Öffentlicher DienstZwei Schweizer nach Schiffsunglück auf Seychellen vermisst
SDA
15.3.2026 - 14:35
Die Seychellen sind bekannt für Tauch- und Schnorchelferien. (Archivbild)
Keystone
Nach dem Untergang eines Schiffs bei der Inselgruppe der Seychellen werden zwei Schweizer Staatsangehörige vermisst. Fünf weitere konnten gerettet werden. Das hat das eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Sonntag bekanntgegeben.
Keystone-SDA
15.03.2026, 14:35
15.03.2026, 14:53
SDA
Wie das EDA auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA weiter schrieb, geht es den fünf geretteten Schweizer Passagieren «den Umständen entsprechend gut». Aus Daten- und Persönlichkeitsschutzgründen könne es keine weiteren Angaben machen.
Die Schweizer Vertretung in Madagaskar und das Honorarkonsulat auf den Seychellen stünden im Kontakt mit den zuständigen Behörden und den Schweizer Staatsangehörigen.
Das Unglück, über das der «Blick» online zuerst berichtete, ereignete sich bei der Marie-Louise-Insel. Das untergegangene Schiff diente laut Webseiten von Tauchreisen-Anbietern als Basis für Tauchgänge. Die Seychellen im Indischen Ozean gelten als Tauch- und Schnorchel-Paradies.
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
27.04.2026
Pete Hegseths «Pulp Fiction»-Gebet
Verteidigungsminister Pete Hegseth zitiert am 16. April auf einer Pressekonferenz in Washington ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei.
«Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos. Hegseth zitiert ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei. «Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos.
Im Video siehst du jedoch, dass es sich um ein abgewandeltes Zitat aus dem Kultfilm «Pulp Fiction» von 1994 handelt, das nur an den Bibelvers angelehnt ist.
17.04.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt