwillige können sich ab der kommenden Woche für eine Impfung mit dem Präparat registrieren, wie die Regierung am Freitag mitteilte. Damit soll verhindert werden, dass Impfstoffdosen ungenutzt liegen bleiben.

    Derzeit werden in Luxemburg Bewohner im Alter zwischen 55 und 64 Jahren geimpft, vorzugsweise mit den Vakzinen von Biontech/Pfizer und Moderna. Es wäre jedoch «unverantwortlich», Impfstoff liegen zu lassen, sagte Regierungschef Xavier Bettel am Freitag. Die Regierung wolle jüngeren Leuten, die angesichts der neuen Varianten des Coronavirus zunehmend gefährdet seien, ebenfalls die Möglichkeit zur Impfung geben und verhindern, dass Impfstoff verfalle.

  • 21.16 Uhr
    Erotik-Betriebe im Kanton Aargau dürfen ab Montag wieder öffnen

    Im Kanton Aargau dürfen Erotik-Betriebe ab Montag wieder öffnen. Noch nicht erlaubt ist ihnen, in den Innenräumen eine Gastronomie anzubieten und Wellness-Einrichtungen in Betrieb zu nehmen. Die Schliessung von Bordell- und Erotik-Betrieben, Cabarets, Etablissements, Sex-, Strip- und Saunaclubs war am 18. Dezember 2020 beschlossen worden. Die entsprechende Verfügung laufe nun per 19. April aus und werde nicht verlängert, teilte der Kanton Aargau am Freitag mit.

    Der kantonsärztliche Dienst erachtet es demnach wegen der Lockerungen des Bundesrats und wegen der schwierigen Situation der Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter als gerechtfertigt, den Erotik- und Sexbetrieben und insbesondere den dort Arbeitenden eine Perspektive zu geben. Es müssten aber strikte Schutzmassnehmen berücksichtigt werden.

  • 20.58 Uhr
    US-Regierung gibt 1,7 Milliarden für Suche nach Virusvarianten aus

    Die USA richten ein neues Projekt zur Identifizierung potenziell gefährlicher Varianten des Coronavirus ein. 1,7 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro) sollten dafür in die Hand genommen werden, teilte die Regierung am Freitag mit. Sie möchte die Gensequenzierung ausweiten, die beim Aufspüren von Mutationen des Coronavirus eine wichtige Rolle spielt.

    Die Strategie hat drei Komponenten: Erstens Geld für die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention und die Gesundheitsministerien der Bundesstaaten, um die Genkartierung von Coronvirus-Proben auszuweiten, zweitens die Schaffung von sechs «Exzellenzzentren»-Partnerschaften mit Universitäten, um an der Entwicklung einer genbasierten Überwachung von Krankheitserregern zu forschen und Technologien dafür zu entwickeln und drittens der Bau eines Datensystems, um Informationen zu aufkommenden Krankheitsgefahren besser zu teilen und zu analysieren, damit aus Wissen Handeln werden kann.

    Die Maschinen für Gensequenzierung können Hunderttausende Euro kosten. Ende vergangenen Jahres hatten die Zentren für Krankheitskontrolle und mit ihr kooperierende Labors 116 Gensequenzierungen pro Woche durchgeführt; inzwischen sind es laut dem Weissen Haus etwa 29 000 pro Woche. Experten fordern aber noch wesentlich mehr Sequenzierungen, um mögliche Veränderungen am Coronavirus zu bemerken.

  • 20.23 Uhr
    US-Impfkampagne: mehr als 200 Mio. Dosen verabreicht

    Seit Beginn der Corona-Impfkampagne in den USA Mitte Dezember sind bereits mehr als 200 Millionen Impfungen verabreicht worden. Rund 49 Prozent aller Erwachsenen bekamen bislang mindestens eine Impfdosis, 31 Prozent sind bereits voll geimpft, wie Daten der US-Gesundheitsbehörde CDC am Freitag zeigten. Insgesamt wurden demnach bislang 202,3 Millionen Dosen verspritzt.

    Im Schnitt werden in den USA derzeit täglich gut 3 Millionen Menschen geimpft. Präsident Joe Biden hat versprochen, bis Ende Mai genug Impfstoff für alle rund 260 Millionen Erwachsenen in den USA zu haben.

  • 19.43 Uhr
    Bulgarien lockert Corona-Einschränkungen

    In Bulgarien dürfen Einkaufszentren nach einer weiteren Lockerung der Corona-Beschränkungen seit Donnerstag wieder öffnen. In den wegen einer dritten Corona-Welle vor fast vier Wochen geschlossenen Einkaufsmalls gilt Maskenpflicht und 1,5 Meter Abstand zwischen den Kunden. Das Kundeninteresse in der Hauptstadt Sofia war gross. Auch Casinos dürfen den Betrieb wieder aufnehmen. Die Innenbereiche von Lokalen waren Anfang der Woche unter Corona-Auflagen wieder geöffnet worden.

    In dem EU-Land war am 22. März ein Teil-Lockdown verhängt worden, der bis Ende April stufenweise gelockert werden soll. Bulgarien verzeichnete zum 16. April mit 570 Neuansteckungen pro 100 000 Menschen binnen zwei Wochen einen Rückgang bei den Corona-Neuansteckungen. Damit belegt das Balkanland den elften Platz in der EU.

  • 18.54 Uhr
    Draghi stellt Lockdown-Lockerungen für Italien in Aussicht

    Der italienische Regierungschef Mario Draghi hat eine Lockerung der Lockdown-Regelungen ab dem 26. April angekündigt. Nach einem Rückgang der Neuinfektionen und Fortschritten bei der Impfkampagne sei seine Regierung bereit, ein «kalkuliertes Risiko» einzugehen, sagte Draghi am Freitag.

    Laut Draghi sollen in Zonen mit mittlerem und niedrigem Infektionsrisiko die Schulen wieder öffnen. Mitte Mai sollen die Schwimmbäder und Anfang Juni Sporthallen und Fitness-Center folgen. Die Regierung in Rom zählt dabei auf die Beibehaltung der Abstandsregeln und die Einhaltung der Maskenpflicht sowie auf einen schnellen Fortschritt der Impfkampagne.

  • 17.53 Uhr
    BAG setzt Kanada kurzfristig auf die Risikoliste

    Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Kanada kurzfristig auf die Liste der Risikoländer gesetzt. Als Grund gab das BAG an, dass die brasilianische Virusvariante P1 in Kanada stark verbreitet ist. Die Änderung tritt am Freitag, 16. April um 18 Uhr in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt müssen alle Einreisenden aus Kanada verpflichtend in Quarantäne.

  •  17.49 Uhr
    Österreich will im Mai wieder alles öffnen

    In Österreich sollen alle Branchen in wenigen Wochen unter einem Schutzkonzept öffnen dürfen. Erste Schritte landesweiter und gleichzeitiger Massnahmen im Tourismus, der Gastronomie, der Kultur und dem Sport seien wohl im Mai möglich, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag in Wien. Einen konkreten Zeitpunkt nannte er noch nicht, sondern verwies auf Detailplanungen in der nächsten Woche.

    «Die Freiheit ist zum Greifen nah», so Kurz. Bei den behutsamen Öffnungsschritten sollen Masken, Tests und der geplante Grüne Pass für Geimpfte, Getestete und Genesene eine wichtige Rolle spielen.

    «Mittlerweile haben wir ständige Massentests», verwies Kurz auf die immense Zahl an täglichen Tests, die Grundlage für ein Beherrschen der Situation seien. «Wenn wir jetzt nicht übermütig werden, dann haben wir die Chance, allen Branchen eine Perspektive zu bieten», sagte Kurz.

  • 17.24 Uhr
    Tunesien kippt Quarantäne-Pflicht für Pauschaltouristen

    Tunesien lockert trotz steigender Corona-Zahlen die Einreisebeschränkungen für Pauschalurlauber. Von Montag an gilt für Touristen von organisierten Reisen keine Quarantäne mehr, wie das Fremdenverkehrsamt des Landes am Freitag mitteilte. Sie müssen aber weiterhin einen negativen Corona-PCR-Test vorlegen, der bei Abreise nicht älter als 72 Stunden sein darf.

    Die Touristen, die von den neuen Lockerungen profitieren, dürften innerhalb ihrer Reisegruppe auch Ausflüge machen. Für Individualreisende gilt die Quarantäne-Pflicht demnach weiterhin. Aktuell sind fünf Tage vorgeschrieben.

    Das nordafrikanische Land hatte die Beschränkungen für Pauschalurlauber im Februar wieder eingeführt. Für Individualurlauber galten bereits seit Herbst Auflagen.

  • 16.42 Uhr
    Zürcher stecken sich vor allem im eigenen Haushalt an

    Die Zürcher Gesundheitsdirektion hat analysiert, an welchen Orten sich seit Anfang Jahr die meisten Zürcher Corona-Infizierten ansteckten. Klar ist, dass der eigene Haushalt ganz oben auf der Liste steht. Auch bei Freunden und Familie gab es relativ viele Fälle.

    Natürlich seien die Zahlen verzerrt, schickte die Gesundheitsdirektion am Freitag vor der Präsentation der Zahlen voraus. Die verschiedenen Kategorien seien schwierig miteinander zu vergleichen, nur schon wegen dem teilweise hohen Anteil vermuteter Fälle. Aussagekräftiger sei die zeitliche Entwicklung innerhalb einzelner Kategorien.

    Klar ist aber, das sich ein sehr grosser Teil der Infizierten das Virus in den eigenen vier Wänden holte. In dieser Kategorie gibt es auch die meisten Fälle, in denen der Ansteckungsort sicher bekannt ist. Auch bei Freunden und Familienmitgliedern gab es viele Infektionen. Diese Kategorie legt seit einer Woche kräftig zu.

    Nach oben zeigen auch die Infektionen am Arbeitsplatz, allerdings weniger steil. Der Effekt der Home-Office-Pflicht sei deutlich erkennbar, sagte Stefan Neubert von der Gesundheitsdirektion vor den Medien.

    In den obligatorischen Schulen gab es in der Ferienzeit einen sichtbaren Knick nach unten, nun steigen die Zahlen wieder. Allerdings kommt die Ansteckungszahl bei weitem nicht an das Niveau von «eigener Haushalt» oder «Freunde und Familie» heran.

    Der ÖV ist ebenfalls ein Ansteckungsort, jedoch auf tiefem Niveau. Zudem gibt es in dieser Kategorie einen hohen Anteil vermuteter Ansteckungen. Angaben dazu sind laut Neubert oft «subjektiv gefärbt».

    Einen hohen Anteil vermuteter Ansteckungen gab es seit Januar zudem in der Kategorie «Einkaufen». Dieser Anteil ist jüngst sogar stark gestiegen. Warum, ist nicht bekannt. Bestätigte Ansteckungen sind jedoch auch hier selten.

  • 16.15 Uhr
    Moderna-Schweiz-Chef stützt «Lonza-Version» von Berset

    Der Bund hat mit seinem Verzicht auf eine eigene Impfproduktionsstrasse im Lonza-Werk im Wallis «nichts verpasst». Eine eigene Impfproduktionsstrasse hätte nicht mehr gebracht, «als was die Schweiz jetzt sowieso hat», sagte Dan Staner, Geschäftsführer des Impfstoffherstellers Moderna Schweiz, in einem Interview mit den Tamedia-Medien vom Freitag.

    Es habe auch nie entsprechende Gespräche gegeben. Moderna habe der Schweizer Regierung nie angeboten, Anlagen von ihnen zu kaufen. «Wir verkaufen Impfdosen und keine Produktionsstrassen», so Staner.

    Mit diesen Aussagen stützt er die Aussagen von Gesundheitsminister Alain Berset. Dessen Kontakte mit Lonza in Visp hatten eine Kontroverse über mögliche Investitionen des Bundes in die Impfproduktion ausgelöst. Im Vordergrund stand die Frage, ob der Bundesrat ein Angebot von Lonza für den Kauf einer Impfstoff-Produktion ausgeschlagen habe.

  • ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS LONZA IN VISP 1200 NEUE ARBEITSPLAETZE SCHAFFT, AM SAMSTAG, 10. APRIL 2021 - Une vue general du site de la Lonza en Valais le jeudi 6 aout 2020 a Viege. Le projet Ibex est materialise par la construction de deux batiments, transformant l'industrie chimique qui s'etait installee dans la plaine du Rhone en industrie de la biotechnologie. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
    Hat der Bundesrat bei Lonza eine Chance verpasst? Der Geschäftsführer des Impfstoffherstellers Moderna Schweiz dementiert das.
    Bild: Keystone
  • 15.20 Uhr
    Kanzlerin Merkel mit Astrazeneca geimpft

    Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre erste Corona-Schutzimpfung erhalten. Sie habe an diesem Freitag den Impfstoff von Astrazeneca bekommen, teilte Merkel über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert per Twitter mit.

    «Das Impfen ist der Schlüssel, um die Pandemie zu überwinden», liess Merkel mitteilen. Bereits zwei Wochen zuvor war am 1. April Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (65) mit dem britisch-schwedischen Vakzin geimpft worden.

  • 14.50 Uhr
    Thailand verhängt strengere Massnahmen

    Nachdem Thailand mehrere Tage in Folge Rekordzahlen an Corona-Neuinfektionen verzeichnet hat, reagieren die Behörden jetzt mit strengeren Massnahmen. Ab Sonntag sollen Bars, Schulen und Veranstaltungsorte zunächst für zwei Wochen geschlossen werden, sagte Taweesin Visanuyothin, der Sprecher des Corona-Task-Force des Landes, am Freitag nach einem Treffen. Zusammenkünfte müssen auf maximal 50 Personen begrenzt werden. Zudem wird der Ausschank von Alkohol in Restaurants verboten.

    Zwar gebe es keine offiziellen Ausgangsbeschränkungen, jedoch sei die Bevölkerung dazu aufgerufen, möglichst ihre Häuser zwischen 23:00 und 04:00 Uhr nicht zu verlassen. In dieser Zeit müssen auch Supermärkte und Strassenstände schliessen. Einkaufszentren, Fitnessstudios und Restaurants sollen hingegen schon um 21:00 Uhr geschlossen werden. Nach 14 Tagen werde die Lage neu bewertet, erklärte Taweesin.

    Das südostasiatische Land, das bisher als Vorzeigestaat in der Bekämpfung des Virus galt, hat am Freitag den fünften Tag in Folge Rekordzahlen an neuen Fällen bestätigt. Innerhalb von 24 Stunden hätten sich 1582 Menschen mit dem Virus infiziert, teilten die Behörden mit. Der jüngste Ausbruch soll auf Nachtlokale in Bangkok zurückgehen. Bei vielen der Fälle handelt es sich um die ansteckendere britische Variante.

    epa09134292 A man receives a nasal swab test kit to detect COVID-19 amid a spike in infections, at the backpackers' hotspot of Khaosan road in Bangkok, Thailand, 14 April 2021. Authorities are stepping up both testing and vaccinations in high risk areas following the recent spike in COVID-19 cases. EPA/DIEGO AZUBEL
    Ein Mann lässt sich am 14. April 2021 in einem Testcenter in Bangkok auf das Coronavirus testen. 
    Bild: Keystone
  • 13.57 Uhr
    269'146 neue Impfungen in letzten sieben Tagen

    Vom 8. April bis 14. April sind in der Schweiz 269'146 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf seiner Website veröffentlichte.

    Pro Tag wurden damit durchschnittlich 38'449 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 74 Prozent.

    Insgesamt wurden bis Mittwoch 1'966'485 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 732'812 Personen vollständig geimpft, das heisst 8,5 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 500'861 Personen wurden bislang nur die Erstimpfung durchgeführt.

    Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 460'765 Impfdosen. Zudem sind noch 121'025 Impfdosen beim Bund gelagert.

  • 13.45 Uhr
    BAG meldet 2205 neue Fälle und vier Tote

    In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit BAG am Freitag 2205 Coronavirus-Ansteckungen bei 32'312 Tests innerhalb eines Tages gemeldet worden. Das entspricht einer Positivitätsrate von 6,8 Prozent. Vier Personen sind an den Folgen von Covid-19 gestorben, 85 Personen mussten ins Spital eingewiesen werden.

    Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen für PCR- und Antigen-Schnelltests lag bei 7,4 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 306,3 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet.

    Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 1,14. Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 72,1 Prozent. 25,5 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

    Von den mutierten Varianten des Coronavirus sind in der Schweiz bisher 42'169 Fälle entdeckt worden. 16'544 betrafen die britische Variante (B.1.1.7), 245 die südafrikanische (B.1.351) sowie 13 die brasilianische (P.1). 25367 Fälle konnten keiner Variante eindeutig zugewiesen werden.

    Eine Frau macht einen Coronavirus Antigen-Selbsttest mit Nasenabstrich bei sich zu Hause, am 14. April 2021 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
    Eine Frau nimmt am 14. April einen Coronavirus-Antigen-Selbsttest mit Nasenabstrich bei sich zu Hause. 
    Bild: Keystone
  • 12.40 Uhr
    Österreich gedenkt seiner 10'000 Corona-Toten

    In einer berührenden Trauerfeier hat Österreich seiner inzwischen rund 10'000 Corona-Toten gedacht. «Vielen, zu vielen von uns ist ein unwiederbringlicher Schatz verloren gegangen», sagte Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Freitag in der Wiener Aula der Wissenschaften. Besonders bedrückend sei, dass einige einsam gestorben seien.

    «Sie starben ohne ein letztes Wort des Trostes, ohne eine letzte Berührung seitens ihrer Liebsten. Diese unvollendeten Abschiede tun wohl besonders weh», sagte das Staatsoberhaupt.

    Bundeskanzler Sebastian Kurz erinnerte an die tiefen Gräben in der Gesellschaft, die die Corona-Pandemie aufgerissen habe. «Angst, Verzweiflung, Ablehnung und Wut» seien Merkmale der gesellschaftlichen Stimmung. Es werde noch ein langer Weg sein, bis alle Wunden geheilt und alle Gräben zugeschüttet seien, so der Regierungschef. Die Familien und die Gesellschaft trügen nun die Verantwortung, dass sie sich vom Coronavirus und seiner Bekämpfung nicht spalten liessen.

    ABD0018_20210416 - WIEN - ÖSTERREICH: Corona: Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Freitag, 16. April 2021, im Rahmen der
    Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen spricht an der Trauerfeier für die Covid-Toten «Gedenken an die Opfer der Covid-19-Pandemie» in der Aula der Akademie der Wissenschaften in Wien.
    Bild: Keystone
  • 11.41 Uhr
    Kanton Uri begrüsst Öffnungsschritte

    Der Kanton Uri begrüsst die vom Bundesrat beschlossenen Öffnungsschritte, die «insbesondere den Jugendlichen und jungen Erwachsenen wieder mehr Aktivitäten ermöglichen». Das schreibt der Regierungsrat am Freitag in einer Mitteilung und appelliert gleichzeitig an die Bevölkerung, sich weiterhin vorsichtig und selbstverantwortlich zu verhalten.

    Weiter betont die Urner Regierung, dass für die ab Montag erlaubten Aktivitäten strenge Schutzkonzepte gelten. Die betroffenen Gastro-, Freizeit- und Kulturbetriebe sowie Bildungsinstitutionen verfügten über die Erfahrung damit. Gastrobetriebe müssen im April die Terrassenumsätze nicht anrechnen, Härtefallbeiträge sollen rasch ausbezahlt werden.

    An den am letzten Montag beschlossenen zusätzlichen Massnahmen hält der Regierungsrat fest. Mit dem Ende der Skisaison, der Ausdehnung der Testmassnahmen im Schulbereich und der konsequenten Rückverfolgung der Kontakte von infizierten Personen wolle man dazu beitragen, dass sich die Fallzahlen im Kanton Uri in absehbarer Zeit wieder dem nationalen Durchschnitt annähern.

  • 11.24 Uhr
    Welt steuert auf höchste Infektionsrate seit Pandemiebeginn zu

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist besorgt über den Anstieg der weltweit gemeldeten Corona-Infektionen und Todesfälle. «Die Zahl neuer Fälle pro Woche hat sich in den vergangenen zwei Monaten fast verdoppelt», sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf. «Wir nähern uns der höchsten Infektionsrate, die wir bislang in dieser Pandemie gesehen haben.» Die bislang höchste Rate gab es laut WHO gegen Ende 2020.

    Stand 15. April meldete die WHO 5,04 Millionen neue Infektionen innerhalb von sieben Tagen. Seit Beginn der Pandemie wurden nach WHO-Angaben 137,8 Millionen Infektionen und 2,96 Millionen Todesfälle registriert. Bis zum 15. April waren nach WHO-Informationen 734 Millionen Impfdosen verabreicht worden, der Grossteil davon in reichen Ländern.

    Die WHO ist besonders besorgt, weil die Fallzahlen jetzt in Ländern steigen, die bislang relativ verschont geblieben waren. Dazu gehört etwa Papua-Neuguinea im Südpazifik. Das arme Land mit knapp neun Millionen Einwohnern hatte bis Anfang des Jahres nur 900 Infektionen gemeldet. Die Zahl hat sich bis Mitte April aber verzehnfacht, wie Gesundheitsminister Jelta Wong berichtete.

    epa09132229 Indian doctors wearing Personal Protective Equipment (PPE) examine patients inside a COVID 19 care centre and isolation ward facility near a Hospital in New Delhi, 13 April 2021. Around fourteen private hospitals in Delhi, have been turned into fully Covid-19 treatment facilities due to extreme rise in Covid-19 coronavirus cases in India. EPA/RAJAT GUPTA
    Versorgung eines Covid-Patienten am 13. April 2021 in einem Spital im indischen Neu-Delhi. 
    Bild: Keystone
  • 11 Uhr
    Basler Neurologe de Quervain verlässt Science Taskforce

    Der Basler Neurologie-Professor Dominique de Quervain hat heute Morgen  per Twitter sein Ausscheiden aus der Science Taskforce des Bundes bekannt gegeben. In seinem Tweet macht der Wissenschaftler dafür «das politische Korsett» verantwortlich, das  «die dringend notwendige, ungefilterte wissenschaftliche Aufklärung» verhindere. 

    Schon am Mittwoch hatte de Quervain via Twitter mitgeteilt, dass er die Lockerungsschritte für einen Fehler halte. Schon bald werde man «einen umso höheren Preis dafür bezahlen müssen – auch psychischer Natur».

  • 10.45 Uhr
    Krise drückt 2020 auf Stromproduktion in der Schweiz

    Die Corona-Pandemie hat den Stromverbrauch in der Schweiz im Jahr 20202 unter das Niveau des Vorjahres gedrückt. Er lag mit netto 55,7 Milliarden Kilowattstunden (kWh) um 2,6 Prozent tiefer als 2019. Erzeugt wurden netto insgesamt 65,5 Milliarden kWh, die Landeserzeugung sank um 2,7 Prozent.

    Den Löwenanteil an die einheimische Stromproduktion liefert nach wie vor die Wasserkraft. Die Werke erzeugten im letzten Jahr 58,1 Prozent der in der Schweiz produzierten elektrischen Energie, wie das Bundesamt für Energie (BFE) am Freitag mitteilte. Insgesamt produzierten die Lauf- und Speicherkraftwerke praktisch gleich viel Strom wie im Vorjahr (+0,1%).

    Mit dem Minus von 2,6 Prozent bei der Stromproduktion wird annähernd der Rückgang des Bruttoinlandprodukts gespiegelt, der sich laut ersten provisorischen Ergebnissen auf minus 2,9 Prozent beläuft im Jahr 2020. Laut Angaben des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) wirkte sich die zweite Welle deutlich weniger auf die Wirtschaft aus als die erste im Frühling 2020.

  • 10.19 Uhr
    Zürich passt Covid-19-Verordnung an

    Der Zürcher Regierungsrat hat die kantonale Covid-19-Verordnung bis Ende Mai verlängert. Neu erlaubt er nach den Lockerungen durch den Bund auch Demonstrationen mit bis zu 100 Personen.

    Ab Montag sind in der Schweiz bei Veranstaltungen im Freien bis zu 100 Personen erlaubt. Aus epidemiologischer Sicht spielt es keine Rolle, ob Menschenansammlungen an Kundgebungen oder sonst wie entstehen, wie der Regierungsrat in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. «Vor diesem Hintergrund wird die zulässige Höchstzahl für Kundgebungen und Unterschriftensammlungen auf 100 Personen erhöht.»

    Der Zürcher Regierungsrat hat die kantonale Covid-19-Verordnung entsprechend angepasst. Das Verbot der Prostitution bleibt dabei vorderhand bestehen. Die Regelungen gelten ab Montag, 19. April, bis 31. Mai. Eine Verlängerung und weitere Anpassungen behält sich der Regierungsrat vor.



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  • 9.35 Uhr
    Kanton Zürich schaltet für Mai neue Impftermine auf

    Ab Mai können sich im Kanton Zürich auch das Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt sowie 16- und 17-Jährige mit Vorerkrankungen gegen Covid-19 impfen lassen. Der Kanton hat am Freitag für Anfang Mai 30'000 neue Impftermine aufgeschaltet.

    Bis Ende April werden im Kanton Zürich über 400'000 Covid-19-Impfungen verabreicht sein, teilte die Zürcher Gesundheitsdirektion am Freitag mit.

    Sie empfiehlt allen impfwilligen Zürcherinnen und Zürchern weiterhin, sich auf der Anmeldeplattform zh.ch/coronaimpfung zu registrieren. Der Zeitpunkt der Registrierung spielt für den Impftermin keine Rolle. Erst wenn die jeweilige Impfgruppe freigegeben ist, können Termine für die erste und zweite Impfung gebucht werden.

    Langsam aber sicher wird - wie im Impfzentrum in Oerlikon - im grossen Stile geimpft: Der Kanton Zürich schaltet für Anfang Mai 30'000 weitere Termine frei.
    Langsam aber sicher wird – wie im Impfzentrum in Oerlikon – im grossen Stile geimpft: Der Kanton Zürich schaltet für Anfang Mai 30'000 weitere Termine frei.
    Bild: Keystone
  • 8.25 Uhr
    Bhutan impft fast all seine Erwachsenen in 13 Tagen

    Das kleine Königreich Bhutan im Himalaya hat binnen 13 Tagen rund 94 Prozent der Erwachsenen eine erste Dosis Corona-Impfstoff verabreichen lassen. Das entspreche rund 62 Prozent der etwa 770'000 Einwohner, sagte ein Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums der Deutschen Presse-Agentur.

    Das buddhistisch geprägte Bhutan, das für sein auch die Gesundheit und persönliche Zufriedenheit erfassendes Bruttoglücksprodukt bekannt ist, hat damit einen ähnlich hohen Bevölkerungsanteil einfach Geimpfter wie Israel, das aber schon seit Dezember 2020 impft. Nur die Seychellen haben eine höhere Impfquote, impfen allerdings bereits seit Januar und haben nur rund 100'000 Einwohner.

    Den verwendeten Astrazeneca-Impfstoff hatte das arme Königreich kostenlos von seinem grossen Nachbarn Indien erhalten, der mit seiner Impfstoffdiplomatie Ansehen und Einfluss zu mehren sucht. Nach dem Erhalt der 550'000 Dosen wartete Bhutan wochenlang – denn für den Beginn der Impfkampagne wurde nach astrologischen Kriterien der 27. März gewählt, das als besonders glücksbringend galt.

    In this photograph provided by Bhutanese Health ministry, a health worker administers COVID 19 vaccine to an elderly man at a health center in Thimpu, Bhutan, Sunday, March 28, 2021. The tiny Himalayan kingdom wedged between India and China has vaccinated nearly 93% of its adult population since March 27. Overall, the country has vaccinated 62% of its 800,000 people. (Bhutan Health Ministry via AP)
    Corona-Impfung  Ende März in Thimpu, Bhutan. (Archhiv)
    Bild: Keystone
  • 7.43 Uhr
    Mehr als 25'000 Neuinfektionen in Deutschland

    In Deutschland sind innerhalb eines Tages 25'831 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 247 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt weiterhin bei 160,1.

    Vor einer Woche hatte das RKI rund 25'500 Neuansteckungen und knapp 300 Todesfälle gemeldet. Allerdings wies das Institut darauf hin, dass rund um die Osterfeiertage weniger Tests gemacht und gemeldet würden.

    Corona-Lage in Deutschland: RKI-Lagebericht vom 16. April

    Corona-Lage in Deutschland: RKI-Lagebericht vom 16. April

    RKI: «Nach einem vorübergehenden Rückgang der Fallzahlen über die Osterfeiertage setzt sich der starke Anstieg der Fallzahlen fort.». Besonders stark betroffen sind die jüngeren Altersgruppen.

    16.04.2021

    Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt nach Angaben des RKI mittlerweile bei 3'099'273. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 79'628. Die Zahl der von einer Covid-19-Erkrankung Genesenen bezifferte das RKI auf rund 2'752'000.

  • 7.32 Uhr
    In São Paulo werden Medikamente knapp

    In Brasiliens bevölkerungsreichstem Bundesstaat São Paulo werden die beim Intubieren von Corona-Patienten auf den Intensivstationen benötigten Medikamente knapp. Die Behörden warnten am Donnerstag (Ortszeit) vor einer Katastrophe in der öffentlichen Gesundheitsversorgung. Rund 70 Prozent der öffentlichen Kliniken haben demnach keine Medikamente mehr, mit denen die Muskeln eines Patienten während des Intubierens entspannt werden. Etwa 60 Prozent könnten ihren Patienten keine Beruhigungsmittel mehr verabreichen.

    «Wir haben in den letzten 40 Tagen Briefe an das Gesundheitsministerium geschickt, in denen wir davor gewarnt und um Hilfe gebeten haben», sagte São Paulos Gesundheitsminister Jean Gorinchteyn dem Sender GNews. Er forderte die Regierung auf, den Bundesstaaten zu erlauben, die Medikamente direkt bei Lieferanten zu kaufen.

    Brasilien steht mit mehr als 360'000 Corona-Toten weltweit an zweiter Stelle nach den USA. Die Zahl der Infektionsfälle im Land seit Beginn der Pandemie liegt bei über 13 Millionen. Auch in dieser Statistik liegt das Land auf dem zweiten Platz hinter den Vereinigten Staaten.

    FILE - In this April 13, 2021, file photo, health workers exchange information as COVID-19 patient Everton Nascimento de Oliveira, 32, lies in an emergency unit bed of a field hospital in Ribeirao Pires, greater Sao Paulo area, Brazil. The picture is still grim in parts of Europe and Asia as variants of the virus fuel an increase in new cases and the worldwide death toll closes in on 3 million. (AP Photo/Andre Penner, File)
    Covid-Patient am 13. April 2021 in einem Spital im Grossraum São Paulo, Brasilien. 
    Bild: Keystone
  • 7.18 Uhr
    Dritte Impfdosis notwendig – und dann alle Jahre wieder

    Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie könnte nach Einschätzung von Pfizer-Chef Albert Bourla eine dritte Spritze als Auffrischung und anschliessend eine jährliche Impfung notwendig werden. «Ein wahrscheinliches Szenario ist, dass es die Notwendigkeit einer dritten Dosis geben wird, irgendwo zwischen sechs und zwölf Monaten, und danach eine jährliche Neu-Impfung, aber all das muss noch bestätigt werden», sagte der Konzernchef des US-Pharmakonzerns dem US-Sender CNBC in einem am Donnerstag veröffentlichten, aber bereits Anfang April geführten Interview. Dabei spielten auch die Varianten von Sars-CoV-2 eine grosse Rolle.

    Andere Wissenschaftler und Pharma-Vertreter hatten sich bereits ähnlich geäussert. Pfizer und sein deutscher Partner Biontech sowie andere Hersteller untersuchen derzeit bereits die Wirkung von möglichen Auffrischungen ihrer Corona-Impfstoffe.

    Impfung einer Frau mit dem Pfizer/Biontech-Impfstoff am 23. März 2021 im serbischen Belgrad. (Archiv)
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  • 6.43 Uhr
    Chinesische Wirtschaft legt um 18,3 Prozent zu

    Vor einem Jahr lag die zweitgrösste Volkswirtschaft nach Ausbruch der Corona-Pandemie am Boden. Nun legt sie den grössten Wachstumssprung seit Beginn der quartalsweisen Auswertung vor gut 30 Jahren hin. Die knallharten Massnahmen der Regierung zur Bekämpfung des Coronavirus scheinen sich auszuzahlen.

    Chinas Wirtschaft hat die Krise weitgehend überwunden und ist mit einem Rekordwachstum ins neue Jahr gestartet. Wie das Pekinger Statistikamt am Freitag mitteilte, legte die zweitgrösste Volkswirtschaft in den ersten drei Monaten um 18,3 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres zu. Es handelt sich um den grössten Sprung seit Beginn der quartalsweisen Auswertung vor gut 30 Jahren.

    Der ungewöhnlich starke Zuwachs erklärt sich damit, dass die chinesische Wirtschaft im vergangenen Frühjahr wegen der Corona-Pandemie stark eingebrochen war. Damals kam das bevölkerungsreichste Land der Welt für mehrere Wochen beinahe komplett zum Stillstand.

    Chinas Regierung verfolgte eine «Null-Covid-Strategie»: Ein rigoroser Lockdown und scharfe Einreisekontrollen führten dazu, dass – von kleineren lokalen Ausbrüchen abgesehen – bereits seit gut einem Jahr nur noch sehr wenige Corona-Fälle auftreten. Seitdem befindet sich die Wirtschaft auf Erholungskurs.

    Eine Baustelle in China. Chinas Wirtschaft hat in den ersten drei Monaten des Jahres so stark zugelegt wie seit Beginn der quartalsweisen Aufzeichnungen vor 30 Jahren nicht mehr. (Symbolbild)
    Eine Baustelle in China. Chinas Wirtschaft hat in den ersten drei Monaten des Jahres so stark zugelegt wie seit Beginn der quartalsweisen Aufzeichnungen vor 30 Jahren nicht mehr. (Symbolbild)
    Bild: Keystone
  • 5.30 Uhr
    Deutschland auf Weg zu neuem Ansteckungsrekord

    Schon am Freitag könnte in Deutschland die Zahl Neuinfektionen die Spitzenwerte der zweiten Corona-Welle übersteigen. Und diesmal scheint ein Plateau oder gar Abflauen des Infektionsgeschehens noch in weiter Ferne zu liegen.

    Mit 29'426 von den Gesundheitsämtern binnen eines Tages ans Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten Fällen nähert sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen unaufhaltsam dem bisherigen Höchstwert.

    Der bisherige Rekord war mit 33'777 Neuinfektionen am 18. Dezember erreicht worden, er enthielt allerdings 3500 Nachmeldungen. Mehr als 29'000 Neuinfektionen wurden den RKI-Daten zufolge zudem an mehreren Tagen im Dezember erfasst. Auch am 8. Januar hatte der Wert noch bei 31'849 gelegen, danach war die Zahl der Neuinfektionen einige Wochen lang deutlich gesunken.

    15.04.2021, Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin: Passanten sind auf dem Marienplatz im Stadtzentrum unterwegs. Angesichts rasant steigender Corona-Infektionszahlen berät Mecklenburg-Vorpommerns Landesregierung mit Vertretern von Kommunen, Wirtschaft und Verbänden über schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie. Die Online-Konferenz wurde wegen der dynamischen Entwicklung einen Tag vorgezogen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Jens Büttner)
    Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin: Passanten sind auf dem Marienplatz im Stadtzentrum unterwegs. Angesichts rasant steigender Corona-Infektionszahlen berät Mecklenburg-Vorpommerns Landesregierung mit Vertretern von Kommunen, Wirtschaft und Verbänden über noch schärfere Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie.
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  • 4.10 Uhr
    EU vergibt Auftrag für Covid-Reisezertifikat

    Nun ist klar, wer den lukrativen Auftrag der EU zum Aufbau einer technischen Plattform für ein Corona-Reisezertifikat bekommt. Mit dem «grünen Zertifikat» sollen Menschen künftig in Europa trotz Corona-Pandemie einfacher reisen können.

    Das Rennen gemacht haben die Deutsche Telekom und SAP. Ein erster Vertrag mit SAP und der Telekom-Tochter T-Systems sei bereits unterzeichnet worden, teilte ein Sprecher der EU-Kommission am Donnerstag auf Anfrage mit. Beide Unternehmen arbeiteten gerade an der technischen Spezifizierung. Der endgültige Vertrag über den Aufbau der Verbindungsstelle für die nationalen Anwendungen solle zeitnah folgen. Zuvor hatte die «Wirtschaftswoche» darüber berichtet.

    Das sogenannte «grüne Zertifikat» soll bis Ende Juni EU-weit einsatzbereit sein. Das Dokument – digital oder auf Papier – soll Impfungen, Ergebnisse zugelassener Tests sowie Informationen zu überstandenen Infektionen festhalten und EU-weit anerkannt werden. Welche Vorteile wie etwa eine Quarantäne-Befreiung die EU-Staaten gewähren, sollen sie selbst entscheiden können. EU-Staaten und Europaparlament müssen sich noch auf die Details des «grünen Zertifikats» einigen.

    This June 18, 2017 photo shows the beach at Cala Mitjana on the island of Menorca, Spain. The calm waters are great for snorkeling, and a cave off the side is easily explored.(Albert Stumm via AP)
    Endlich wieder sorgenlos verreisen, zum Beispiel auf die spanische Insel Menorca. Ein einheitliches Covid-Zertifikat der EU soll dies ermöglichen. Es soll belegen, dass ein Mensch nicht ansteckend ist, weil er genesen ist, geimpft oder getestet wurde.
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  • 1.35 Uhr
    Impfstoff-Initiative hofft auf weitere 2 Milliarden Dollar

    Die internationale Covax-Initiative benötigt weitere zwei Milliarden Dollar zur Bereitstellung von Corona-Impfungen für ärmere Länder. Dazu startete Covax am Donnerstag eine Finanzierungskampagne.

    «Menschen auf der ganzen Welt sollten Zugang zu streng getesteten, sicheren und wirksamen Covid-19-Impfstoffen haben», sagte US-Aussenminister Antony Blinken. Solange das Virus sich auf der Welt ausbreite, stelle es eine Bedrohung für die Weltbevölkerung dar.

    «Die Versorgung mit Impfstoffen und die Finanzierung ist immer noch unzureichend», sagte der japanische Aussenminister Toshimitsu Motegi. Japan will im Juni einen Gipfel zur Finanzierung der Covax-Initiative abhalten.

    Covax will eine faire weltweite Verteilung von Corona-Impfstoffen erreichen. Ziel des Programms ist es, bis zum Ende des Jahres genügend Impf-Dosen zu verteilen, um bis zu 27 Prozent der Bevölkerung in den 92 ärmsten Ländern zu impfen. «Wir haben bis zu 2,5 Milliarden Dosen gesichert und streben eine weitere Milliarde an», sagte der Präsident des Impfbündnisses Gavi, Seth Berkley.

    epa09109889 An official from Ministry of Health checks a shipment containing COVID-19 vaccines at Noi Bai international airport in Hanoi, Vietnam, 01 April 2021. Vietnam has received the first batch of AstraZeneca/Vaxzevira vaccine through Covax initiative on 01 April 2021. EPA/LUONG THAI LINH
    In Vietnam ist am 1. April die erste Impfstoff-Lieferung der Impfstoff-Initiative Covax eingetroffen. Auf dem Noi Bai Flughafen von Hanoi überprüft eine Beamtin des Gesundheitsministeriums die kostbare Fracht.
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